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Diese „Säfte“ sind keine Säfte…

Hallo und guten Tag,

kennen Sie das? Man will im Supermarkt schnell noch einen Saft mitnehmen, und steht erstmal ratlos vor dem Saftregal. Was ist echter Saft und was hauptsächlich Zuckerwasser mit Aroma? Wie viel Kirsche steckt in "Kirsche" und wie viel Maracuja steckt in "Maracuja"? Den tatsächlichen Fruchtgehalt erfahren wir Verbraucherinnen und Verbraucher nur, wenn wir die Verpackung umdrehen und im Kleingedruckten auf der Rückseite suchen.

 

Genau so tarnen die Hersteller Rauch, Albi, Beckers Bester, Lausitzer, Voelkel und Solevita ihre verdünnten oder aromatisierten Getränke.

 

Wir haben die Saftregale in Filialen der drei größten Handelsketten sowie in einem Bio-Supermarkt unter die Lupe genommen. Dabei fielen uns verschiedene Produkte dieser sechs Hersteller besonders negativ auf:

die Verpackungen gaben auf der Vorderseite keinerlei Hinweise auf den Fruchtgehalt oder die Getränkeart.

 

Dabei wären diese Angaben besonders wichtig beim Einkauf, da es zwischen den verschiedenen Getränkearten entscheidende Qualitäts-unterschiede gibt: Während ein echter Saft aus 100 Prozent Frucht bestehen muss, darf ein Nektar je nach Sorte zu 50 bis 75 Prozent mit Wasser und Zucker verdünnt sein und kann fruchteigenes Aroma enthalten. Aromatisierte Getränke mit geringerem Fruchtanteil (6 bis 30 Prozent) müssen als "Fruchtsaftgetränk" bezeichnet werden.

 

Um diese entscheidenden Information zu bekommen, müssen wir uns aber häufig erst durchs Kleingedruckte auf der Verpackungsrückseite schlagen. Die Nektare und Fruchtsaftgetränke tun auf der Vorderseite so, als seien sie echter Saft! Wir von foodwatch finden: Dieser Saft-Schwindel nervt und ist alles andere als ehrlich und verbraucherfreundlich. Damit muss Schluss sein!

 

Hier ein paar Beispiele: Hinter dem Namen "Himbeer-Rosa Pfeffer" von Rauch (happy day) verbirgt sich ein mit Wasser und Zucker verdünnter, aromatisierter Apfelsaft, der nur 7,5 Prozent Himbeermark enthält. Das erfährt aber nur, wer die Verpackung umdreht und sich durch einen Dschungel an Kleingedrucktem in 16 Sprachen kämpft. Die Vorderseite der Verpackung schmückt sich dagegen überwiegend mit großen Himbeeren.

 

Ähnlich macht es Hersteller Albi: Das Produkt "Guave Maracuja" enthält - anders als die Vorderseite der Verpackung vermuten lässt - lediglich ein Prozent Maracujasaft! Auch bei Beckers Bester ist ohne einen Blick ins Kleingedruckte die Qualität des Produkts der Sorte "Kirsche" nicht vom Produkt der Sorte "Orange" zu unterscheiden: gleiche Flasche, gleicher Preis und auf der Vorderseite auch das gleiche Etikett. Die entscheidende Information versteckt Beckers Bester auf der Rückseite: Während "Orange" ein echter Saft aus 100 Prozent Frucht ist, ist "Kirsche" ein Nektar mit nur 35 Prozent Frucht und der Hauptzutat Wasser. Und auch Bio-Hersteller Voelkel tarnt seine aromatisierten Fruchtsaftgetränke "Ananas Kokos" und "Kokos Mango" mit großen Bildern von Kokosnüssen und Früchten als Säfte, ohne auf der Vorderseite auf den Fruchtgehalt hinzuweisen.

 

Dass es verbraucherfreundlicher geht, beweisen einige Hersteller bereits heute. Rewe kennzeichnet das "ACE-Vitamin-Getränk" seine Eigenmarke "ja!" zum Beispiel auf der Vorderseite mit einem gut lesbaren Hinweis auf den Saftgehalt von 32 Prozent. Und auch Edeka bezeichnet das Getränk seiner Eigenmarke "Gut und Günstig" ehrlich als "Apfel Nektar" und verweist auf der Vorderseite auf den 50-prozentigen Fruchtgehalt. Warum also kompliziert, wenn es auch einfach geht? Fordern Sie die Saft-Hersteller Albi, Beckers Bester, Rauch und Co. auf, ihre Produkte endlich verständlich und ehrlich zu kennzeichnen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Nicht nur Saft-Hersteller schwindeln, bis sich die Balken biegen. Verbrauchertäuschung ist im Supermarkt trauriger Alltag und leider völlig legal. Dagegen kämpfen wir von foodwatch - denn wir alle haben ein Recht auf eine verständliche Kennzeichnung unserer Lebensmittel. foodwatch finanziert sich ausschließlich aus Beiträgen und Spenden von Förderinnen und Förderern und nimmt grundsätzlich kein Geld vom Staat und auch nicht von der Lebensmittelwirtschaft. Nur deshalb sind wir unabhängig, und nur deshalb kann uns niemand einen Maulkorb anlegen. Helfen Sie uns, damit wir in Zukunft noch mehr bewegen können - werden Sie Mitglied von foodwatch!


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Dezember 2017

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebühren-finanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

Klicken Sie auf die nachfolgenden Buchcover.

Sie kommen zur jeweiligen Webseite dieser Bücher und erhalten alle Infos über diese Werke.

ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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