fav-report What´s new Ein Magazin wie kein anderes
 fav-report  What´s new Ein Magazinwie kein anderes 

Geflügel-Lobby torpediert Ausstieg aus dem Kükentöten. IMMER NOCH werden in Deutschland Jahr für Jahr etwa 45 Millionen (!) männliche Hühnerküken getötet, kaum dass sie geschlüpft sind.

Hallo und guten Tag, liebe fav-report Leserinnen und Leser,

IMMER NOCH werden in Deutschland Jahr für Jahr etwa 45 Millionen (!) männliche Hühnerküken getötet, kaum dass sie geschlüpft sind.

 

Mit Kohlendioxid vergast oder geschreddert – im Schnitt weit mehr als 100.000 Küken jeden einzelnen Tag!

Aber warum „IMMER NOCH“? Weil es das grausame Töten schon längst nicht mehr geben sollte:

 

  • Beinahe fünf Jahre ist es her, als der damalige Landwirtschaftsminister Christian Schmidt ankündigte: spätestens 2017 ist Schluss. Passiert ist: nichts.
  • In ihrem aktuellen Koalitionsvertrag versprachen Union und SPD dann ohne Wenn und Aber: Bis Mitte der Wahlperiode wird das Kükentöten beendet. Das wäre jetzt, im Herbst 2019 – und passiert ist: wieder nichts.


Es wird auch weiterhin nichts passieren, wenn wir Verbraucherinnen und Verbraucher nicht Druck machen! Bitte helfen Sie uns dabei!

Erst im Juni hatte sogar das Bundesverwaltungs-gericht höchstrichterlich entschieden, dass das Kükentöten eigentlich gar nicht zulässig sein dürfte! Denn unser Tierschutzgesetz besagt, dass Tiere nicht „ohne vernünftigen Grund“ gequält oder getötet werden dürfen. Allein die wirtschaftlichen Interessen von Unternehmen an Hennen, die auf maximale Legeleistung getrimmt sind, stellen keinen „vernünftigen Grund“ dar, so das Gericht – eigentlich doch eine Selbstverständlichkeit!

Leider hat das Gericht trotzdem nicht den sofortigen Stopp des Kükentötens beschlossen. Für eine Übergangszeit soll das sinnlose Sterben erlaubt bleiben. So lange nämlich, bis zum Beispiel ein Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei marktreif geworden ist, mit dem die Eier männlicher Küken schon vor dem Schlüpfen aussortiert werden könnten. Doch das kann dauern, wie wir bereits leidvoll erfahren haben – und in dieser Zeit sterben weiterhin jedes Jahr Millionen von Küken, die von den Brütereien auch aufgezogen werden könnten!

Eine bloße Ankündigungsministerin und eine Lobby, die den Tierschutz blockiert: Es ist eine fatale Mischung – zumal das Bundesgericht noch nicht einmal begrenzt hat, wie lange denn diese „Übergangsphase“ gehen darf. Drei Jahre, fünf, zehn – noch länger? Es wird also auf den Druck von uns Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen! Wir finden, dass diese Praxis nicht bis zum St. Nimmerleinstag fortgesetzt werden darf. Wenn Sie auch finden, dass die ewigen Versprechungen nicht ausreichen und jetzt endlich Taten folgen müssen, dann werden Sie 
Förderin/Förderer von foodwatch!

Das wahre Problem lässt sich auch mit Technik nicht lösen, liebe foodwatch-Interessierte. Das wahre Problem besteht darin, dass unsere „Nutztiere“ allein der Profitmaximierung dienen sollen und ohne Rücksicht auf Verluste auf Höchstleistung gezüchtet werden! In der Tierhaltung gilt: Was nicht passt, wird passend gemacht – und wenn es die Tiere sind. Das Ergebnis: 

 

Sauen im engen Kastenstand und Milchkühe in Anbindehaltung, fast jeder Möglichkeit beraubt, sich einfach nur zu bewegen. Menschen kupieren Schweinen die Schwänze, schneiden männlichen Ferkeln ohne Betäubung die Hoden ab und nehmen es in Kauf, dass Legehennen die Knochen brechen, weil ihr Körper das Kalzium in die Produktion der Eierschalen steckt und es für das eigene Skelett nicht mehr ausreicht. 

 

Statt Bedingungen zu schaffen, um Tiere so gesund und gut wie möglich halten zu können, versuchen wir, die Tiere nach unseren Bedingungen zu züchten. Damit muss Schluss sein! foodwatch setzt sich für ein grundsätzliches Umdenken in der Tierhaltung und Tierzucht ein. Das ist auch eine Frage des Verbraucherschutzes, denn ich bin davon überzeugt: Viele Verbraucherinnen und Verbraucher wollen tierische Lebensmittel kaufen – aber sie akzeptieren nicht, wie viele Tiere heute gehalten werden. Bitte unterstützen Sie uns dabei und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch!

Wir finden: Die Bundesregierung sollte aufhören, auf freiwillige Lösungen zu setzen. Praktiken wie das sinnlose Kükentöten müssen endlich gestoppt werden. Alle Tiere müssen tiergerecht und so gesund wie möglich gehalten werden – in jedem landwirtschaftlichen Betrieb! Wir müssen den Druck auf die Politik erhöhen. Doch dazu benötigen wir Ihre Hilfe! 

 

Wenn Sie ENDLICH die Sicherheit haben wollen, beim Lebensmitteleinkauf keine Tierquälerei zu unterstützen, dann helfen Sie uns in unserer Arbeit für eine tiergerechtere Haltung. Je mehr Unterstützerinnen und Unterstützer foodwatch hinter sich weiß, umso besser können wir uns Gehör verschaffen. Stellen Sie sich hinter uns!

Die jüngsten Winkelzüge sind wirklich empörend, liebe foodwatch-Interessierte. Denn vollmundig kündigt Julia Klöckner, unsere heutige Agrarministerin, an, dass der Ausstieg aus dem Kükentöten jetzt aber wirklich komme: ganz, ganz bestimmt bis Ende 2021 (dass sie das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag längst gebrochen hat, verschweigt sie dabei …).

Doch wie will die Ministerin das neue Ziel erreichen? Sie ahnen es vielleicht bereits, und es ist leider kein Witz: Mit einer gänzlich freiwilligen Selbstverpflichtung der Geflügelbranche!

Das Problem ist nur: Die wichtigsten Vertreter der Branche wollen das Kükentöten am liebsten gar nicht beenden und erst recht nicht schnell. foodwatch hat heute ein geheimes Lobbypapier veröffentlicht , mit dem der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft Frau Klöckner Mitte Oktober sein „großzügiges“ Angebot unterbreitet hat: Als unverbindliches „Ziel“ solle die Zahl der getöteten Küken bis 2022 lediglich um die Hälfte gesenkt werden. Mit anderen Worten: Die Geflügel-Lobbyisten wollen auch in Zukunft noch mehr als 20 Millionen Küken pro Jahr ersticken lassen oder durch den Reißwolf jagen! Wann – oder OB überhaupt – sie zu einem vollständigen Ausstieg aus dem sinnlosen Töten bereit sind, lässt das Lobby-Papier vollkommen offen. Es ist der blanke Hohn!

Die Lobbyisten können anscheinend machen, was sie wollen, und unsere Ministerin setzt immer noch auf eine „freiwillige“ Einsicht. Ich frage mich: Wollen die uns eigentlich für dumm verkaufen? Wenn Sie diese Taktik, einfach immer weiter auf Zeit zu spielen, genauso falsch finden wie wir, dann helfen Sie uns im Kampf gegen diese unselige Praxis!

Vielen Dank und herzliche Grüße

 

Ihr

Martin Rücker
Geschäftsführer

Oktober 2022

Mitglied bei Reporter ohne Grenzen

Mitgliedsnummer  103046

aktuelle Besucherzahl: 

Hätten Sie das von fav-report What´s new gedacht?

 

Vom 1.September 2013 bis 30. September 2021 besuchten uns 2.514.008  Leser

und mit lieben Grüßen von

Kurt-Ingo Wolf

fav-report Herausgeber

Dieses Buch kann die Welt verändern

Das neue Jonah-Abenteuerbuch bietet nicht nur Spannung und Action und viele interessante, lehrreiche Informationen von der ersten Minute bis zum Schluss, sondern auch höchsten Lesespaß.

 

Erleben Sie gemeinsam mit Jonah Shayne und seinem Freund Yannick Wild Abenteuer, die in ihrer Dimension bisher einmalig auf dem deutschen Büchermarkt sind.

 

Dieses Abenteuerbuch gehört zu den schönsten und zugleich pädagogisch wertvollsten Jugendbüchern unserer Zeit.

 

Ein Abenteuerbuch, wie kein anderes.

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Lindau im Bodensee / Lindau-Insel
Blick vom Pfänder zum Bodensee mit Lindau-Insel (Aufnahmedatum 16.10.2019)

Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 46 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen.

"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Bericht-erstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

Artikel 5, Absatz 1 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Faffi - das fav-report Maskottchen

fav : fair - aktuell -   vielseitig

"Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!"

Friedrich von Schiller, Deutscher Dichter (1759 - 1805)

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie an und handelt. (Dante)

Mitgliedsnummer:

103046

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Wichtiger Hinweis:

Klicken Sie auf die nachfolgenden Buchcover.

Sie kommen zur jeweiligen Webseite dieser Bücher und erhalten alle Infos über diese Werke.

ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Dieses Buch kann die Welt verändern

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Bestellservice:

08388 - 8709907

oder schreiben Sie

fav-report@gmx.de

 

Lieferung erfolgt auf Rechnung

Mit einem Klick auf das "ALLGÄU LIVE IN" - Logo kommen Sie zur Webseite dieses Allgäu-Magazins