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Aldi, Rewe & Co.: Wir wollen gewarnt werden!

Jede Woche werden im Schnitt zwei Lebensmittel zurückgerufen, weil sie nicht sicher sind. Viele dieser wichtigen Warnungen kommen bei uns Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht an - auch, weil wir in den Supermärkten nicht darüber informiert werden. Das wollen wir ändern! Wollen Sie gewarnt werden, wenn es wirklich wichtig ist? Dann unterstützen Sie bitte jetzt unsere E-Mail-Aktion an die großen Handelsketten Aldi, Edeka, Rewe & Co.!

Hallo und guten Tag,

ob Glasscherben im Gurkenglas oder Salmonellen im Käse: Jede Woche werden in Deutschland durchschnittlich zwei unsichere Lebensmittel zurückgerufen. Wie viele dieser Warnungen bekommen Sie mit, zum Beispiel durch Aushänge in den Läden?

 

Von zahlreichen Rückrufaktionen erfahren wir nichts.

Dass etwas passiert, was eigentlich nicht passieren darf, lässt sich leider nie ganz verhindern. Wo Menschen und Maschinen arbeiten, da passieren Fehler. Entscheidend ist, dass man mit diesen Fehlern richtig umgeht. Dass gesundheitsgefährdende Lebensmittel schnell aus dem Handel genommen werden - und die Menschen, die diese Produkte bereits in ihren Kühlschränken und Vorratskammern liegen haben, unverzüglich gewarnt werden. Auch wenn der beste Wille bei den Verantwortlichen in Unternehmen und Behörden da ist, können wir uns darauf leider nicht verlassen.

Vor allem Handelsunternehmen, die den ständigen Kontakt mit ihren Kunden haben, informieren über viele Rückrufaktionen nicht. Oft gibt es nicht einmal einen Aushang im Laden. Das muss sich ändern!

 

Bitte unterstützen Sie jetzt unseren Aufruf an die großen Lebensmittelhändler, dass sie in ihren Geschäften gut sichtbar über wichtige Lebensmittelwarnungen informieren:

 

Wie gut funktionieren Rückrufaktionen? Dazu haben wir in den vergangenen Monaten intensiv recherchiert. Unser Fazit:

 

Zu oft kommt es nicht zum Rückruf eines unsicheren Lebensmittels, obwohl dieser geboten wäre. Zu oft werden Rückrufaktionen zu spät durchgeführt, die Risiken nicht klar genug oder verharmlosend benannt.

 

Und zu oft erfahren wir von wichtigen Warnungen nichts.

Zu viele Ermessensspielräume und Unklarheiten gibt es im Lebensmittelrecht, schon bei der Frage, wann überhaupt ein Rückruf erforderlich ist. Eine Grenzwertüberschreitung allein zum Beispiel führt nicht automatisch zu einer Rückrufaktion. Als sei es ein offenes Geheimnis, haben uns mehrere Gesprächspartner aus Industrie- und Behördenkreisen bestätigt, dass es immer wieder sogar zum Rechtsbruch kommt. Denn wenn ein unsicheres Produkt bereits in den Verkauf gelangt ist, muss auch öffentlich informiert werden. Das passiert aber nicht immer: Teils mit Wissen und geduldet von den Behörden, stoppen die Unternehmen zwar still und heimlich den weiteren Verkauf der Lebensmittel - sie warnen jedoch nicht diejenigen Menschen, die die Produkte bereits gekauft haben. Das ist ein echter Skandal!

Ganz wichtig für die öffentliche Warnung sind die Supermärkte und Discounter, denn sie haben täglich millionenfach direkten Kundenkontakt.

 

Es darf nicht sein, dass Aldi, Edeka, Rewe & Co. keine Aushänge zu Rückrufaktionen machen. Oder dass sie zwar zum Teil reichweitenstarke E-Mail-Newsletter, Internetseiten oder Auftritte in sozialen Netzwerken haben, dort aber nur Marketinginhalte und keine wichtigen Warnhinweise einstellen.

 

Wenn es wichtig ist, wollen wir gewarnt werden! Bitte fordern Sie die Handelsunternehmen auf, uns in Zukunft über Rückrufe zu informieren:

 

Viele Herstellerfirmen dringen mit ihren Rückrufhinweisen kaum durch - selbst wenn sie das wollen. Sie haben vielleicht keinen bekannten Namen, so dass Medien kaum darüber berichten. Oder es fehlt ihnen ein ausgearbeiteter Krisenplan, sowie eigene Kanäle zur Information der Verbraucherinnen und Verbraucher. Umso wichtiger ist, dass die Behörden mit ihrer unabhängigen Autorität alles dafür tun, öffentlich zu informieren. Zu diesem Zweck gibt es seit sechs Jahren die staatliche Internetseite lebensmittelwarnung.de. Wir haben 92 Rückrufmeldungen, die auf diesem Portal in zwei Testzeiträumen über insgesamt zwölf Monate hinweg veröffentlicht wurden, ausgewertet - mit ernüchterndem Ergebnis.

 

Fast die Hälfte der Warnhinweise erschien unnötig spät, mal einen, mal mehrere Tage, in Einzelfällen sogar mehrere Wochen nach dem Rückruf durch den Hersteller oder nachdem die zuständige Behörde Kenntnis von dem unsicheren Lebensmittel hatte. Das muss sich ändern!

Wir staunen aber auch darüber, dass der Handel überhaupt nicht verpflichtet ist, solche Warnmeldungen aus seinem Sortiment weiterzugeben. Wenn die Märkte auf Rückrufaktionen hinweisen, dann meist, wenn es ihre Eigenmarken betrifft. Warnungen vor zurückgerufenen Markenprodukten aus ihrem Sortiment werden dagegen meist nicht ausgehängt, in Newslettern oder sozialen Netzwerken gibt es dazu ebenfalls nur selten die nötigen Informationen. Hier wollen wir mit unserer Aktion ansetzen:

 

Bitten Sie die Handelsunternehmen, uns offen und transparent über alle Rückrufaktionen aus ihrem Sortiment zu informieren.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Glasscherben in Gurkengläsern, Listerien in Käse - wenn Lebensmittel die Gesundheit gefährden, muss schnell gehandelt werden. Mit unseren Recherchen decken wir die Versäumnisse von Behörden und Unternehmen auf. Helfen Sie uns in unserem Kampf für sichere Lebensmittel, auf die wir ALLE ein Recht haben - werden Sie noch heute ein Teil von foodwatch:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

 

Weiterführende Informationen und Quellen:

foodwatch-Report „Um Rückruf wird gebeten“
Das staatliche Portal lebensmittelwarnung.de
Die private, häufig schnellere Seite produktrueckrufe.de
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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

Klicken Sie auf die nachfolgenden Buchcover.

Sie kommen zur jeweiligen Webseite dieser Bücher und erhalten alle Infos über diese Werke.

ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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