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Kommt die Corona-App zu Ostern? So soll sie funktionieren

Länder wie Südkorea haben die Coronavirus-Infektionen über eine strikte Nachverfolgung der Kontaktpersonen gut in den Griff bekommen – auch dank Smartphone-Daten. Hierzulande gibt es große datenschutzrechtliche Bedenken. Eine Forschergruppe hat nun allerdings eine mögliche Lösung gefunden.

Ginge es nach Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), wäre die Nutzung einer App zur Ortung und Nachverfolgung möglicher Kontakte Coronavirus-Infizierter bereits mit der Änderung des Impfschutzgesetzes beschlossen worden. Reichlich vage wurde in dem entsprechenden Entwurf im März vom Einsatz technischer Mittel gesprochen. Hinweise zu ausreichendem Datenschutz – Fehlanzeige.

Aufgrund des geballten Widerstandes der Datenschützer, der SPD-Justizministerin sowie weiter Teile der Opposition wurde der entsprechende Absatz vor Verabschiedung im Bundestag Ende März fallen gelassen. Entsprechende Forderungen hielt Spahn jedoch aufrecht, den Blick auf asiatische Staaten wie Südkorea und Singapur gerichtet, wo Datenschutz klein geschrieben wird und das Aufspüren und Warnen von Kontaktpersonen mithilfe von Smartphone-Daten als Baustein einer erfolgreichen Covid-19-Eindämmungspolitik gewertet wird.

Und tatsächlich wird eine App – oder eine Anwendung, die in bestehende Apps integriert werden kann – auch in Deutschland kommen. Sie soll helfen, Übertragungsketten nachzuvollziehen und diese zu unterbrechen. Allerdings auf freiwilliger Basis und mit hinreichendem Datenschutz.

Und tatsächlich wird eine App – oder eine Anwendung, die in bestehende Apps integriert werden kann – auch in Deutschland kommen. Sie soll helfen, Übertragungsketten nachzuvollziehen und diese zu unterbrechen. Allerdings auf freiwilliger Basis und mit hinreichendem Datenschutz.

                                                                                                                                                                                       Dazu hat eine Gruppe europäischer Wissenschaftler, Institutionen und Unternehmen eine Art Sicherheitssystem entwickelt, das in bestehende Apps integriert oder für eine neue Anwendung verwendet werden kann. Initiiert worden ist die private Projektgruppe PEPP-PT maßgeblich vom Regierungsberater und Unternehmer Hans-Christian Boos mit seiner Firma Arago, federführend in Deutschland beteiligt sind zudem Experten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des Fraunhofer-Heinrich-Hertz-Instituts, des Bundesamts für Sicherheit und beratend auch Datenschützer.

Die Bestandteile dieses Sicherheitssystem können in unterschiedlichen Ländern an die jeweiligen Begebenheiten und Datenschutzgesetze angepasst werden.

Smartphones sollen über den Funkstandard Bluetooth Low Energy (Bluetooth LE) gegenseitig erkennen, wenn ihre Besitzer einander lange genug so nahegekommen sind, dass eine Übertragung nach derzeitigem medizinischen Stand erfolgt sein könnte. Wird ein Anwender positiv auf das Coronavirus getestet, gibt er diese Information über sein Smartphone anonymisiert an einen Server weiter– in der Folge erhalten automatisch alle Personen, die sich laut dem System während einer angenommenen Inkubationszeit in seiner Umgebung aufhielten, eine ebenfalls anonymisierte Warnung anonymisierte Warnung.

Die App generiert für jeden Anwender einen zufälligen Code, der nach einer gewissen Zeit gelöscht wird. Über Bluethooth LE erkennen sich Smartphones mit der App und tauschen nach einem bestimmten Algorithmus (definiert über Nähe und Zeit) diese Codes aus, die Daten werden zunächst nur lokal auf dem jeweiligen Gerät gespeichert.

Die Forscher haben bei verbreiteten Handymodellen die Signalstärke der Funktechnik in verschiedenen Örtlichkeiten gemessen - sei es in verschiedenen Autos (Stau), mit Wänden oder Scheiben dazwischen. Hier halfen auch Soldaten der Bundeswehr.

Das Robert-Koch-Institut könnte auf Basis der Technik eine eigene App herausgeben. Möglich ist auch, dass das System in eine bereits bestehende App per Update integriert und angeboten wird. Egal in welcher Form – die Zustimmung dazu soll freiwillig und nicht nachvollziehbar sein.

Bis zum 7. April soll die Software für die Anwendungen einsatzfähig sein. Schon eine Woche könnte eine App des Robert-Koch-Instituts und des Fraunhofer-Heinrich-Hertz-Instituts an den Start gehen.

Wurden User positiv getestet, können sie die Information in der Applikation einstellen. Dadurch sendet die App die Liste der lokal gespeicherten Codes an einen zentralen Server, über den wiederum per Push-Nachricht automatisiert die entsprechenden Smartphone-Besitzer informiert werden, dass sie sich angesteckt haben könnten, sich testen lassen und in Quarantäne gehen sollen.

 

Zuvor muss die Information des positiven Tests allerdings noch von einer Gesundheitsbehörde bestätigt werden, damit nicht mutwillig falsche Informationen über Infektionen verschickt werden. Dies soll über eine Schnittstelle verschlüsselt geschehen. Möglich ist etwa, dass eine Gesundheitsbehörde selbst im Falle eines positiven Tests eine einmalige TAN-Nummer an den Nutzer verschickt. Über das Smartphone könnten Betroffene dann - freiwillig - veranlassen, dass diese TAN-Nummer zusammen mit den gespeicherten Codes an den nationalen Server weitergeleitet wird.

Nirgendwo sollen zentral Personendaten erfasst werden, auch sollen über die temporären und Codes keine Rückschlüsse auf die Smartphone-Besitzer gezogen werden können. Dies könnte erfolgen, indem die Institution, die über den Server verfügt, und diejenige, die die TAN-Nummern ausgibt, getrennt sind und nicht in Austausch gehen.

Die Forscher hoffen auf 60 Prozent der Smartphone-Nutzer - das wäre schon ein großer Erfolg, denn bislang gibt es keine App, die so verbreitet ist. Je mehr die App nutzen, desto nützlicher ist sie - denn bei zu wenig Teilnehmern, kann die App ihren Sinn, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen, nicht erfüllen. Dabei ist zu beachten, dass gar nicht alle Menschen hierzulande ein Smartphone besitzen, das über die notwendige Technik verfügt - schon gar nicht in der älteren Generation.

Quelle Text und Foto: wize.life

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