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So krank sind die Tiere, die unsere "gesunden" Lebensmittel liefern

Hallo und guten Tag, liebe fav-report Leser, 

trinken Sie manchmal Milch, essen Sie Fleisch oder ab und zu mal ein Ei? Wahrscheinlich greifen Sie auch mal zur Schokolade, zu Keksen oder Gummibärchen? Ob Wochen- oder Supermärkte, das Lebensmittelangebot ist voll von Produkten, die ganz oder teilweise tierischen Ursprungs sind. Vielleicht überlegen Sie, wie diese Tiere gehalten wurden oder Sie versuchen - wenn Sie nicht Veganerin oder Veganer sind - nur solche Lebensmittel zu kaufen, die aus "guter" Tierhaltung stammen. Doch wie erkennen wir solche Produkte?

Die traurige Antwort lautet: Wir können sie nicht erkennen. Wir können uns vielleicht noch über formale Haltungsbedingungen informieren - zum Beispiel, wie groß die Ställe sind und ob die Schweine nur Spaltenböden oder auch Stroh zur Verfügung haben, und darüber, welche Unterschiede es etwa zwischen konventionell und bio gibt. Doch all diese formalen Kriterien lassen leider keine Aussage darüber zu, wie gut oder schlecht es einem Tier geht.

Wir haben zahlreiche wissenschaftliche Studien zur Gesundheit von Hühnern, Schweinen und Kühen ausgewertet. Das Ergebnis ist erschreckend: Viel zu viele Tiere leiden an vermeidbaren, haltungsbedingten Krankheiten. Und "produzieren" trotzdem Lebensmittel. Anders gesagt: Statistisch gesehen stammt mindestens jedes vierte Tierprodukt von einem kranken Tier. Beim Einkaufen erfahren wir von diesem alltäglichen Elend nichts. Im Gegenteil, diese Produkte werden uns von den Handelskonzernen und Markenherstellern dann als "gesunde" Lebensmittel verkauft.

Den Studien liegen sehr unterschiedliche Datenbasen zugrunde. Dennoch ergeben sie ein näherungsweises Bild: Demnach macht mindestens jede zweite Milchkuh einmal im Jahr haltungsbedingte Krankheiten durch, die größtenteils vermeidbar sind. Am weitesten verbreitet sind Fruchtbarkeitsstörungen und Euterentzündungen. Etwa jeder zehnte Liter Milch stammt von einer Kuh mit entzündetem Euter. Statistisch gesehen war zudem mindestens jedes vierte Hähnchen vorher ein kranker Hahn, wurden 4 von 10 Eiern von einer Henne mit Knochenbrüchen gelegt. Häufig diagnostiziert bei Legehennen und Masthühnern werden Gelenkerkrankungen, Brustbeinschäden, Eileiterentzündungen, Wurmbefall oder Fußballenveränderungen. Bei Schweinen deuten Schlachtbefunde darauf hin, dass jedes zweite Tier an haltungs-bedingten Krankheiten litt, oft an chronischen Gelenkerkrankungen und oftmals an schweren Veränderungen an Lungen, Lebern und Herzen. Dabei gibt es keine signifikanten Unterschiede zwischen konventioneller und Bio-Haltung, zwischen kleinen Höfen und Großbetrieben. Entscheidend für die Gesundheit der Tiere ist vor allem die Qualität des Betriebsmanagements - und darüber bekommen wir keinerlei Information. 

Wenn es um Tierhaltung geht, sind sich viele einig: So, wie es heute läuft, darf es nicht weiter gehen. Doch meistens wird dabei nur über die formalen Haltungsbedingungen gesprochen. Dass diese gut sind, ist wichtig - aber noch lange nicht ausreichend, damit es einem Tier gut geht und es vor allem auch gesund ist. Wir meinen: Wenn wir sie schon halten, dann schulden wir den Tieren bestmögliche Bedingungen - und zwar nicht nur ein paar von ihnen, sondern allen! Das erreichen wir weder durch Gütesiegel und Kennzeichnungen noch durch die so genannten Tierwohlinitiativen des Handels und der Bundesregierung, durch die hier und da ein Stall ein wenig verschönert wird oder Tiere ein paar Quadratzentimeter mehr Platz bekommen. Eine echte Tierhaltungswende muss her, und das heißt: Alle Nutztiere müssen so gehalten werden, dass sie weder verhaltensgestört noch krank gemacht werden!

Wer in den Tierhaltern einfach Tierquäler sieht, liegt jedoch falsch. Die Bauern sind, wie die Tiere selbst (und die Verbraucher, die oft über die Herkunft ihrer Lebensmittel getäuscht werden), die Opfer eines Systems, das falsche Anreize setzt. Unser stellvertretender Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt hat als Veterinär das Leid in den Ställen nicht nur selbst erlebt - er hat auch ein Konzept ausgearbeitet, wie die Tierhaltungswende gelingen kann.

 

In seinem heute im S. Fischer Verlag erschienenen Buch "Das Schweinesystem - Wie Tiere gequält, Bauern in den Ruin getrieben und Verbraucher getäuscht werden" analysiert er nicht nur den Ist-Zustand, sondern er zeigt auch den Weg auf, wie tiergerechte Zustände für alle Nutztiere möglich werden können:

- Eine tiergerechte Haltung muss für alle Nutztiere gesetzlich vorgeschrieben werden.

- Wie viele Tiere an vermeidbaren haltungsbedingten Krankheiten leiden, muss für jeden Betrieb erfasst werden - daraus werden verbindliche Zielvorgaben für die Tiergesundheit abgeleitet, orientiert an den besten Betrieben der Branche.

- Die formalen Haltungskriterien (Stallgröße, Auslauf, Beschäftigungsmöglichkeiten etc.) müssen es allen Tieren ermöglichen, wichtige arteigene Verhaltensweisen so gut wie möglich auszuüben, damit sie keine Verhaltensstörungen entwickeln.

- Auf den Markt kommen dürfen nur noch solche Produkte mit tierischen Bestandteilen, die die Vorgaben für Tiergerechtigkeit nachweislich einhalten. Die Mehrkosten müssen am Ende wir Verbraucher bezahlen, denn wir schulden den Tieren eine bessere Behandlung.

- Das Konzept muss EU-weit umgesetzt werden, verbunden mit einem Einfuhrverbot für nicht-tiergerecht erzeugte Lebensmittel aus Drittstaaten. Andernfalls würden europäische Tierhalter verdrängt durch nicht-europäische Konkurrenten, die weiterhin zu schlechteren Standards produzieren, ohne dass für die Tiere etwas erreicht wäre.

Bitte helfen Sie mit, dass die Tierhaltungswende gelingen kann! Unterstützen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt:

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team


 

 

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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

Klicken Sie auf die nachfolgenden Buchcover.

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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