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foodwatch fordert: Lebensmittel-Ampel in die Wahlprogramme!

Ab dem 13. Dezember sind Angaben zum Zucker-, Fett- und Salzgehalt vorgeschrieben – aber nur auf der Rückseite der Verpackungen. Auf der Vorderseite dürfen Hersteller weiter geschönte Prozentangaben machen, bezogen auf unrealistisch kleine Portionen. Dabei gibt es ein simples Kennzeichnungssystem, das Zuckerbomben auf den ersten Blick entlarven würde: die Ampel­. Im ersten Anlauf hat die Lebens­mittel­lobby es mit ihrem massiven Widerstand geschafft, die europaweit ver­pflich­tende Ampel zu verhindern. Doch 2017 wird in Deutschland gewählt, die Vorbereitungen bei den Parteien laufen. Das ist unsere Chance, die Ampel wieder auf die Agenda zu bringen: Fordern Sie jetzt die Vorsitzenden der Bundes­tags­­parteien auf, sich in ihrem Wahl­programm zur Ampel zu bekennen.

Hallo und guten Tag, 

seien Sie ehrlich: Essen Sie aus einer Packung nur EINEN Keks? Zum Frühstück nur 30 Gramm Cornflakes? Oder zum Mittag nur eine Frühlingsrolle? Die Lebensmittelindustrie meint Ja. Viele Hersteller bezeichnen diese Mengen als "Portionen" und drucken die entsprechend schlanken Nährwerte auf die Vorderseite der Produkt-Verpackungen.

 

Die Lebensmittelwirtschaft will Sie damit natürlich nicht zu einer kalorienärmeren Ernährung bewegen, sondern Zucker- und Fettbomben schönrechnen. 

 

Die verpflichtenden Nährwert-Angaben pro 100 Gramm verstecken sie hingegen 

millimeter-klein auf der Rückseite der Verpackung

Dabei gibt es eine einfache Lösung: die Nährwert-Ampel! 

 

Mit ihr könnten Verbraucherinnen und Verbraucher durch eine Grafik auf der Verpackungsvorderseite auf einen Blick die wichtigsten Nährwerte erfassen und Produkte miteinander schnell vergleichen.

 

Diese bestechend einfache Idee hatte die Lebensmittellobby vor einigen Jahren mit allen Mitteln europaweit verhindert. Doch 2017 wird in Deutschland gewählt, die letzten Vorbereitungen bei den Parteien laufen. 

 

Das ist unsere Chance, die Ampel wieder auf die Agenda zu bringen: Fordern Sie jetzt die Vorsitzenden der Bundestagsparteien auf, in ihrem Wahlprogramm Verbraucherrechte zu stärken und sich zur Ampel zu bekennen!

www.ampel-aktion.foodwatch.de

Bereits mehr als 25.000 Unterschriften sind bei den Parteispitzen eingegangen. Bisher hat die Linkspartei reagiert und angekündigt, die Ampel in ihr Wahlprogramm aufnehmen zu wollen. Auch die CSU hat geantwortet.

 

Sie will sich das mit der Ampel aber noch überlegen und "zu gegebener Zeit" Bescheid geben. Als das Kennzeichnungssystem 2009 in der EU zur Debatte stand, hat es die CDU/CSU-Fraktion als "kein geeignetes Mittel" bezeichnet, um "dem mündigen Verbraucher Kenntnisse über die Zusammensetzung von Lebensmitteln und eine gesunde Ernährung zu vermitteln". Vielleicht hat man in München mittlerweile eingesehen, dass das ein Fehler war.

 

Und wie sieht es bei der SPD aus? Die hat sich 2009 zur Ampel bekannt - und auch der designierte Kanzlerkandidat Martin Schulz hat 2009 im EU-Parlament FÜR die Ampel gestimmt. 

 

Leider ist die Initiative dann aber im Europaparlement gescheitert. 

 

JETZT ist die Zeit, Martin Schulz daran zu erinnern, die Ampel wieder auf die Agenda zu bringen. Unterschreiben Sie bitte unsere Petition!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wir kämpfen schon seit Jahren für eine bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln. Dabei kämpfen wir auch immer gegen eine mächtige Lebensmittellobby, die sich mit allen Mitteln gegen mehr Transparenz wehrt. Bitte unterstützen Sie uns! 

 

Wir arbeiten unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft und finanzieren uns aus Förderbeiträgen und Spenden. 

 

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, dem jede und jeder beitreten kann - bitte werden auch Sie Fördermitglied:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

 

Weiterführende Informationen und Quellen:


Fotobeispiele: Der Trick mit den Portionsgrößen


Hintergründe zur Lebensmittelinformationsverordnung

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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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