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Was die Lebensmittel-Lobby unter "Bevormundung" versteht, etwa eine bessere Kennzeichnung, ist für die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher genau das Gegenteil - und zwar eine Hilfe, um im Supermarkt freier entscheiden zu können

Hallo und guten Tag, 
 

traue keiner Statistik, die du nicht selbst "verfälscht" hast: Nach diesem Motto geht die Lebensmittel-lobby offenbar mit ihren eigenen Umfrage-ergebnissen um.

 

Der Lobbyverein "Die Lebensmittelwirtschaft" verkündete im Zuge der Veröffentlichung einer eigens in Auftrag gegebenen Studie, dass die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher sich nicht "bevormunden" lassen will. Die Botschaft der Lobby ist: Die Verbraucherinnen und Verbraucher seien gegen eine Ausweitung der Kennzeichnung von Lebensmitteln und gegen eine Beschränkung der an Kinder gerichteten Werbung für Junkfood. 

 

Schaut man sich die Umfrage der Lebensmittellobby jedoch genauer an, kommt man zu einem völlig anderen Fazit!

 

Zunächst basiert die kühne Interpretation des Lobbyvereins nur auf zwei (!) der insgesamt 73 Umfrageergebnisse. Demnach lehnt eine Mehrheit der Befragten die Aussage ab: "Der Staat hat das Recht über meinen Kopf hinweg zu entscheiden, was gesund ist und was nicht". Zudem wollten die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher selbstbestimmt einkaufen.

 

Das stellt auch niemand in Abrede. Doch was die Lebensmittel-Lobby unter "Bevormundung" versteht, etwa eine bessere Kennzeichnung, ist für die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher genau das Gegenteil - und zwar eine Hilfe, um im Supermarkt freier entscheiden zu können.

 

So fühlt sich nur etwa jeder zehnte der Verbraucherinnen und Verbraucher laut Umfrage beim Lebensmitteleinkauf überhaupt "bevormundet". 69 Prozent von ihnen würden sich von zusätzlichen Angaben (etwa einer Lebensmittelampel) auf Produktverpackungen nicht "bevormundet" fühlen. Gerade einmal jeder Dritte würde sich "bevormundet" fühlen, wenn der Staat einen Höchstwert für den Salzanteil von Lebensmitteln festlegen würde.

Und nur 30 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher empfänden "Finanzielle Ansätze (Steuern)" als "bevormundend".

 

Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland sind also sehr wohl gegenüber gesetzlichen Regeln aufgeschlossen, selbst wenn man diese tendenziös abfragt und als "bevormundend" bezeichnet. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen auch andere aktuelle Umfragen. Drei von vier Befragten sprechen sich in einer foodwatch-Befragung vom Januar dieses Jahres für Werbebeschränkungen bei Kinderlebensmitteln aus. 78 Prozent fordern eine "Ampelkennzeichnung". Und einer foodwatch-Umfrage vom Oktober 2016 zufolge hält mehr als die Hälfte aller Verbraucherinnen und Verbraucher (54 Prozent) eine zweckgebundene Hersteller-Abgabe auf zuckerreiche Getränke für eine geeignete Maßnahme, um eine gesunde Ernährung bei Kindern zu fördern.

 

Das zeigt: Die Lebensmittelindustrie möchte uns Verbraucherinnen und Verbrauchern weismachen, durch eine Ampelkennzeichnung oder Werbebeschränkungen würden wir beim Einkauf "bevormundet" und in der persönlichen Freiheit eingeschränkt.

 

Doch in Wahrheit geht es der Lobby nicht darum, die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger zu verteidigen. Es geht ihr darum, die Freiheit der Unternehmen zu verteidigen, die uns Zuckerbomben als Fitness-Produkte auftischen und ungesundes Junkfood mit Comicfiguren an Kinder bewerben will. Dafür werden mal eben Studienergebnisse verfälscht und Fakten verdreht. Doch wir fallen darauf nicht rein! Sie auch nicht? Dann unterzeichnen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion!

 

Traurig aber wahr:

 

Geht es um Zucker, täuscht uns auch Bundesernährungsminister Christian Schmidt mit Falschaussagen - offenbar, um sich bloß nicht mit der Lebensmittelindustrie anlegen zu müssen.

 

Drei Beispiele:

  1. Herr Schmidt behauptet: Der Mensch braucht Zucker als Lebensmtitel. FALSCH! Es gibt keinen Bedarf, Zucker (d.h. Mono- und Disaccharide) als Lebensmittel aufzunehmen. Das menschliche Gehirn benötigt zwar etwa 130 Gramm Glucose (Traubenzucker) am Tag, der Körper ist jedoch in der Lage, diese Glucose aus Polysacchariden (Stärke) selbst aufzuspalten.
  2. Herr Schmidt behauptet: Deutschland hatte bis 1993 eine Zuckersteuer, und sie habe nichts geändert. Dies sei ein Argument gegen eine Sonderabgabe auf Zuckergetränke. FALSCH! Die damalige Zuckersteuer hatte überhaupt keine gesundheitspolitische Zielsetzung. Es handelte sich um eine Bagatellsteuer mit einem sehr geringen Aufkommen. Umgerechnet betrug sie für einen Liter Coca-Cola classic weniger als einen Pfennig - dass eine so geringe Besteuerung keine Lenkungswirkung auf das Einkaufsverhalten entfaltet, versteht sich von selbst. Ebenso, dass dies kaum ein ernstgemeintes Argument gegen eine spürbare Sonderabgabe für besonders zuckerhaltige Getränke sein kann, wie sie heute unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), zahlreichen medizinischen Fachgesellschaften und auch foodwatch gefordert wird.
  3. Herr Schmidt behauptet: Steuern haben in anderen Ländern nicht die gewünschte Lenkungswirkung. FALSCH! Erfahrungen aus anderen Ländern belegen die Lenkungswirkung. In Mexiko, Frankreich oder in der US-amerikanischen Stadt Berkeley ging der Zuckergetränke-Konsum nach Einführung einer Sondersteuer bzw. -abgabe auf besonders zuckerreiche Getränke zurück. Die WHO hält es für wissenschaftlich evident, dass eine Sonderabgabe in Höhe von 20 Prozent des Verkaufspreises den Konsum der Produkte um etwa 20 Prozent reduziert, was der Entstehung von Adipositas und Diabetes vorbeuge.

Gerade dann, wenn die Wichtigkeit staatlicher Regulierungsmaßnahmen offensichtlich wird, nimmt es Herr Schmidt mit den Fakten nicht so genau. Wir lassen uns nicht abspeisen! Schreiben Sie an Gesundheitsminister Hermann Gröhe, endlich ernst zu machen im Kampf gegen Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes. 

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Mit massiven PR-Kampagnen versucht die Lebensmittellobby die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen. Wir kämpfen gegen einen mächtigen Gegner. Alleine Coca-Cola, der globale Marktführer bei Zuckergetränken, beschäftigt zum Beispiel weltweit mehr als 770.000 Mitarbeiter und macht einen Jahresumsatz von mehr als 44 Milliarden US-Dollar - wir bei foodwatch halten mit unserem kleinen Team von 20 hochengagierten Leuten in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden dagegen. Helfen Sie uns dabei! Werden Sie jetzt Förderer/in von foodwatch.

 

www.foodwatch.de/mitglied-werden

 

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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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