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TROTZ CORONA-KRISE: Chinas Traumzahlen und ein frommer Wunsch

 

07.12.2020

Ein Arbeiter übersieht das Verladen von Exportgütern im Hafen von Lianyungang, China. Bild: Reuters

In der globalen Krise exportiert das Land so viel wie noch nie. Es scheint schwierig, den Überhang der chinesischen Exporte zu kompensieren. Führt Amerikas neuer Präsident jetzt den Handelskrieg weiter?

Am Montag äußerte China einen frommen Wunsch: Nach fast drei Jahren Handelskrieg mit seinem Rivalen Amerika sei es Zeit für einen Neubeginn in den Beziehungen zum wichtigsten Handelspartner, sagte der chinesische Außenminister Wang Yi vor amerikanischen Geschäftsleuten. Dass es ohnehin nichts bringe, sich mit der aufstrebenden Wirtschaftsmacht China anzulegen, hatte Peking kurz zuvor mit Zahlen unterlegt.

Ausgerechnet das Land, in dem vermutlich vor knapp zwölf Monaten das Coronavirus ausgebrochen war, hat in der globalen Krise den größten Handelsbilanzüberschuss in seiner Geschichte erzielt. Fast doppelt so stark wie von den meisten Fachleuten vorhergesagt, stiegen die chinesischen Exporte im November im Vergleich zum Vorjahresmonat in Dollar gerechnet um 21 Prozent. Weil die Importe im gleichen Zeitraum nur um 4,5 Prozent im Jahresvergleich zulegten, übersteigen die Einfuhren die Ausfuhren um 75,42 Milliarden Dollar.

Als China 2015 seinen bisher größten Rekordüberschuss einfuhr, hatte das weniger mit den kaum gewachsenen Exporten zu tun, sondern damit, dass die Preise für Importe in dem Jahr stark gesunken waren. Im Jahr der Pandemie jedoch ist der Bilanzüberschuss ein klarer Ausdruck wirtschaftlicher Stärke. Während es in Deutschland mehr als 1 Million Corona-Infektionen gibt und in den Vereinigten Staaten allein in der vergangenen Woche 1,3 Millionen Menschen sich mit dem Virus angesteckt haben, meldet die Regierung der chinesischen Milliardennation derzeit im Durchschnitt 19 neue Fälle je Tag.

Fabriken laufen auf Hochtouren

Seit mehr als einem halben Jahr laufen Chinas Fabriken wieder auf Hochtouren – und produzieren genau jene Waren, die von den Menschen im Rest der Welt, die im Lockdown zuhause sitzen, im Internet bestellt werden: Masken und Hygieneartikel, iPads, Kopfhörer, Router für eine schnelle Internetverbindung, einen neuen Fernseher, Möbel für Haus und Garten und dazu das notwendige Heimwerkerzubehör. Allein der Export elektronischer Produkte stieg im November im Jahresvergleich um fast ein Viertel auf 166 Milliarden Dollar. Die Ausfuhr von Medizingeräten legte um 38 Prozent zu, die von Leuchten um 47 Prozent.

Größter Einzelmarkt war für Chinas Exporteure die Vereinigten Staaten, deren Präsident vor knapp vier Jahren mit dem Ziel angetreten war, das Handelsbilanzdefizit mit China zu verringern, das Donald Trump als Ausdruck der Ausbeutung des amerikanischen Volks durch den Rivalen in Fernost gebrandmarkt hatte.

Ausgerechnet in dem Monat, in dem Trump die Präsidentschaftswahl verloren hat, ist Amerikas Defizit mit China auf 37,6 Milliarden Dollar gestiegen. Gegenüber dem Januar 2017, als Trump ins Weiße Haus zog, ist das ein Zuwachs um drei Viertel. „Dies ist eine Erinnerung, dass es sinnlos ist, bilaterale Handelsbilanzen reparieren zu wollen“, kommentierte der britische Ökonom und China-Kenner George Magnus.

Droht neuer Streit?

Der Pekinger Finanzprofessor Michael Pettis, der seit langem die chinesische Wirtschaftspolitik kritisiert, warnte, dass es der Rest der Welt möglicherweise nicht hinnehmen werde, wenn das Geld aus den Konjunkturpaketen, mit denen die Industriestaaten im Westen die Nachfrage im Inland ankurbeln wollten, vor allem nach China flösse. Es bestehe die Gefahr neuer Handelsstreitigkeiten.

In der Tat ist es fraglich, ob der „sanfte Übergang“ zu einer friedlichen Koexistenz, die Chinas Außenminister Wang sich am Montag wünschte, unter Präsident Joe Biden eintreten wird. Die Strafzölle in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar auf etwa die Hälfte der chinesischen Exporte nach Amerika, die Trump eingeführt hatte, werde er zumindest vorerst nicht zurücknehmen, hatte Biden in der vergangenen Woche in einem Interview gesagt. Im Kampf mit dem Rivalen wolle er sich alle Optionen offen halten.

Hendrik Ankenbrand

Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

Quelle: F.A.Z.

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