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Filmtipp: Das System Milch – Die Wahrheit über die Milchindustrie

Der Film: „Das System Milch – Die Wahrheit über die Milchindustrie“ läuft ab 21. September 2017 in den Kinos. Nachfolgend der Trailer zum Film.

Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
vergibt die Auszeichnung:
Dokumentarfilm, Prädikat wertvoll

Das System Milch


„Die Milch macht‘s!“ Fast jeder kennt den berühmten Werbespruch, der in den 1980er Jahren dafür sorgen
sollte, den Milchkonsum in Deutschland deutlich zu erhöhen. Heutzutage ist Milch vor allem eines: eine riesige Industrie, die von großen Playern in Europa dominiert wird und die für immer stärkeren Druck bei den produzierenden Milchbetrieben sorgt. Am Ende der Kette steht der Konsument, der möglichst wenig
bezahlen möchte, aber gesteigerten Wert auf beste Qualität legt. Aber wie genau funktioniert nun dieses
„System Milch“?
Der Filmemacher Andreas Pichler begibt sich in seinem Dokumentarfilm auf die Suche nach der Beantwortung dieser Frage. Er besucht Milchgroßbauern in
Deutschland und Dänemark, einen Biobauernhof in Tirol, stattet den großen Milchunternehmen sowie den
Lobbyisten in Brüssel einen Besuch ab und reist sogar bis nach China - einem Land, das sich gerade aufmacht, die bisher verpönte Milch immer mehr in den
Ernährungsplan zu integrieren - und in den Senegal.
Pichler nimmt sich Zeit für die Gespräche mit allen Beteiligten und lässt unaufgeregt und unkommentiert Aussage neben Aussage stehen. Die Botschaft ist
dennoch klar und eindrucksvoll: Die sich nach unten weiter drehende Preisdumping-Spirale ruiniert kleine
Betriebe, ist eine Qual für die Nutztiere und bringt nur den großen Konzernen einen Gewinn, wobei der Gedanke
an Nachhaltigkeit dabei untergeht. Grimme-Preisträger Pichler zeigt auch Auswege aus diesem System, wie zum Beispiel bei Bio-Bauernhöfen.


DAS SYSTEM MILCH liefert mit seiner Vielzahl an interessanten Informationen einen wichtigen Denkansatz zu einem hochaktuellen Thema.

von Kategorien: Ernährung

 

„Landwirtschaft ist das beste aller Geschäfte“ – dieses Zitat aus dem neuen Dokumentarfilm „Das System Milch“ macht klar: Milch ist meist kein natürliches Produkt vom idyllischen Bauernhof, sondern Big Business. Die beeindruckende Doku zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und ihre Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen. 

Auf Milch und Joghurt prangt meist das Bild glücklicher Kühe und die Werbung erzählt uns, dass Milch unverzichtbar für unsere Gesundheit ist. Dass das nicht die ganze Wahrheit ist, kann man sich angesichts der Massen an billigen Milchprodukten eigentlich denken.

Und trotzdem öffnet einem der neue Dokumentarfilm „Das System Milch“ die Augen. Denn er zeigt nicht nur, wie die meisten Milchkühe wirklich gehalten werden, sondern vor allem, wie mächtig, lukrativ und global vernetzt die Milchindustrie heute ist – und wie weit weg von unserer Vorstellung der grünen Kuhweide.

Die gut inszenierten und eindrucksvollen Bilder der industriellen Massenbetriebe erinnern eher an die Fließbänder der Autoindustrie als an Bauernhöfe.
Milchproduktion wie am Fließband (Foto: © EIKON FILMPRODUKTION und MIRAMONTE FILM, Martin Rattini)

System Milch: Verstörende Bilder

 

Regisseur Andreas Pichler präsentiert uns Aufnahmen von Hochleistungskühen, die kaum noch gehen können, von gigantischen computergesteuerten Melkständen, die sich langsam im Kreis drehen, von sterilen Fabriken, die in vollautomatischen Prozessen tausende Liter Milch pro Tag in Kartons füllen, die teils verstörend wirken.

Doch die Doku „Das System Milch“ setzt nicht auf billige Schockeffekte, sondern will verstehen und aufklären: Woher kommt die Milch heute? Wer verdient daran? Wie leben die Milchkühe und geht das auch anders? Der Film lässt Akteure auf der ganzen Welt zu Wort kommen, vom Kleinbauern bis zum Großindustriellen, von Österreich bis China.

 

Filmtipp: Das System Milch

Hochleistungskühe werden auf absurde Proportionen gezüchtet, damit sie möglichst viel Milch geben. (Foto: © EIKON FILMPRODUKTION und MIRAMONTE FILM, Martin Rattini)

 

Die Filmaufnahmen und Aussagen stehen dabei teils in krassem Gegensatz zueinander: Hier der Konzernmanager im Anzug, der von Wachstum, Geschäftsmöglichkeiten und dem Wettbewerb auf dem Weltmarkt spricht, dort der bäuerliche Familienbetrieb, der versucht, wenigstens noch mit der Gülle der Kühe etwas Geld zu verdienen.

„Man arbeitet nur noch für Konzerne, für die Kraftfutterindustrie und für die Lebensmittelindustrie. Und selber bleibt man auf der Strecke“,

bringt es Martin Geiger, ein Milchbauer in einem Familienbetrieb in Süddeutschland, auf den Punkt.

 

Industrielle vs. kleinbäuerliche Landwirtschaft

 

Die Doku lässt Manager der mächtigen Molkereikonzerne, Wissenschaftler, Politiker, Experten und Züchter zu Wort kommen. Exemplarisch für die Landwirtschaft präsentiert der Film einen riesigen industriellen Milchbetrieb in Dänemark und einen Bio-Kleinbauern in Südtirol – zwei Konzepte von Milchwirtschaft, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

„Es ist einfach weit mehr als ein Arbeitsplatz, es ist ja ein Lebensmodell eigentlich“,

sagt der Bio-Milchbauer Alexander Agethle in Südtirol. Der dänische Unternehmer hingegen hat andere Prioritäten:

„Unsere gesamte Existenz beruht darauf, dass wir einen Liter Milch so günstig wie möglich produzieren.“

Die Aussagen der Interviewten machen teils nachdenklich, teils traurig und teils auch wütend – darf ein fühlendes Lebewesen wie Ware behandelt werden, damit wir Menschen Milch trinken können? Ist es moralisch vertretbar, ein tierisches Produkt am Weltmarkt zu handeln als wäre es Erdöl? Und: Kann die kleinbäuerliche Bio-Landwirtschaft die Lösung sein?

 

Filmtipp: Das System Milch

Kann die kleinbäuerliche Landwirtschaft die Lösung sein? (Foto: © EIKON FILMPRODUKTION und MIRAMONTE FILM, Falco Seliger)

 

Angesichts der Ausmaße, welche die Industrie inzwischen angenommen hat und der Qual, die sie für die Tiere in Kauf nimmt, ist die Frage nach der menschlichen Gesundheit fast schon nebensächlich. Klar ist: Wir nehmen unnötig viele Milchprodukte zu uns und das tut uns nicht gut. Doch die wahren Probleme des Systems Milch liegen woanders: in Ausbeutung, Tierleid und rücksichtslosem Profitstreben.

 

Doku: Das System Milch

Das System Milch (© Tiberius Film)

 

Utopia meint: „Das System Milch“ zeigt facettenreich und glaubwürdig, was heute hinter dem Lebensmittel Milch steckt. Anders als viele andere Filme zum Thema Tierschutz präsentiert er viele Fakten und lässt unterschiedliche Sichtweisen zu, ohne den moralischen Zeigefinger zu bemühen. Welche Schlüsse man für sich selbst aus diesem Film zieht, bleibt jedem selbst überlassen, doch kalt lassen wird er sicher niemanden.

 

Der Film: „Das System Milch – Die Wahrheit über die Milchindustrie“ läuft ab 21. September 2017 in den Kinos.

Quelle: utopia / 14.08.2017

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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

Klicken Sie auf die nachfolgenden Buchcover.

Sie kommen zur jeweiligen Webseite dieser Bücher und erhalten alle Infos über diese Werke.

ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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