fav-report Ein Magazin wie kein anderes
 fav-report  Ein Magazin wie kein anderes 

Preiskalkulation: So kalkulieren Sie richtig

Einfach ein paar Zahlen zusammenrechnen? So leicht ist die Preiskalkulation leider nicht. © kf4851 / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

Was vom investigativen Journalismus bleibt und warum er bleiben muss BlogChristian Hetzenauer, Katharina Maier, Josef Trappel12. Dezember 2017, 06:00 16 Postings Kaum waren die Paradise Papers bekannt, waren sie schon aus den Schlagzeilen verdrängt. Was bedeutet das für den Journalismus? Anfang November enthüllten die Paradise Papers die Steuerschlupflöcher von Politikern und Großkonzernen. Weltweit loderte Empörung auf, doch die Hitze hielt nicht lange an. Kaum waren die Paradise Papers bekannt, waren sie schon wieder aus den Schlagzeilen verdrängt. Was bedeutet das für den Journalismus? "Ein neues Leak erschüttert Konzerne, Politiker und die Welt der Superreichen", titelte die "Süddeutsche Zeitung" Anfang November mit großen Lettern auf ihrer Webseite. So harmlos die Bezeichnung "Paradise Papers" daherkommt, dahinter steckt eine der größten journalistischen Leistungen der letzten Jahre: Über 13 Millionen Dokumente aus mehr als 20 verschiedenen Quellen wurden der "Süddeutschen Zeitung" zugespielt. Die sensiblen Daten enthalten Belege für umstrittene Steuerpraktiken, Dienstleistungen durch Briefkastenfirmen und versteckte Steueroasen. Mehr als 380 Journalisten von 96 Medien aus 67 Ländern haben mit dem internationalen Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ) zusammengearbeitet und die Unterlagen ein Jahr lang ausgewertet. In Österreich waren die Wiener Wochenzeitung "Falter" und der ORF beteiligt. Medien auf der ganzen Welt verbreiteten die brisanten Ergebnisse: 120 Politiker aus fast 50 Ländern tauchen in den Dokumenten auf. Prominente Sportler sind involviert, auch globale Unternehmen wie Apple und Nike. Sie alle sollen von Steuerschlupflöchern Gebrauch machen. Die Botschaft des neuen Leaks ist laut "Süddeutscher Zeitung" klar: "Kein Politiker, kein Großkonzern, kein Sanktionsbrecher, kein Steuerhinterzieher, kein heimlicher Strippenzieher kann mehr davon ausgehen, dass seine Geschäfte tatsächlich dort bleiben, wo er sie haben will: im Verborgenen." Wenn der Aufwand höher als die Resonanz ist Die Paradise Papers veranschaulichen die enorme Relevanz von investigativem Journalismus: Die neuesten Leaks deckten eine besondere Form der sozialen Ungerechtigkeit auf und führten der Gesellschaft vor Augen, welche Privilegien sich Unternehmen und Privatpersonen zuschanzen und mit welcher gewissenlosen Kaltschnäuzigkeit sie dabei vorgehen. Zu Recht stellt die Medienöffentlichkeit die involvierten Personen an den Pranger und kritisiert die enttarnten Steuerschlupflöcher. Der journalistische Kraftakt birgt aber erhebliche Risiken: Zum einen müssen die beteiligten Medien damit rechnen, dass Betroffene gegen die Veröffentlichungen klagen. Das Prozesskostenrisiko tragen die Herausgeber der investigativen Medien – und die Prozessgegner haben tiefe Taschen. Zum anderen kostet investigativer Journalismus jede Menge Zeit und Geld. Journalistinnen und Journalisten sind wochenlang mit der Auswertung der Daten beschäftigt. Das will refinanziert sein. Die synchronisierte Berichterstattung der beteiligten Medien in so vielen Ländern erzeugte bei der Veröffentlichung der Paradise Papers Anfang November globale Aufmerksamkeit, doch das Interesse flaute schon nach wenigen Tagen deutlich ab. Das zeigen statistische Auswertungen durch die Suchmaschine Google: War "Paradise Papers" am 6. November, also am Tag der Enthüllung, noch der meistgesuchte Begriff in Österreich, sank das Interesse an den Leaks danach rapide. Ähnlich verhielt es sich schon vor anderthalb Jahren mit den Enthüllungen der Panama Papers: Der Journalist Stefan Winterbauer sprach damals von einem "Skandal mit erstaunlich geringer Halbwertzeit", was Aufmerksamkeit und öffentliches Interesse angeht. Solche Feststellungen lassen daran zweifeln, ob sich investigativer Journalismus für die Medien noch lohnt. So wichtig der Enthüllungsjournalismus also für eine aufgeklärte Gesellschaft ist, so schwierig ist er von werbefinanzierten Medien umzusetzen. Zu groß ist der zeitliche und finanzielle Aufwand, zu gering die gesellschaftliche Resonanz und der ökonomische Profit. Verzicht auf investigativen Journalismus keine Option Dabei stellt investigativer Journalismus eine erfolgversprechende Verteidigungsstrategie der klassischen Medien gegenüber einer von Fake-News durchsetzten Blogosphäre dar. Faktenprüfung ist die Paradedisziplin gelernter und überzeugter Journalistinnen und Journalisten, und demokratische Gesellschaften vertrauen ihnen zu Recht die Bewirtschaftung der Differenz zwischen Wahrheit und Lüge an. Steigende Abonnementzahlen für US-Medien, die sich faktenbasiertem Journalismus verschrieben haben, nähren die Hoffnung, dass die Menschen an solchen journalistischen Leistungen auch interessiert sind – und dass ihnen diese Leistungen auch bares Geld wert sind. Bleibt den Panama und Paradise Papers die gesellschaftliche Anerkennung verweht, so bleiben die Werbeerträge aus und die investigativen Medien auf ihren Aufwendungen sitzen. Die Buchhalter in den Medienunternehmen werden in Zukunft den Bleistift besonders scharf spitzen, wenn es das nächste Mal um die Finanzierung der Aufdeckung von Korruption und Misswirtschaft geht. Auf investigativen Journalismus ganz zu verzichten ist für Demokratien keine Option. Lassen sich solche teuren Recherchen nicht mehr über direkte Erträge der User und auch nicht mehr über Werbeerlöse finanzieren, so ist an einen dritten Weg zu denken. Österreich hat mit der Einführung der Presseförderung diesen Weg schon vor 40 Jahren eingeschlagen. Die abtretende Regierung ist mit ihrer Reform der Presseförderung gescheitert – die neue Regierung wäre gut beraten, auch investigativen Journalismus als förderungswürdig anzuerkennen. Und anständig mit Finanzmitteln auszustatten. (Christian Hetzenauer, Katharina Maier, Josef Trappel, 12.12.2017) - derstandard.at/2000069951290/Was-vom-investigativen-Journalismus-bleibt-und-warum-er-bleiben-mussWas vom investigativen Journalismus bleibt und warum er bleiben muss BlogChristian Hetzenauer, Katharina Maier, Josef Trappel12. Dezember 2017, 06:00 16 Postings Kaum waren die Paradise Papers bekannt, waren sie schon aus den Schlagzeilen verdrängt. Was bedeutet das für den Journalismus? Anfang November enthüllten die Paradise Papers die Steuerschlupflöcher von Politikern und Großkonzernen. Weltweit loderte Empörung auf, doch die Hitze hielt nicht lange an. Kaum waren die Paradise Papers bekannt, waren sie schon wieder aus den Schlagzeilen verdrängt. Was bedeutet das für den Journalismus? "Ein neues Leak erschüttert Konzerne, Politiker und die Welt der Superreichen", titelte die "Süddeutsche Zeitung" Anfang November mit großen Lettern auf ihrer Webseite. So harmlos die Bezeichnung "Paradise Papers" daherkommt, dahinter steckt eine der größten journalistischen Leistungen der letzten Jahre: Über 13 Millionen Dokumente aus mehr als 20 verschiedenen Quellen wurden der "Süddeutschen Zeitung" zugespielt. Die sensiblen Daten enthalten Belege für umstrittene Steuerpraktiken, Dienstleistungen durch Briefkastenfirmen und versteckte Steueroasen. Mehr als 380 Journalisten von 96 Medien aus 67 Ländern haben mit dem internationalen Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ) zusammengearbeitet und die Unterlagen ein Jahr lang ausgewertet. In Österreich waren die Wiener Wochenzeitung "Falter" und der ORF beteiligt. Medien auf der ganzen Welt verbreiteten die brisanten Ergebnisse: 120 Politiker aus fast 50 Ländern tauchen in den Dokumenten auf. Prominente Sportler sind involviert, auch globale Unternehmen wie Apple und Nike. Sie alle sollen von Steuerschlupflöchern Gebrauch machen. Die Botschaft des neuen Leaks ist laut "Süddeutscher Zeitung" klar: "Kein Politiker, kein Großkonzern, kein Sanktionsbrecher, kein Steuerhinterzieher, kein heimlicher Strippenzieher kann mehr davon ausgehen, dass seine Geschäfte tatsächlich dort bleiben, wo er sie haben will: im Verborgenen." Wenn der Aufwand höher als die Resonanz ist Die Paradise Papers veranschaulichen die enorme Relevanz von investigativem Journalismus: Die neuesten Leaks deckten eine besondere Form der sozialen Ungerechtigkeit auf und führten der Gesellschaft vor Augen, welche Privilegien sich Unternehmen und Privatpersonen zuschanzen und mit welcher gewissenlosen Kaltschnäuzigkeit sie dabei vorgehen. Zu Recht stellt die Medienöffentlichkeit die involvierten Personen an den Pranger und kritisiert die enttarnten Steuerschlupflöcher. Der journalistische Kraftakt birgt aber erhebliche Risiken: Zum einen müssen die beteiligten Medien damit rechnen, dass Betroffene gegen die Veröffentlichungen klagen. Das Prozesskostenrisiko tragen die Herausgeber der investigativen Medien – und die Prozessgegner haben tiefe Taschen. Zum anderen kostet investigativer Journalismus jede Menge Zeit und Geld. Journalistinnen und Journalisten sind wochenlang mit der Auswertung der Daten beschäftigt. Das will refinanziert sein. Die synchronisierte Berichterstattung der beteiligten Medien in so vielen Ländern erzeugte bei der Veröffentlichung der Paradise Papers Anfang November globale Aufmerksamkeit, doch das Interesse flaute schon nach wenigen Tagen deutlich ab. Das zeigen statistische Auswertungen durch die Suchmaschine Google: War "Paradise Papers" am 6. November, also am Tag der Enthüllung, noch der meistgesuchte Begriff in Österreich, sank das Interesse an den Leaks danach rapide. Ähnlich verhielt es sich schon vor anderthalb Jahren mit den Enthüllungen der Panama Papers: Der Journalist Stefan Winterbauer sprach damals von einem "Skandal mit erstaunlich geringer Halbwertzeit", was Aufmerksamkeit und öffentliches Interesse angeht. Solche Feststellungen lassen daran zweifeln, ob sich investigativer Journalismus für die Medien noch lohnt. So wichtig der Enthüllungsjournalismus also für eine aufgeklärte Gesellschaft ist, so schwierig ist er von werbefinanzierten Medien umzusetzen. Zu groß ist der zeitliche und finanzielle Aufwand, zu gering die gesellschaftliche Resonanz und der ökonomische Profit. Verzicht auf investigativen Journalismus keine Option Dabei stellt investigativer Journalismus eine erfolgversprechende Verteidigungsstrategie der klassischen Medien gegenüber einer von Fake-News durchsetzten Blogosphäre dar. Faktenprüfung ist die Paradedisziplin gelernter und überzeugter Journalistinnen und Journalisten, und demokratische Gesellschaften vertrauen ihnen zu Recht die Bewirtschaftung der Differenz zwischen Wahrheit und Lüge an. Steigende Abonnementzahlen für US-Medien, die sich faktenbasiertem Journalismus verschrieben haben, nähren die Hoffnung, dass die Menschen an solchen journalistischen Leistungen auch interessiert sind – und dass ihnen diese Leistungen auch bares Geld wert sind. Bleibt den Panama und Paradise Papers die gesellschaftliche Anerkennung verweht, so bleiben die Werbeerträge aus und die investigativen Medien auf ihren Aufwendungen sitzen. Die Buchhalter in den Medienunternehmen werden in Zukunft den Bleistift besonders scharf spitzen, wenn es das nächste Mal um die Finanzierung der Aufdeckung von Korruption und Misswirtschaft geht. Auf investigativen Journalismus ganz zu verzichten ist für Demokratien keine Option. Lassen sich solche teuren Recherchen nicht mehr über direkte Erträge der User und auch nicht mehr über Werbeerlöse finanzieren, so ist an einen dritten Weg zu denken. Österreich hat mit der Einführung der Presseförderung diesen Weg schon vor 40 Jahren eingeschlagen. Die abtretende Regierung ist mit ihrer Reform der Presseförderung gescheitert – die neue Regierung wäre gut beraten, auch investigativen Journalismus als förderungswürdig anzuerkennen. Und anständig mit Finanzmitteln auszustatten. (Christian Hetzenauer, Katharina Maier, Josef Trappel, 12.12.2017) - derstandard.at/2000069951290/Was-vom-investigativen-Journalismus-bleibt-und-warum-er-bleiben-mussWas vom investigativen Journalismus bleibt und warum er bleiben muss - derstandard.at/2000069951290-5441/Was-vom-investigativen-Journalismus-bleibt-und-warum-er-bleiben-muss

Was vom investigativen Journalismus bleibt und warum er bleiben muss - derstandard.at/2000069951290/Was-vom-investigativen-Journalismus-bleibt-und-warum-er-bleiben-muss

Wie finde ich einen Preis, der konkurrenzfähig ist und Kunden lockt? Bei der Preiskalkulation tun sich viele Selbstständige und Gründer schwer - und machen oft Anfängerfehler.

Wer ein neues Produkt auf den Markt bringt oder eine neue Dienstleistung anbietet, sollte sich gut überlegen, wie viel Geld er dafür verlangen will. Denn bei Preiskalkulationen geht es um mehr, als einfach alle anfallenden Kosten zusammenzurechnen und eine Summe X als Gewinn draufzuschlagen. Ist der Preis schlecht kalkuliert,  entgeht dem Unternehmer womöglich viel Geld, weil Kunden auch bereit gewesen wären, mehr zu zahlen. Oder das Produkt wird zum Ladenhüter, weil der kalkulierte Preis viel zu hoch ist.

Aber wie findet man den richtigen Preis – einen, der alle Kosten deckt, konkurrenzfähig ist und Kunden lockt? Und welche Fehler sollte man bei der Preiskalkulation unbedingt vermeiden?

 

Der erste Schritt: Die Preisbereitschaft der Zielkunden ermitteln

 

„Es ist viel zu spät, sich erst dann Gedanken über den Preis zu machen, wenn das Produkt schon fertig ist“, sagt Georg Tacke, Pricing-Spezialist und CEO der Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners.

Schon wenn man einen Businessplan schreibt oder ein neues Produkt entwickelt, sollte man sich laut Tacke überlegen, wie viel das Produkt einmal kosten soll. „Schließlich entscheidet sich bereits dann, ob ich überhaupt an einem sinnvollen neuen Produkt arbeite, mit dem ich irgendwann einmal Geld verdienen kann – oder eben nicht.“

Er warnt davor, sich bei Preiskalkulationen auf das eigene Bauchgefühl zu verlassen. „Wie viel Sie selbst bereit wären zu zahlen, spielt überhaupt keine Rolle“, sagt Tacke. Viel sinnvoller sei es, die Preisbereitschaft potenzieller Kunden abzufragen.

Größere Unternehmen sollten dafür in eine Marktforschung investieren. Dabei wird beispielsweise die zukünftige Kaufsituation simuliert, indem man potenziellen Kunden das neue Produkt und vergleichbare Wettbewerbsprodukte mit unterschiedlichen Preisschildern vorlegt. Anschließend werden die Kunden befragt, für welches Produkt sie sich entscheiden würden – und warum.

Wenn Gründer kein Geld für eine solche Marktforschung haben, rät Tacke dazu, potenzielle Käufer anzusprechen und sie einfach selbst zu befragen:

  • Ist das für Sie ein interessantes Produkt?
  • Warum ist es interessant? Was finden Sie gut und spannend? (So erfährt man, welche Features des Produkts besonders wichtig sind.)
  • Würden Sie es kaufen, wenn es X Euro kosten würde?
  • Warum? Beziehungsweise: Warum nicht?

Selbst wenn man nur mit 10 bis 20 potenziellen Kunden spreche, sei das immer noch besser, als gar nicht aktiv zu werden. „Sie entwickeln dabei zwar nicht die perfekte Preisstrategie, aber Sie bekommen zumindest eine 80-Prozent-Lösung“, sagt Tacke. Darauf zu verzichten, hält er für grob fahrlässig. Schließlich könne man so gleich zu Beginn grobe Fehler vermeiden. „Einen Preis, der viel zu niedrig ist, kann man zum Beispiel kaum noch korrigieren“, erklärt er.

 

Welche Faktoren muss ich bei der Preiskalkulation berücksichtigen?

 

Die anfallenden Kosten

Neben der Preisbereitschaft der Kunden sind die anfallenden Kosten die zweite wichtige Größe für die Preiskalkulation. Gründer müssen genau aufschlüsseln können, welche Kosten entstehen: Wie hoch sind die Materialkosten? Was kostet die Fertigung? Wie viel fällt für Marketing und Vertrieb an? All diese Positionen müssen auf das einzelne Produkt heruntergebrochen werden, um den Selbstkostenpreis zu ermitteln. Am einfachsten gelingt die Übersicht in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Excel. Eine Beispielrechnung finden Sie hier.

Grundsätzlich lassen sich bei der Kalkulation zwei Kostenarten unterscheiden:

  • Einzelkosten: Sie können einem Produkt direkt zugeordnet werden. Brauche ich für ein Müsli beispielsweise 50 Gramm Haferflocken, fallen die Kosten dafür unter die Materialeinzelkosten.
  • Gemeinkosten: Sie können nicht ohne weiteres einem einzelnen Produkt zugerechnet werden und müssen anteilig auf die Produkte verteilt werden. Zu Fertigungsgemeinkosten zählen zum Beispiel Abschreibungen für Maschinen.

Ein typischer Anfängerfehler: Manche Gründer vergessen, bei den Kosten ihren eigenen Verdienst mit einzurechnen. Doch wer zunächst umsonst arbeitet und die Preise später nicht erhöhen kann, endet in der Selbstausbeutung.

Pricing-Experte Tacke warnt zudem davor, Entwicklungskosten in die Kalkulation einzubeziehen. Geld, das man in die Entwicklung gesteckt habe, bezeichne man als „sunk costs“: Es sei weg. Nimmt man es in die Kalkulation auf, werden die Kosten zu hoch angesetzt – und das Produkt wird letztlich zu teuer.

 

Die Gewinnspanne oder Marge

Oft wird Gründern geraten, sich bei der Preiskalkulation an der branchenüblichen Marge zu orientieren. Je nach Geschäft können die Gewinnspannen extrem unterschiedlich ausfallen: Manche Händler schlagen 250 Prozent auf. Supermärkte setzen bei Lebensmitteln eine Preiskalkulation mit bis zu 100 Prozent bei Trockenprodukten, aber nur 30 Prozent bei frischer Ware an. In der Gastronomie liegt die Marge häufig bei 30 bis 50 Prozent, bei Imbissen sind es eher 20 Prozent.

Tacke hält diesen Ansatz für falsch: „Das ist ein typisches Inside-Out-Vorgehen. Ich nehme meine Kosten und schlage etwas drauf – aber ich habe keine Ahnung, wie viel, also versuche ich, mich an einem branchenüblichen Aufschlag zu orientieren. So schöpfe ich aber nicht mein Preispotenzial aus.“

Er sieht den Gewinnaufschlag nicht als etwas, mit dem man anfängt zu arbeiten. Ein Beispiel für dieses so genannte Outside-In-Vorgehen: Ein Gründer hat einen neuen Saugroboter entwickelt und weiß, wie hoch die Kosten sind, um das Produkt zu produzieren. Er kennt auch die Preisbereitschaft seiner Kunden. Daraus bildet er den Preis: Er liegt bei 100 Euro, seine Kosten belaufen sich auf 50 Euro. Er käme also auf eine Marge von 50 Prozent. Nun muss er sich fragen, ob das reicht, um seine Fixkosten zu decken und um den erwünschten Profit zu erreichen.

„Stellen Sie sich vor, der Gründer würde eine neue Produktionsmethode finden, mit der sein Saugroboter nicht mehr 50 Euro in der Herstellung kostet, sondern nur noch 25“, erläutert Tacke. „Folgte er der Logik, den branchenüblichen Aufschlagsatz zu nehmen, müsste er dann den Preis senken – was dumm wäre.“

 

Skonto und Rabatte

Bei der Berechnung des Verkaufspreises müssen auch mögliche Rabatte berücksichtigt werden – sonst würden Unternehmer ihren Gewinn jedes Mal schmälern, wenn sie einen Preisnachlass gewähren.

Der Rabatt wird direkt vom Verkaufspreis abgezogen. Üblich sind etwa Mengenrabatte, wenn ein Kunde sehr viele Produkte kauft, aber auch Treue- oder Neukundenrabatte sind möglich. Skonto wird Käufern gewährt, die innerhalb einer bestimmten Frist bezahlen. Der Nachlass liegt in der Regel bei zwei bis drei Prozent.

 

Beispielrechnung: So können Gründer Preise kalkulieren

Ein Beispiel aus der Praxis: Der Gründer eines Müsliladens berechnete den Preis für eine Packung Müsli (190 Gramm) folgendermaßen:

Einkaufspreis (netto) für die Zutaten: 0,62 Euro
Herstellung (Personal, Miete, etc. 44 % Aufschlag) 0,27 Euro
Zwischensumme (Selbstkostenpreis) 0,89 Euro
Gewinn (57 % Aufschlag) 0,51 Euro
Zwischensumme (Barverkaufspreis) 1,40 Euro
Skonto für Schnellzahler (2 % Aufschlag) 0,03 Euro
Zwischensumme (Zielverkaufspreis) 1,43 Euro
Rabatt für Großkunden (10 % Aufschlag) 0,14 Euro
SUMME (Listenverkaufspreis) 1,57 Euro

 

Das Mindestumsatzverfahren

Viele Gründer setzen bei der Preiskalkulation auf das so genannte Mindestumsatzverfahren. Dabei werden nicht nur die Kosten betrachtet, auch die Nachfrage wird bei den Berechnungen mit einbezogen. Wer sich beispielsweise mit einem Müsliladen selbstständig machen möchte, sollte vergleichbare Geschäfte in der Nachbarschaft beobachten. Zusätzlich sollten sich Gründer Branchenzahlen und -studien besorgen und daraus das Marktpotenzial ableiten. Warum das wichtig ist? Wer nur 20 Tüten Müsli im Monat verkauft, muss eventuell höhere Preise veranschlagen, um überleben zu können, als jemand, der 100 Tüten monatlich an den Mann bringt.

Im Fall des Müsliladens kann man sich dem Marktpotenzial zum Beispiel so nähern: 6 Prozent der Deutschen essen Umfragen zufolge mehrmals pro Woche Müsli. Berlin-Friedrichshain zählt knapp 280.000 Einwohner, das bedeutet 16.800 potenzielle Müslikäufer. Angenommen, 1 Prozent dieser Verbraucher – und das wäre schon ein enorm hoher Schnitt – würde einmal die Woche in den Laden gehen, dann hätte der Gründer 168 Kunden, auf den Tag gerechnet knapp 28.

Eine echte Marktpotenzialanalyse ist noch komplexer, aber im Prinzip gilt: Aus einer so geschätzten Zahl können Unternehmer ermitteln, wie viel Umsatz sie brauchen und welche Preiskalkulation für sie realistisch ist.

 

Typische Fehler bei der Preiskalkulation

 

Die Nachfrage zu optimistisch beurteilen

Viele Gründer gehen von falschen Kundenzahlen aus. Wer sich als Müsliverkäufer mit Gastronomiebetrieben in der Gegend vergleicht und daraus folgert, dass auch bei ihm alle zehn Minuten ein Kunde im Laden steht, kann schnell daneben liegen. Wenn statt der geschätzten 60 Käufer am Tag dann nur 15 erscheinen, decken die Einnahmen nicht einmal die Ausgaben – weil der Gründer Müsli für 60 Kunden eingekauft und die Preiskalkulation entsprechend angepasst hat.

 

Der „Feature-Schock“

Der Entwickler des Saugroboters  ist stolz auf sein neues Produkt, kennt seine Kosten, schlägt 20 Prozent drauf – und muss entsetzt feststellen, dass er am Markt floppt. Den Kunden ist es zu teuer. „Das passiert häufig, wenn ein Produkt zu viel kann. Dadurch ist es in der Produktion zu teuer, was wiederum einen Preis nach sich zieht, der am Markt nicht durchsetzbar ist“, sagt der Pricing-Experte Tacke. Besonders häufig tappten technik- und innovationsgetriebene Unternehmen in diese Falle. „Dabei wäre es ökonomisch oft sinnvoller, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das weniger kann. Es geht immer darum, sich an dem zu orientieren, was der Zielkunde erwartet – und zu zahlen bereit ist.“

Wenn ein Produkt „zu gut“ sei, gibt es laut Tacke auch die Möglichkeit, zusätzliche Features aus dem eigentlichen Angebot zu streichen – und diese dann als Zusatzoption anzubieten. Das sei insbesondere bei Dienstleistungen interessant.

 

Ein unklares Erlösmodell

Bei Produkten wie einem Saugroboter oder einer Müsli-Mischung ist die Frage nach dem Erlösmodell schnell beantwortet: Preis pro Stück. Doch bei einer Software sieht die Sache anders aus. Bietet man dem Kunden eine persönliche Lizenz an? Liegt das Programm in der Cloud? Oder gibt es ein Pay-as-you-go-Modell – zahlt man also nur, wenn man es nutzt?

Laut Tacke machen sich viele Unternehmer gerade in der Anfangsphase zu wenig Gedanken über das passende Erlösmodell. „Bevor ich das Preisniveau bestimme, muss ich überlegen, ob ich das Produkt wirklich verkaufen will – oder ob eine Subskription als Nutzung nicht viel sinnvoller wäre“, sagt er.

Bei Internet- und Software-Produkten liege das so genannte „Freemium“-Modell – die Kombination aus Free und Premium – derzeit im Trend. Ziel dabei ist es, über eine kostenlose Version erst einmal möglichst viele Kunden zu gewinnen. An diejenigen, die höhere Anforderungen an das Produkt haben, verkauft man dann Premium-Angebote, also zusätzliche Leistungen und Features.

Dabei werde häufig  vergessen zu überlegen, wie genau das Premium-Angebot aussehen soll. „Oft hören wir dann: Darüber machen wir uns Gedanken, wenn es soweit ist“, so Tacke. „Das ist natürlich viel zu spät.“

 

Was müssen Dienstleister und Freiberufler beachten, die ausschließlich ihre Arbeitskraft

verkaufen?

Wer kein Produkt, sondern eine Dienstleistung wie ein Seminar oder ein Coaching anbietet, muss bei seiner Preiskalkulation einige Besonderheiten beachten. Zunächst schaut man sich die Arbeitszeit an, die einem zur Verfügung steht, und rechnet aus, wie viel Honorar man pro Stunde verlangen muss.

Dafür werden alle laufenden Kosten für Miete, Löhne und Gehälter und der eigene Bruttoverdienst inklusive Versicherungen addiert. Diese Summe wird durch die zur Verfügung stehenden Arbeitstage geteilt (Urlaub und Krankheitstage nicht vergessen!).

Das Ergebnis ist der Mindestumsatz pro Tag. Der gilt aber nur, wenn jeder Mitarbeiter an jedem Tag im Monat arbeitet – und diese Zeit einem Kunden in Rechnung stellen kann. Meist ist das unrealistisch, deshalb sollten Gründer mit 50 bis 60 Prozent Preisaufschlag beim Pricing rechnen. Das heißt: Alle, die kaufen, müssen den Leerlauf mitbezahlen.

Ein Beispiel: Eine Gründerin bietet Seminare für angehende Schriftsteller an. Sie unterhält eigene Kursräume in Berlin und mietet in anderen Städten nach Bedarf. Ein Tagesseminar kostet 125 bis 225 Euro – höhere Preise sind bei ihren Zielkunden nicht durchsetzbar.

In ihre Kalkulation eingerechnet sind die Ausgaben für Miete, Seminarunterlagen, die Vorbereitung und die Honorare für die Gründerin und ihre Dozenten. Ab sieben Teilnehmern ist ein Seminar kostendeckend. Bei weniger Nachfrage finden die Seminare nur statt, wenn die Dozenten aus der gleichen Stadt kommen und keine Fahrtkosten anfallen.

Wirklich lohnend wird ihr Geschäft, wenn die Teilnehmer im Anschluss individuelle Coachings buchen – damit fängt die Unternehmerin Nachfrageschwankungen bei den Kursen auf.

Quelle: impulse Ideen

 

Unser Experte

Georg Tacke

Georg Tacke ist Pricing-Spezialist und CEO der Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners. 2016 veröffentlichte er das Fachbuch „Monetizing Innovation: How Smart Companies Design the Product Around the Price“.

Was vom investigativen Journalismus bleibt und warum er bleiben muss - derstandard.at/2000069951290-5441/Was-vom-investigativen-Journalismus-bleibt-und-warum-er-bleiben-mussAnfang November enthüllten die Paradise Papers die Steuerschlupflöcher von Politikern und Großkonzernen. Weltweit loderte Empörung auf, doch die Hitze hielt nicht lange an. Kaum waren die Paradise Papers bekannt, waren sie schon wieder aus den Schlagzeilen verdrängt. Was bedeutet das für den Journalismus? "Ein neues Leak erschüttert Konzerne, Politiker und die Welt der Superreichen", titelte die "Süddeutsche Zeitung" Anfang November mit großen Lettern auf ihrer Webseite. So harmlos die Bezeichnung "Paradise Papers" daherkommt, dahinter steckt eine der größten journalistischen Leistungen der letzten Jahre: Über 13 Millionen Dokumente aus mehr als 20 verschiedenen Quellen wurden der "Süddeutschen Zeitung" zugespielt. Die sensiblen Daten enthalten Belege für umstrittene Steuerpraktiken, Dienstleistungen durch Briefkastenfirmen und versteckte Steueroasen. Mehr als 380 Journalisten von 96 Medien aus 67 Ländern haben mit dem internationalen Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ) zusammengearbeitet und die Unterlagen ein Jahr lang ausgewertet. In Österreich waren die Wiener Wochenzeitung "Falter" und der ORF beteiligt. - derstandard.at/2000069951290-5441/Was-vom-investigativen-Journalismus-bleibt-und-warum-er-bleiben-muss

Januar 2018

"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Bericht-erstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

Artikel 5, Absatz 1 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

aktuelle Besucherzahl: 

Hätten Sie das von fav-report gedacht?

 

Vom 1.September 2013 bis 30. Dezember 2017 besuchten uns  990.567 Leser 

Weitere interessante, aktuelle Beiträge und Reportagen bei 

 my-fav-report 

Faffi - das fav-report Maskottchen

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebühren-finanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

fav : fair - aktuell -   vielseitig

"Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!"

Friedrich von Schiller, Deutscher Dichter (1759 - 1805)

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie an und handelt. (Dante)

Klicken Sie auf das Bild. Sie kommen zur Spritlügen-Reportage

Mitgliedsnummer:

103046

fav-report 

Ein Magazin
wie kein anderes

„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Klicken Sie auf das Bild und Sie erfahren mehr über den neuen TOYOTA  C-HR

Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

Klicken Sie auf die nachfolgenden Buchcover.

Sie kommen zur jeweiligen Webseite dieser Bücher und erhalten alle Infos über diese Werke.

ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Dieses Buch kann die Welt verändern

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Dieses Buch kann die Welt verändern

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Mit einem Klick auf das "ALLGÄU LIVE IN" - Logo kommen Sie zur Webseite dieses Allgäu-Magazins

fav-report empfiehlt

print & plott in Lindau.

Mit einem Klick auf das Firmenlogo kommen Sie zur Webseite von P & P.

"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.

Eine Zensur findet nicht statt."

Das TONSTUDIO in Vöhringen bei Ulm

Professionelle und hochwertige Aufnahmen.
Unser Angebot reicht von

Sprach-und Musik-Aufnahmen
über Recording-und Mastering-Studio,

hin zu CD-und Musik-Produktionen.
Terminabsprache unter Telefon:

0173 / 3418884

_________________

Klicken Sie auf das Foto (oben) oder auf das Firmlogo und Sie sind auf der zla-Records-Originalseite