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Süß war gestern!

In Großbritannien tritt ab April 2018 eine Herstellerabgabe für Zuckergetränke in Kraft. Denn stark zuckerhaltige Getränke fördern nachweislich die Entstehung von Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Und die geplante Abgabe zeigt Wirkung: Ein Großteil der Hersteller auf dem britischen Markt - darunter Coca-Cola, Lidl und Nestlé - hat schon jetzt den Zuckergehalt seiner Getränke drastisch gesenkt. Doch die neue Bundesregierung lehnt eine solche Regelung für Deutschland bislang ab. Sie will es sich offenbar nicht mit der Lebensmittelindustrie verscherzen. Das muss sich ändern: Wir fordern die Bundesregierung auf, den Rat von Ärzteverbänden und Fachorganisationen zu befolgen und effektive Maßnahmen gegen Fehlernährung zu ergreifen!

Hallo und guten Tag,

Cola ist ungesund. Das weiß jedes Kind. Doch was viele nicht wissen: Bereits eine Dose am Tag fördert ernste Krankheiten wie Typ-2-Diabetes! Großbritannien hat wie viele andere Länder reagiert: Ab Anfang April müssen Getränkehersteller eine Abgabe bezahlen, wenn ihre Produkte besonders viel Zucker enthalten.

 

Bereits im Vorfeld zeigt die Abgabe Lenkungswirkung:

 

Die führenden Getränkeunternehmen Coca-Cola, Britvic, Lucozade Ribena Suntory, die Handelskonzerne Tesco und Lidl, der Nahrungsmittelkonzern Nestlé sowie mehrere kleinere Getränkehersteller haben seit Ankündigung der Regelung vor zwei Jahren den Zuckergehalt etlicher Produkte deutlich gesenkt.

 

Die Abgabe in Großbritannien funktioniert so:

 

Sobald Getränke mehr als 5 Gramm Zucker je 100 Milliliter enthalten, müssen Hersteller eine Abgabe leisten. Bei mehr als 8 Gramm wird eine höhere Abgabe fällig. Besonders gut: Die Erlöse sollen zweckgebunden in Präventionsprojekte fließen, etwa für gesundes Schulessen. Der britische Marktführer Coca-Cola hat den Zuckergehalt seiner Getränke Fanta und Sprite seitdem unter die 5-Gramm-Marke gesenkt. Zum Vergleich: In Deutschland enthalten Fanta und Sprite aktuell mehr als 9 Gramm Zucker!

 

Auch der Hersteller Lucozade Ribena Suntory hat den Zuckergehalt in sämtlichen Produkten unter die 5-Gramm-Marke gesenkt, darunter auch das in Deutschland bekannte Getränk Orangina. Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat angekündigt, dass drei seiner San Pellegrino-Limonaden ab April 2018 ebenfalls weniger als 5 Gramm Zucker je 100 Milliliter enthalten werden. Und auch die Handelsketten Tesco und Lidl gaben an, dass nach Rezepturänderungen sämtliche Eigenmarken nicht von der Abgabe erfasst werden.

 

Die Beispiele zeigen: Die Abgabe wirkt! Wir fordern eine Hersteller-Abgabe auf übersüßte Getränke auch für Deutschland. Die Industrie braucht einen Anreiz, um den Zucker in ihren Produkten zu senken. Außerdem fordern wir eine bessere Nährwertkennzeichnung und eine Beschränkung des Kindermarketings für ungesunde Produkte!

Großbritannien reiht sich neben Irland, Portugal, Estland, Belgien, Norwegen, Mexiko, Südafrika und Frankreich in die immer länger werdende Liste von Ländern ein, die mit steuerlichen Anreizen aktiv gegen Fehlernährung, Fettleibigkeit und Diabetes vorgehen. Doch die neue Ernährungsministerin Julia Klöckner hält eine Zucker-Abgabe "für den falschen Weg", wie sie gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärte.

Die Bundesregierung will sich anscheinend nicht mit der Getränkeindustrie anlegen und schaut lieber tatenlos zu, wie die Hersteller kiloweise Zucker in ihre Produkte kippen.

 

Wir wollen das ändern: Schreiben Sie mit uns an die Bundesregierung. Sie darf sich nicht länger von der Industrie an der Nase herumführen lassen!

Die Limo-Abgabe in Großbritannien hat allerdings einen großen Haken! 

 

Getränke, die Süßstoffe enthalten, sind von der Regelung nicht erfasst. Und so haben viele britische Hersteller den Zucker in ihren Getränken durch Süßstoffe ersetzt. Das ist nicht die Lösung! Rezepturänderungen sollten darauf abzielen, nicht nur den Gehalt von Zucker, sondern den Süßgeschmack insgesamt zu verringern, um der allgemeinen Süßgewöhnung bei Kindern und Jugendlichen entgegen zu wirken. Daher sollte die Herstellerabgabe in Deutschland - ähnlich wie in Frankreich - auch süßstoffgesüßte Getränke mit einbeziehen.

 

Schließen Sie sich unserer Protestaktion an! Fordern Sie jetzt mit uns eine effektive Hersteller-Abgabe für Deutschland!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Die Getränke-Industrie macht Geld mit flüssigen Krankmachern - und ist damit in den vergangenen Jahrzehnten übermächtig geworden: Alleine für Coca-Cola arbeiten weltweit mehr als 700.000 Menschen. Wir von foodwatch halten mit unserem kleinen Team von gerade mal 16 Leuten dagegen. Dabei finanzieren wir uns überwiegend über private Kleinspenden und sind unabhängig vom Staat, Parteien und der Lebensmittelindustrie. Helfen Sie uns dabei, den mächtigen Konzernen etwas entgegen zu setzen!

 

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Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

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Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

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Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

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Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Mehr Zeit zum Lesen

Lesen bildet, es regt unsere Fantasie an und fördert unsere Kreativität. Weil wir aus Geschichten lernen, steigert es unsere soziale Kompetenz – und unsere geistige Leistung: Menschen, die viel lesen, bleiben länger mental fit.

Zudem kostet lesen kaum etwas: Bücher kann man sich in Bibliotheken ausleihen, gebraucht kaufen oder aus einem öffentlichen Buchschrank holen. Und es ist minimalistisch – weil man nicht mehr als ein Buch braucht, um in eine fremde Welt einzutauchen.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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