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Renten reichen oft nicht mehr zum Leben - Immer mehr Senioren auf Grundsicherung angewiesen

Armut im Alter - in den kommenden Jahren werden mehr Rentner nicht allein von ihrem Einkommen oder ihrem Vermögen leben können, schätzen Experten der Deutschen Rentenversicherung

Mehr Rentner als bisher werden in den kommenden Jahren von Altersarmut betroffen und auf Grundsicherung angewiesen sein, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Davon gehen Experten der Deutschen Rentenversicherung aus.

 

"Wir nehmen das Thema sehr ernst"

 

"Wir nehmen das Thema sehr ernst", sagte Gundula Roßbach, die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung der "Berliner Morgenpost",

Bisher beziehen demnach 3 Prozent der über 65-Jährigen Grundsicherung. Diese Zahl könnte bis zum Jahr 2030 auf 5 Prozent ansteigen, so Roßbach.

 

Anspruch auf staatliche Sozialleistung

 

Bei der Grundsicherung im Alter handelt es sich um eine staatliche Sozialleistung. Sie steht allen zu, deren Einkommen und Vermögen zu gering ist, um damit den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Dabei gibt es einen Richtwert: Wer über ein durchschnittliches Einkommen von unter 823 Euro im Monat verfügt, sollte laut Deutscher Rentenversicherung prüfen lassen, ob ein Anspruch auf Grundsicherung besteht.

Das könnten in den kommenden Jahren mehr Menschen sein als bisher. Dafür gibt es nach Ansicht von Gundula Roßbach vor allem zwei Gründe: Zum einen die vor allem in den Ballungsräumen steigenden Wohnkosten.

 

"In Ballungsräumen müssen Rentner tendenziell deutlich mehr für Miete ausgeben", so die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung.

 

Ein weiterer Grund: Dass in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland meist der Ehemann der Hauptverdiener war. Bei einer Trennung reichten die häufig geringen Rentenansprüche der Frauen oft nicht zum Leben. Die Folge: Sie sind auf Grundsicherung im Alter angewiesen.

Zum neuen Jahr 2019 ändert sich in der gesetzlichen Rentenversicherung wieder einiges. Darüber hat nun die Deutsche Rentenversicherung Bund informiert:

 

1. Haltelinien für Beitragssatz und Rentenniveau

Bis 2025 werden mit dem RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz Haltelinien für den Beitragssatz und das Rentenniveau eingeführt. Dadurch werde laut Deutscher Rentenversicherung sichergestellt, dass das Rentenniveau bis dahin nicht unter 48 Prozent sinke und der Beitragssatz gleichzeitig nicht über 20 Prozent steige. Für 2019 wird der Beitragssatz per Gesetz auf 18,6 Prozent festgelegt, von 2020 bis 2025 darf er nicht unter 18,6 Prozent liegen.

 

2. Ausweitung der Mütterrente

"Am 1. Januar 2019 treten Verbesserungen bei der Mütterrente in Kraft", so die Deutsche Rentenversicherung. Bisher werden für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, bis zu zwei Jahre Kindererziehungszeit bei der Rente berücksichtigt. Nach der Neuregelung wird jetzt bis zu einem halben Jahr zusätzlich bei der Rente angerechnet. Das führe zu einer Erhöhung der Rente pro Kind um bis zu 16,02 Euro im Westen und um bis zu 15,35 Euro im Osten.

Wer ab 1. Januar 2019 neu in Rente geht, erhält die Mütterrente von der ersten Rentenzahlung an. Bei den rund 9,7 Millionen Müttern und Vätern, deren Rente bereits vor Januar 2019 begonnen hat, erfolgt die zusätzliche Zahlung automatisch bis Mitte nächsten Jahres, heißt es. Für die Zeit ab 1. Januar 2019 erhalten die Betroffenen eine Nachzahlung, versichert die Rentenversicherung. "Die Rentenversicherung stellt damit sicher, dass jeder die Leistung erhält, die ihm nach der Neuregelung zusteht." Die Auszahlung der neuen Leistung erfolgt damit wie bei der Einführung der Mütterrente im Jahr 2014.

Ein gesonderter Antrag auf die Mütterrente ist grundsätzlich nicht notwendig. Lediglich Adoptiv- und Pflegeeltern, die Mütterrente beanspruchen, müssen bei ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger einen Antrag stellen.

 

3. Bessere Absicherung bei Erwerbsminderungsrenten

Am 1. Januar 2019 treten auch Verbesserungen bei den Erwerbsminderungsrenten in Kraft. "Versicherte, deren Erwerbsminderungsrente erstmals ab 1. Januar 2019 beginnt, werden ab diesem Zeitpunkt besser abgesichert", so die Deutsche Rentenversicherung. Für sie wird die sogenannte Zurechnungszeit 2019 erst mit 65 Jahren und acht Monaten enden. Bei einem Rentenbeginn ab dem 1. Januar 2020 verlängert sich die Zurechnungszeit schrittweise weiter, bis sie bei einem Rentenbeginn ab 2031 mit 67 Jahren endet. "Durch die Zurechnungszeit werden erwerbsgeminderte Menschen so gestellt, als hätten sie in dieser Zeit mit ihrem bisherigen durchschnittlichen Einkommen weitergearbeitet und Beiträge gezahlt." Dadurch würden sie eine höhere Rente erhalten.

 

4. Reguläre Altersgrenze wird angehoben

Die Altersgrenze für die reguläre Altersrente steigt 2019 auf 65 Jahre und acht Monate. Das gilt für Versicherte, die 1954 geboren wurden und im nächsten Jahr 65 werden. Für diejenigen, die später geboren wurden, erhöht sich das Eintrittsalter weiter. 2031 ist die reguläre Altersgrenze von 67 Jahren erreicht.

 

5. Beitragsbemessungsgrenze steigt um drei Prozent

Die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung steigt in den alten Bundesländern von monatlich 6500 auf 6700 Euro und in den neuen Bundesländern von 5800 auf 6150 Euro. Sie bestimmt den Höchstbetrag, bis zu dem Arbeitseinkommen bei der Berechnung des Rentenversicherungsbeitrags berücksichtigt wird. Für darüber hinausgehendes Einkommen werden keine Beiträge gezahlt.

 

6. Beteiligung am Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung der Rentner

Die Deutsche Rentenversicherung beteiligt sich ab dem 1. Januar 2019 auch an den Zusatzbeiträgen zur Krankenversicherung bei der Rente. Für Rentnerinnen und Rentner, die in der Krankenversicherung pflichtversichert sind, zahlt die Rentenversicherung neben der Hälfte des allgemeinen Krankenversicherungsbeitrages künftig auch die Hälfte des krankenkassenindividuellen Zusatzbeitrages, heißt es laut Mitteilung. Bislang wird der Zusatzbeitrag von den Rentnerinnen und Rentnern alleine getragen. Die Beitragsanteile werden automatisch von der Bruttorente einbehalten. Ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich.

 

7. Beitragssatz zur Pflegeversicherung steigt

Des Weiteren erhöht sich ab 1. Januar 2019 auch für Rentnerinnen und Rentner der Beitragssatz der sozialen Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte. Maßgeblich dafür, ab wann die geänderte Rente gezahlt wird, ist der Zeitpunkt des Rentenbeginns: Wer bis März 2004 Rentner wurde, erhält die geänderte Rente bereits Ende Dezember 2018, alle anderen erhalten sie erst Ende Januar 2019.

 

8. Höherer Steueranteil für Neurentner

Wer 2019 in den Ruhestand geht, muss einen höheren Anteil seiner Rente versteuern. Ab Januar 2019 steigt der steuerpflichtige Rentenanteil von 76 auf 78 Prozent. Somit bleiben nur 22 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente steuerfrei. Bei Bestandsrenten bleibt der festgesetzte steuerfreie Rentenbetrag bestehen. Seit 2005 müssen Rentner einen Teil ihrer Altersbezüge versteuern. 2040 werden die Renten komplett steuerpflichtig sein.

 

9. Freibetrag bei der Grundsicherung steigt

Renten, für die freiwillige Beiträge gezahlt wurden, werden ab 1. Januar 2019 statt bisher 208 Euro bis zu 212 Euro im Monat nicht mehr auf die Grundsicherung angerechnet. Dies gilt sowohl für Renten an Versicherte als auch für Renten an Witwen oder Witwer. Sofern gewünscht, bescheinigt die Deutsche Rentenversicherung die Höhe der auf freiwilliger Beitragszahlung beruhenden Rente.

 

(Quelle: Deutsche Rentenversicherung)

Dezember 2019

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