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Neuer Anti-Whistleblowing-Paragraph verletzt die Pressefreiheit

Verfassungsbeschwerde gegen Anti-Whistleblower-Paragraf zur „Datenhehlerei“ eingereicht

Verfassungsbeschwerde gegen Anti-Whistleblower-Paragraf zur „Datenhehlerei“ eingereicht

(Diese Meldung auf der ROG-Webseite: http://t1p.de/hdjy)

13.01.2017 – Ein Bündnis von Bürgerrechtsorganisationen und Journalisten hat Verfassungsbeschwerde gegen den „Datenhehlerei“-Paragrafen im Strafgesetzbuch eingelegt. Der von der großen Koalition neu geschaffene Straftatbestand (§ 202d StGB) stellt den Umgang mit „geleakten“ Daten unter Strafe, ohne für angemessenen Schutz der Presse zu sorgen. Damit kriminalisiert das Gesetz einen wichtigen Teil der Arbeit investigativer Journalisten und Blogger sowie ihrer Informanten und Helfer.

Die 2015 gegründete Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) hat die Verfassungsbeschwerde koordiniert und im Namen von netzpolitik.org, Reporter ohne Grenzen (ROG) sowie von sieben Journalisten und Bloggern eingereicht. Darunter sind die netzpolitik.org-Redakteure Markus Beckedahl und Andre Meister, die Investigativjournalisten Peter Hornung (NDR, Panama Papers) und Hajo Seppelt (ARD, Olympia-Doping) sowie die IT-Journalisten Holger Bleich, Jürgen Schmidt (beide vom Magazin c’t) und Matthias Spielkamp. Weitere Beschwerdeführer sind der Richter und GFF-Vorsitzende Dr. Ulf Buermeyer sowie ein Anwalt und ein IT-Experte, die jeweils regelmäßig investigativ arbeitende Medien beraten.

„Der Datenhehlerei-Paragraf eröffnet ein neues Einfallstor für Durchsuchungen von Redaktionen, die auf anderer Rechtsgrundlage aus guten Gründen für verfassungswidrig erklärt wurden“, sagte der GFF-Vorsitzende Buermeyer. „Das Gesetz ist so schlampig formuliert, dass es ein strafrechtliches Minenfeld für investigativ arbeitende Journalisten und ihre Helfer schafft. Das ist mit der Pressefreiheit nicht vereinbar.“

„Investigative Journalisten und Blogger dürfen nicht kriminalisiert werden, bloß weil sie ihren Job machen, mit 'Leaks' arbeiten und dadurch Machtmissbrauch oder Angriffe auf die Bürgerrechte zutage bringen“, sagte Markus Beckedahl, Chefredakteur von netzpolitik.org. „Statt die Pressefreiheit durch neue Straftatbestände wie die Datenhehlerei weiter auszuhöhlen, brauchen wir mehr Presserechte, aber diese auch für Blogger und vernetzte Redaktionen.“

„Diese absurde Vorschrift droht Whistleblower und Experten wie Juristen oder IT-Fachleute abzuschrecken, ohne deren Hilfe Journalisten und Blogger viele gesellschaftliche Missstände nicht aufdecken könnten“, ergänzte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Wenn selbst eine gefestigte Demokratie wie Deutschland Journalisten zu Kriminellen erklärt, bloß weil sie mit durchgestochenen Daten arbeiten, ist das ein verheerendes internationales Signal.“

Die Beschwerde verfassten Prof. Dr. Katharina de la Durantaye (Humboldt-Universität zu Berlin), der Kölner Strafverteidiger Dr. Nikolaos Gazeas und Dr. Sebastian J. Golla (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), unterstützt von Sebastian Thess (Humboldt-Universität zu Berlin). Teilnehmer der Humboldt Law Clinic Internetrecht (HLCI) haben im Vorfeld Recherchearbeit geleistet.

PRESSEFREIHEIT MUSS AUCH FÜR BLOGGER, BÜRGERJOURNALISTEN UND HILFSPERSONEN GELTEN

Ziel der Verfassungsbeschwerde ist es, den Datenhehlerei-Paragrafen vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklären zu lassen. So sollen die Beschwerdeführer und mit ihnen alle Journalistinnen und Journalisten vor Strafverfolgung und insbesondere vor Ermittlungsmaßnahmen wie Redaktionsdurchsuchungen und Beschlagnahmen von Recherche-Materialien geschützt werden. Dadurch will das Bündnis nicht zuletzt verhindern, dass die neuen Vorschriften Informanten und andere journalistische Quellen einschüchtern und auf diese Weise investigative journalistische Recherchen behindern.

Die Beschwerdeführer erhoffen sich außerdem eine höchstrichterliche Klarstellung, dass der grundgesetzliche Schutz der Pressefreiheit auch für Blogger, Laienjournalisten und externe Hilfspersonen von Journalisten wie die klagenden IT-Experten und Juristen gilt. Ein klares Urteil in dieser Frage hätte auch eine internationale Ausstrahlungswirkung: Es wäre ein wichtiges Signal gegen die Bemühungen von Diktaturen und autoritären Regierungen, Bürgerjournalisten und Blogger bis in UN-Resolutionen hinein durch eine sehr enge Journalismus-Definition vom Schutzbereich der Pressefreiheit auszuklammern, um Informationen leichter kontrollieren zu können.

BIS ZU DREI JAHRE HAFT FÜR "HANDEL" MIT RECHTSWIDRIG ERLANGTEN DATEN

Der neue Straftatbestand ist seit dem 18. Dezember 2015 in Kraft; der Bundestag hatte ihn zwei Monate zuvor als § 202d StGB gut versteckt im Gesetzespaket zur Vorratsdatenspeicherung und ohne Debatte verabschiedet. Am 16. Dezember 2016 hat die GFF nun die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht. Finanziert wird sie von netzpolitik.org, Reporter ohne Grenzen sowie der GFF.

Der Datenhehlerei-Paragraf stellt den Umgang mit Daten unter Strafe, die jemand zuvor rechtswidrig erworben hat; es drohen bis zu drei Jahre Haft oder Geldstrafe. Die Norm richtet sich zwar der Absicht des Gesetzgebers nach in erster Linie gegen den Handel zum Beispiel mit gestohlenen Kreditkarten- oder Nutzerdaten. Aufgrund mangelnder Sorgfalt bei der Formulierung des Gesetzes erfasst sie darüber hinaus aber auch das Sich-Verschaffen, die Überlassung und Verbreitung elektronisch gespeicherter Daten, die von Hinweisgebern („Whistleblowern“) an Journalisten weitergegeben wurden.

Hinzu kommt eine Ergänzung in Paragraf § 97 der Strafprozessordnung. Danach begründet der Verdacht auf Datenhehlerei eine Ausnahme vom Beschlagnahmeverbot im Zusammenhang mit dem journalistischen Zeugnisverweigerungsrecht. Dies eröffnet eine gefährliche Hintertür, um Redaktionen durchsuchen und dort gefundenes Material beschlagnahmen zu können.

UNZUREICHENDER SCHUTZ FÜR INFORMANTEN UND HELFER VON JOURNALISTEN

Damit greift die neue Strafvorschrift unverhältnismäßig in die Freiheit der journalistischen Recherche ein, indem sie den Umgang mit Materialien von Whistleblowern im Grundsatz unter Strafe stellt. Ausnahmen sieht sie dem Wortlaut des Gesetzes nur für Handlungen vor, die „ausschließlich der Erfüllung rechtmäßiger dienstlicher oder beruflicher Pflichten dienen“. Dazu zählt das Gesetz insbesondere Handlungen „berufsmäßiger“ Journalisten und Journalistinnen.

Diese Ausnahmen sind schon für Journalisten lückenhaft, da sie nebenberufliche oder auch aus privatem Interesse handelnde Berufsjournalisten nicht einschließen. Noch unzureichender ist der Schutz für externe Experten wie Anwälte oder IT-Fachleute, wie sie von Journalisten bei der Sichtung und Bewertung geleakter Daten regelmäßig zu Rate gezogen werden.

Schwerer als die Gefahr einer tatsächlichen Verurteilung von Journalisten wegen des Entgegennehmens oder der Weitergabe geleakter Daten wiegt dabei das Risiko strafrechtlicher Ermittlungen bis hin zu Durchsuchungen: Sie würden das Vertrauensverhältnis zwischen Journalisten und ihren Informanten schwer beeinträchtigen und damit die journalistischen Recherchemöglichkeiten schwächen.

Diese einschüchternde Wirkung greift schon, ohne dass es bereits zu konkreten Ermittlungen gekommen wäre. Allein die Möglichkeit von Durchsuchungen und Beschlagnahmen führt dazu, dass Informationsquellen für Journalisten versiegen und dass die Arbeit mit zugespielten Informationen erschwert wird. Denn schon jetzt weigern sich Informanten, geleaktes Material zu übergeben und damit einer unabhängigen Prüfung zugänglich zu machen. Ebenso sind beispielweise externe IT-Experten schwerer als zuvor zur Auswertung zugespielter Daten zu gewinnen, weil sie Strafverfolgung fürchten.

BEISPIELE: RECHERCHEN ZU GEHEIMDIENSTEN, PANAMA PAPERS, OLYMPIA-DOPING

Die Beschwerdeführer machen die Gefahr geltend, sich oder ihre Informanten und Helfer durch den Datenhehlerei-Paragrafen bei künftigen typischen Recherchen dem Risiko einer Strafverfolgung auszusetzen. So thematisieren und veröffentlichen die netzpolitik.org-Redakteure Markus Beckedahl und Andre Meister regelmäßig Dokumente zur Arbeit deutscher und internationaler Geheimdienste, darunter auch Verschlusssachen etwa zur Arbeit von Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz.

Der NDR-Journalist Peter Hornung arbeitete intensiv an der Auswertung der Panama Papers zu den Briefkastenfirmen von Politikern und Prominenten mit und koordinierte die Hörfunkberichterstattung darüber in der gesamten ARD. Heute arbeitet er regelmäßig mit „Leaks“ zum VW-Abgas-Skandal. Der investigative Sportjournalist Hajo Seppelt gab durch seine Recherchen und Berichte die entscheidenden Anstöße zur Aufdeckung des systematischen russischen Staatsdopings.

Jürgen Schmidt, Redakteur der Computerzeitschrift c’t und des Online-Portals heise Security, deckte etwa gravierende Sicherheitslücken beim Online-Banking eines Geldinstituts sowie bei der Abwicklung von Kreditkartenzahlungen auf. Bei derartigen Recherchen ist er auf ein Netz externer IT-Experten angewiesen. Der ebenfalls klagende Rechtsanwalt wird von Redaktionen regelmäßig zur rechtlichen Bewertung derartiger Vorgänge herangezogen, der IT-Experte zur technischen Analyse und Auswertung.

Wären die Vorschriften zur Datenhehlerei zur Zeit der jeweiligen Recherchen bereits in Kraft gewesen, hätten die Beschwerdeführer in mehreren dieser Fälle den Tatbestand wohl erfüllt. Dagegen machen sie in ihrer Verfassungsbeschwerde Verletzungen der Presse- und Rundfunkfreiheit, des allgemeinen Gleichheitsgebots, der Freiheit der Berufsausübung und des strafrechtlichen Bestimmtheitsgrundsatzes geltend.


Weiterführende Informationen:


• Hintergrundmaterial zur Verfassungsbeschwerde: https://freiheitsrechte.org/datenhehlerei


• Fragen und Antworten zur Verfassungsbeschwerde: https://freiheitsrechte.org/datenhehlerei-faq/


• Online-Petition zur Unterstützung der Verfassungsbeschwerde: www.reporter-ohne-grenzen.de/mitmachen/petition-datenhehlerei


• Mehr von netzpolitik.org zum Datenhehlerei-Verbot: https://netzpolitik.org/?s=datenhehlerei


• Mehr zum Einsatz von Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit im Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de/themen/internetfreiheit



Pressekontakt:

Reporter ohne Grenzen
Ulrike Gruska / Christoph Dreyer / Anne Renzenbrink
presse@reporter-ohne-grenzen.de

www.reporter-ohne-grenzen.de/presse
T: +49 (0)30 609 895 33-55
F: +49 (0)30 202 15 10-29

Gesellschaft für Freiheitsrechte
Peggy Fiebig
presse@freiheitsrechte.org

https://freiheitsrechte.org/index.php/presse/
T: +49 (0)30-555 71 66 55

netzpolitik.org
Markus Beckedahl
markus@netzpolitik.org
0177-7503541
030-92105986

Was ist Datenhehlerei?
Datenhehlerei ist ein Straftatbestand (§ 202d des Strafgesetzbuchs), der Ende 2015 mit dem Gesetz über die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung geschaffen worden ist. Demnach wird bestraft, „wer Daten, die nicht allgemein zugänglich sind und die ein anderer durch eine rechtswidrige Tat erlangt hat, sich oder einem anderen verschafft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, um sich oder einen Dritten zu bereichern oder einen anderen zu schädigen“. Der Gesetzgeber beabsichtigt damit nach eigener Aussage, den Handel mit gestohlenen Daten im Internet zu verfolgen. Betroffen sind aber auch Journalisten, die häufig mit Material (z.B. Leaks) zu tun haben, das juristisch betrachtet gestohlen wurde.

GFF: Dem Recht zu seinem Recht verhelfen

 

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. ist die Rechtsschutzversicherung unseres Grundgesetzes: Sie kämpft mit rechtlichen Mitteln für Grund- und Menschenrechte.

 

Kurz und knapp: Wir verhelfen dem Recht zu seinem Recht.

 

Die neueste Verfassungsbeschwerde der GFF verteidigt die Pressefreiheit gegen die neue Strafnorm zur sogenannten „Datenhehlerei“, die investigative journalistische Arbeit mit Whistleblower-Daten mit Strafe bedroht.

 

Unterstützen Sie die GFF bei der Verteidigung der Pressefreiheit!

 

Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar.

Die GFF koordiniert daher die Verfassungsbeschwerde gegen das neue BND-Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht.

 

Demokratie lebt vom Mitmachen! Unterstützen Sie die Verfassungsbeschwerde gegen das neue BND-Gesetz.

 

Mit der Klage gegen das BND-Gesetz setzt die GFF konsequent ihr Engagement für die Geltung unserer Grundrechte fort. So hat die GFF bereits im November 2016 gemeinsam mit Amnesty International Deutschland eine Verfassungsbeschwerde gegen die strategische Telekommunikations-überwachung durch den BND nach dem sogenannten „G 10“ erhoben.

Unsere Strategie: Besseres Recht durch bessere Klagen

Strategische Prozessführung ist ein unverzichtbares Instrument zur gezielten Durchsetzung von Grund- und Menschenrechten. Unsere amerikanischen Partnerorganisationen wie die American Civil Liberties Union und die Electronic Frontier Foundation kämpfen seit Jahrzehnten mit strategisch geplanten Prozessen für Freiheitsrechte. Wesentliche Elemente ihrer Arbeit lassen sich auch auf Deutschland und Europa übertragen: Jedenfalls vor dem Bundesverfassungsgericht und den europäischen Gerichten spielen auch bei uns Präzedenzfälle die entscheidende Rolle.

Justice Sculpture

Die GFF zieht mit ihren Partnern vor Gericht, um Menschenrechte in Deutschland und Europa zu schützen.

Von besonderer Bedeutung für unseren Erfolg sind dabei drei Säulen unserer Arbeit:

  • eine langfristige Strategie für die Grund- und Menschenrechte,
  • die sorgsame Auswahl unserer Fälle im Lichte dieser Strategie und
  • die richtigen Klägerinnen und Kläger.

Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Die GFF verteidigt beispielsweise die Privatsphäre, die Informationsfreiheit und die Pressefreiheit gegen unrechtmäßige Eingriffe. Sie bringt dafür geeignete Kläger*innen (z.B. Journalist*innen) mit exzellenten Jurist*innen zusammen, um gemeinsam gerichtlich gegen Rechtsverletzungen vorzugehen.

Zugleich baut die GFF als Nichtregierungsorganisation (NGO) zur Zeit eine dauerhafte Struktur auf, um das Instrument der strategischen Prozessführung auch auf andere Menschenrechte anzuwenden, etwa die Freiheit von staatlicher Diskriminierung.

Planvolles Vorgehen, Verlässlichkeit und Ausdauer

„Große“ Fälle wollen sorgfältig gebaut sein – dazu gehört Knowhow und Expertise spezialisierter Jurist*Innen, dazu gehören klare Kriterien für die Auswahl unserer Fälle, der Kläger*Innen sowie der geeigneten Gerichte. Derartige Verfahren brauchen Zeit und deshalb auch dauerhaft etablierte Strukturen: Nur mit einer klaren beruflichen Perspektive können wir fachlich exzellente und hochmotivierte Menschen für die GFF gewinnen.

Die GFF ist die Organisation für eine nachhaltig erfolgreiche strategische Prozessführung in Deutschland und Europa. Um effizient und effektiv zu sein, um Wissen und Kräfte zu bündeln, arbeitet sie aber eng mit einem Netzwerk aus etablierten NGOs, Verbänden und Aktivist*innen zusammen. Zugleich bauen wir aktuell ein Büro für Prozessführung, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising auf.

Dabei ist es uns sehr wichtig, Akteure für Menschenrechte auf europäischer Ebene miteinander zu vernetzen und mit besonders erfahrenen Teams aus den USA zusammenzuarbeiten. Dort hat die strategische Prozessführung eine lange Tradition, und wir wollen das Rad nicht neu erfinden.

Aufmerksamkeit erzeugen

Die GFF leistet im Bereich der strategischen Prozessführung für Freiheitsrechte in Deutschland Pionierarbeit. Daher ist es Teil ihrer Strategie, breite Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen.

Reporter ohne Grenzen Plakat

In den Medien wirkt die GFF auf eine Berichterstattung hin, die die Fakten korrekt darstellt und den Grundrechtsfragen den Raum einräumt, den sie verdienen.

Dazu gehört es, Kontakte intensiv zu pflegen und konstruktiv sowohl mit großen Medien als auch spezialisierten Redaktionen und Organisationen wie Netzpolitik.org, Reporter ohne Grenzen und dem Chaos Computer Club zusammenzuarbeiten.

Jeder Fall kann ein Erfolg für die Menschenrechte sein

Ein offensichtliches Kriterium für Erfolg ist natürlich, einen Fall vor Gericht zu gewinnen. Auch ein riskanter Fall kann jedoch Chancen für Menschenrechte eröffnen. Klagen und Gerichtsverfahren können strategisch aufeinander aufbauen – ein früher, verlorener Fall kann wichtige Vorarbeit leisten für ein späteres, größeres Verfahren auf höherer Ebene, das dann bessere Aussichten auf Erfolg haben wird.

Zudem bietet jeder Prozess unabhängig von seinem Ausgang die Chance, mit der Öffentlichkeit über Grundrechtsfragen zu kommunizieren, sie über die Medien zu informieren und von der Wichtigkeit des Problems zu überzeugen. Auch – oder gerade – aufsehenerregende Niederlagen für die Grundrechte können über sorgsam vorbereitete Öffentlichkeitsarbeit dazu beitragen, den Boden für das weitere rechtspolitische Vorgehen zu bereiten.

In Abwägung dieser Umstände trifft die GFF die strategische Auswahl der Fälle, Kläger*innen und Partner*innen und begleitet sie durch juristische Expertise und eine aktive, informationsorientierte Öffentlichkeitsarbeit. Dieses Vorgehen garantiert, dass nicht nur Einzelfragen adressiert werden, sondern nachhaltige Effekte für die Grund- und Menschenrechte sowohl auf juristischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene erzielt werden.

Die GFF verteidigt beispielsweise die Privatsphäre, die Informationsfreiheit und die Pressefreiheit gegen unrechtmäßige Eingriffe. Sie bringt dafür geeignete Kläger*innen (z.B. Journalist*innen) mit exzellenten Jurist*innen zusammen, um gemeinsam gerichtlich gegen Rechtsverletzungen vorzugehen.

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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

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