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Wolf Pumpak soll erschossen werden

Petition von Brigitte Sommer, Deutschland

Hallo,

 

ich bin freie Journalistin und Fotografin. Vor zehn Jahren durfte ich drei Polarwolfswelpen beim Aufwachsen mit der Kamera im Gehege begleiten. Das war sehr bewegend. Wölfe sind uns Menschen in vielen Dingen sehr ähnlich. Auch sie sorgen sich um ihre Geschwister, ihren Nachwuchs und ihre Partner.

 

Wölfe waren in Deutschland lange Zeit ausgerottet. Inzwischen gibt es wieder ca. 46 Rudel, bestehend aus den Eltern und deren Nachwuchs. Möglich gemacht hat dies der europaweit höchste Schutzstatus für Wölfe. Sie dürfen nicht getötet oder verfolgt werden.

 

Nun wurde bekannt, dass der in der Region Görlitz herumwandernde Jungwolf Pumpak auf Grund angeblicher Verhaltensauffälligkeiten erschossen werden soll! Dabei wandern alle zweijährigen Jungtiere ab. Es gibt keine Hinweise darauf, dass von dem Wolfsrüden eine akute Gefahr für den Menschen ausgeht. Sobald er auf Menschen trifft, flüchtet er. Er hat weder aggressiv auf Menschen reagiert, noch hat er sich für dessen Hunde interessiert. Er hat lediglich ein Faible für Essensreste und sucht Komposthaufen danach ab.

 

Ich suche Menschen, die sich nicht zu schade sind, sich auch mal „nur“ für einen Wolf zu engagieren. Bitte unterschreiben Sie deshalb meine Petition auf Change.org.

Ein sächsischer Minister setzt sich über Recht und Gesetze hinweg, weil er Pumpak tot sehen will. Es gibt in Sachsen einen Wolfs-Managementplan, der vorsieht, dass man vorher versuchen muss, das Tier zu vertreiben. Dieser Plan wurde ignoriert. Alle Umweltverbände legten massiven Protest ein. Drohten mit rechtlichen Schritten. Doch bislang ist kein Einsehen in Sachsen zu erkennen.

 

Seit einigen Tagen sammle ich nun Unterschriften für meine Petition. Meine Tochter Fiona (19), hat nun mitbekommen, was ich momentan fast den ganzen Tag mache. Auch Fiona ist entsetzt. Sie sagt: "Pumpak soll zu uns kommen." Das geht natürlich nicht, weil dieser Wolf in Freiheit geboren wurde und nichts dagegen spricht, dass er auch weiter in Freiheit leben sollte. Er kann seine Stimme nicht erheben. Das müssen wir für ihn tun.

 

Unterschreiben Sie für Pumpak?

 

Vielen Dank,

 

Brigitte Sommer

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich vereinsübergreifend für den Schutz der Wölfe in Deutschland engagieren.

 

Wir legen wegen der beabsichtigten Tötung des Wolfes Pumpak bei Görlitz (auf Grund angeblicher Verhaltensauffälligkeiten) Beschwerde ein.

 

Der Wolf ist nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen, sowie nach der Berner Konvention eine geschützte Tierart.

Die Abkommen sind völkerrechtlich bindend, da beide Abkommen durch Deutschland ratifiziert wurden.

 

In Deutschland unterliegt die Umsetzung dem BNatSchG. Es gilt der §44 Abs.1 und 2. Der Wolf steht im Anhang IV der FFH Richtlinien und ist somit sogar eine besonders streng geschützte Art. Laut BNatSchG §44 1. ist es verboten, Tiere der besonders geschützten Art zu töten.

 

Nach Abs.2. ist es verboten, Tiere der streng geschützten Art während der Fortpflanzung, Aufzucht (...) erheblich zu stören.

 

Die letale Entnahme des Wolfes wird laut Ihrer Aussage nach §45 BNatSchG entschieden. Hierbei muss darauf hingewiesen werden, dass eine Ausnahme nur zugelassen werden darf, wenn alle zumutbaren Alternativen ausgeschöpft wurden. Dabei ist der Artikel 16 Absatz 1 92/43 EWG von 1992 zu beachten.

 

Es gibt keine Hinweise dafür, dass durch den Wolfsrüden eine akute Gefahr für den Menschen ausgeht. Sobald er Menschen gewahr wird, flüchtet er.  Weder hat er aggressiv auf Menschen reagiert, noch hat er sich für dessen Hunde interessiert.

 

Weiterhin wurden die Experten Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes für den Wolf (DBBW) nicht in die Entscheidung mit einbezogen. Die fachliche Einschätzung der Lage der dort ansässigen Wolfsforscher vom LUPUS Institut in Sachsen wurde sogar offensichtlich übergangen.

In einer gemeinsamen Stellungnahme kritisieren die Naturschutzverbände IFAW, NABU und WWF einhellig und aufs Schärfste die Abschussfreigabe für einen Wolfsrüden in Sachsen. Sie sprechen von einer „politisch motivierten“ Entscheidung, der es an jeder naturschutzfachlichen Grundlage mangelt. Das zuständige Umweltministerium in Dresden hatte die Abschussfreigabe ohne Vorwarnung am Abend des 19.01.17  bekannt gegeben. Das Landratsamt Görlitz erteilte für die offiziell als "Entnahme" bezeichnete Aktion eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung. Der Abschuss wurde offenbar bereits beauftragt. Die Umweltverbände prüfen derzeit rechtliche Schritte gegen die Abschussfreigabe.

Auch der Bürgermeister vor Ort (Görlitz) Ralf Bremer ist im Vorfeld des Abschussgenehmigungsverfahrens nicht befragt oder mit einbezogen worden.

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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

Klicken Sie auf die nachfolgenden Buchcover.

Sie kommen zur jeweiligen Webseite dieser Bücher und erhalten alle Infos über diese Werke.

ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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