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Tolle Wohnungen für Flüchtlinge, den Deutschen bleibt die Straße

Kündigung (Bild: shutterstock.com/Von fizkes)

22. November 2020

Während die Mainstreammedien die ersten Neumieter im hochmodernen Hamburger Vorzeigeprojekt „Flüchtlingsdorf“ bejubeln, sehen sich immer mehr Bürger aufgrund der heillosen Corona-Politik nicht mehr in der Lage, ihre Miete zu bezahlen. Eine massive Welle von Wohnungskündigungen wird vom Mieterbund befürchtet.

750 Wohnungen wurden 2016 im Hamburger Bezirk Bergedorf am Mittleren Landweg für 2500 sogenannte „Flüchtlinge“ auf Steuerzahlerkosten aus dem Boden gestampft. Hamburg hatte dem Investor FEWA vertraglich zugesichert, 15 Jahre lang 2500 Flüchtlinge auf der ehemals grünen Wiese in Billwerder unterzubringen. Gleichzeitig hatte die Stadt aber mit der Initiative „Hamburg für gute Integration“ und der lokalen Bürgerinitiative vereinbart, die Zahl der „Flüchtlinge“ zu reduzieren und die hoch modernen Wohnungen – ausgestattet mit Fahrstuhl, Balkon oder Terrasse – dem brisanten Hamburger Wohnungsmarkt bis 2020 zur Verfügung zu stellen, teilweise auch als Sozialwohnungen. Schlussendlich hatte das kommunale Wohnungsunternehmen SAGA, der größte Vermieter der Stadt, die Neubauten, die eine der größten Flüchtlingsunterkunft in Deutschland darstellen, gekauft.

Die Bildzeitung bejubelt aktuell, dass doch tatsächlich 750 Hamburger Wohnungssuchenden, die stolz wie Bolle sind, im Multi-Kulti-Vorzeigeprojekt eine Wohnung ergattert zu haben, dort untergekommen sind. Damit der Neubau nicht ganz so schnell zum Migrationsghetto verkommt, sollen nach dem Wunsch des rot-grünen Senats vorerst nur 300 Flüchtlinge in die, vom Steuerzahler finanzierten Wohnungen einziehen. Jedoch, so die Bildzeitung, leben aktuell immer noch 1313 dieser „Flüchtlinge“ in den Neubauten. Laut dem Flüchtlingsjubelverein„Fördern und Wohnen“ hätten 1062 „Geflüchtete den Sprung in eine eigene, neue Wohnung geschafft“, was suggeriert, dass diese für ihre Miete selbst und via Arbeit aufkommen würden.

Jene, die genau das bislang getan haben, nämlich durch ihrer Hände Arbeit ihre Miete erwirtschaftet haben, sehen sich in zunehmendem Maße dagegen nicht mehr dazu in der Lage. Dur die heillose, zerstörerische Corona-Politik der Bundesregierung sind immer mehr Mensch in Kurzarbeit oder bereits von Arbeitslosigkeit betroffen. Der hessische Mieterbund schlägt nun Alarm und fürchtet eine Welle von Wohnungskündigungen. Die Direktorin des Landesverbands des Deutschen Mieterbunds, Eva-Maria Winckelmann, weist laut der FAZ darauf hin, dass längst nicht mehr nur Beschäftigte in der Gastronomie und der Veranstaltungsbranche vom Corona-Kahlschlag betroffen seien, sondern beispielsweise auch solche, die am Flughafen und bei der Lufthansa arbeiten.

„Das sind Leute, die niemals damit gerechnet haben, dass sie arbeitslos werden.“ Winckelmann geht daher davon aus, dass im kommenden Jahr eine regelrechte „Welle“ an Menschen entstehe, die ihre Miete nicht mehr bezahlen können und daher ihre Wohnung verlieren. Bereits im Frühjahr erwartet Wickelmann einen Anstieg der Kündigungen um 15 Prozent. Und auch hier wird nach „dem Staat“ gerufen, der im Fall von Frankfurt etwas fünf Millionen Euro und für ganz Hessen 15 Millionen Euro Soforthilfe locker machen soll.

Rutschten Menschen aufgrund von Wohnungslosigkeit in die Obdachlosigkeit ab oder würden dauerhaft zu Sozialhilfebeziehern, werde dies für den Staat teurer, warnt die Verbandsdirektorin. Diese könnten ja dann versuchen, noch im Hamburger „Flüchtlingsdorf“ unterzukommen. (SB)

November 2020

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