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Erfolg auf Facebook: Die wahren Gründe, warum Sie nur ein paar hundert Facebook-Fans haben

Was lässt die Herzen von Facebook-Nutzern höher schlagen? Wenn Unternehmen auf Facebook keinen Erfolg haben, dann liegt es häufig an fünf typischen Fehlern.© Lucas1989 / photocase.de

Ihre Konkurrenz gewinnt über Facebook massenhaft neue Kunden, doch niemand interessiert sich für Ihre Facebook-Seite? Das sind die fünf wichtigsten Gründe, warum der Erfolg auf Facebook ausbleibt.

 

Es gibt viele Beispiele, wie auch kleine Unternehmen auf Social-Media-Plattformen wie Facebook enorm erfolgreich Kunden gewinnen. Aber das ist längst nicht die Regel. Viele Unternehmen (vielleicht auch Ihres?) haben gerade mal ein paar hundert Fans gewinnen können und niemand teilt oder liked die Beiträge. Niemand nimmt sie wahr.

 

Diagnose: akute Facebook-Unsichtbarkeit.

Doch was ist die Ursache? Warum sind die einen erfolgreich – und die anderen nicht?

Wenn auch Ihr Unternehmen von der Facebook-Gemeinde weitgehend ignoriert wird, dann begehen Sie vermutlich mindestens einen dieser fünf Fehler:

 

Fehler 1: Ihre Postings sind austauschbar und unpersönlich.

 

Menschen kaufen gern bei Menschen, die sie für kompetent, verlässlich, hip oder einfach nur sympathisch halten. Doch viele Unternehmen zeigen auf Facebook nur ihr Logo oder ihre Produkte. Das ist fast schon verrückt, denn Facebook ist ein soziales Netzwerk, man verbindet sich mit Menschen – nicht mit gesichtslosen Unternehmen.

Viele Unternehmer geben sich zu seriös und unnahbar, sagt Social-Media-Expertin Sandra Holze. „Diese Leute haben nicht verstanden, dass Facebook ein Kanal ist, den wir privat nutzen: um zu zeigen, an welchem Strand wir gerade hocken oder wie toll unser Mittagessen aussieht.“ Wir verbinden uns auf Facebook mit Freunden und Bekannten – in diese Reihe muss ich dann auch als Unternehmen passen. Firmen, die sich in diesem Umfeld ganz steif und professionell präsentieren, haben daher keine Chance. „Der Nutzer denkt dann: ‚Mach dich mal locker, wir sind hier alle privat unterwegs‘.“

Das machen erfolgreiche Unternehmen auf Facebook anders: Sie geben sich nahbar und humorvoll und benutzen Umgangssprache.

 

Fehler 2: Sie verstecken sich und Ihr Team.

 

„Es gibt Kunden, die kommen zu mir und sagen: ‚Auf keinen Fall möchte ich mich irgendwie persönlich auf Facebook zeigen, aber ich möchte Werbung machen“, erzählt Sandra Holze. Doch damit verpasst man eine der größten Chancen, die Facebook bietet: das Team zu zeigen, das hinter einem Unternehmen steht und das dieses unverwechselbar macht. Denn auch im digitalen Zeitalter kauft man am liebsten bei Menschen, die man mag und denen man vertraut.

„Es gibt zum Beispiel eine ganze Reihe von Malermeistern, die auf Facebook erfolgreich sind, die machen das richtig gut“, sagt Holze. „Die zeigen sich als Unternehmer, wie sie irgendwo einen Vortrag halten oder ein Feierabendbierchen trinken. Und sie zeigen ihre Leute vor Ort, wie toll die arbeiten. Sie posten Vorher-Nachher-Bilder oder ein Foto von einem begeisterten Kundenbrief. Die Mischung ist wichtig.“

Das machen erfolgreiche Unternehmen auf Facebook anders: Sie ermöglichen einen ungeschminkten, authentischen Blick auf den Alltag in der Firma.

 

Fehler 3: Sie haben keinen Spaß an Facebook.

 

Man sollte nicht auf Facebook sein, nur um auf Facebook zu sein, rät Sandra Holze. „Es gibt Menschen, die mir schreiben: ‚Hallo Sandra, ich habe mich seit Jahren erfolgreich gegen Facebook gewehrt. Und jetzt denke ich, wird es doch mal Zeit, Werbung zu machen.‘“

Solchen Unternehmern würde sie keinen Facebook-Kurs verkaufen, sagt die Social-Media-Expertin. „Ich schreibe dann zurück: ‚Das ist schön, dass Du auf Facebook Werbung machen möchtest. Deine Aufgabe ist es jetzt erst einmal, im nächsten Vierteljahr privat richtig aktiv auf Facebook zu werden – dann kannst Du überlegen, wie Du Facebook für Dein Business nutzt.‘“

Wer nicht auch privat auf Facebook unterwegs sei, könne nicht wissen, wie man in dem Netzwerk kommuniziert, glaubt Holze. „Wenn ich keinen Spaß an Facebook habe, dann kann ich damit auch keinen Erfolg haben.“ Als Unternehmer müsse man sich auf Facebook zeigen. „Ich kann ja auch nicht von meinen Angestellten erwarten, dass die Schnappschüsse von sich auf der Facebook-Unternehmensseite zeigen, wenn ich mich selbst verstecke.“

Das machen erfolgreiche Unternehmen auf Facebook anders: Sie sind als Mensch sichtbar und sehen die Plattform nicht nur als Marketing-Tool.

 

Fehler 4: Sie posten zu viel Werbung – und zu wenig nützliche Inhalte.

 

„Hier, unser neues Produkt – jetzt kaufen!“

„Jetzt im Sonderangebot – zuschlagen!“

Unternehmen, die fast nur Werbung posten, brauchen sich nicht wundern, wenn sie keine Facebook-Fans gewinnen. Denn wer möchte schon in seinem Facebook-Feed mit Werbung bombardiert werden? Da klickt niemand auf „Gefällt mir“. „Und nicht nur die Nutzer mögen keine Dauerwerbung. Auch Facebook will nicht, dass wir in unseren Beiträgen Werbung machen“, erklärt Sandra Holze. „Wird ein Beitrag als Werbung klassifiziert, wird er gar nicht mehr angezeigt.“

Womit aber erreicht man seine Zielgruppe dann? „Ich muss herausragend gute Inhalte posten – und als Unternehmer sehr persönlich werden“, sagt Holze. „Dafür muss ich alles nutzen, was mir zur Verfügung steht: Ganz tolle Fotos – oder aber das Gegenteil: Schnappschüsse aus meine Alltag. Tipps, die meine Zielgruppe interessieren. Videos, denn die werden von Facebook immer noch stark gepusht, also vielen Nutzern im Facebook-Feed gezeigt. Und seit Neustem: Facebook live. Damit erzielt man Reichweite.“

Neben verschiedenen Formaten lautet das Zauberwort auf Facebook aber Relevanz. Unternehmen müssen ihre Zielgruppe gut kennen und wissen, was diese will, was für sie wichtig ist: Welche Fotos teilt meine Zielgruppe? Welche Videos liked sie? Welche Infos will sie haben? Welche Insider-Tipps kann sie brauchen?

Das machen erfolgreiche Unternehmen auf Facebook anders: Sie verkneifen sich penetrante Werbung und posten Inhalte, die ihre Kunden interessieren.

 

Fehler 5: Sie wollen Facebook zum Nulltarif.

 

„Die Zeiten, in denen ich kostenlos auf Facebook richtig was reißen konnte, sind seit Jahren vorbei“, sagt Facebook-Expertin Sandra Holze. „Die Unternehmen, die sagen, dass sie ihre 20.000 Facebook-Fans ganz ohne Anzeigen gewonnen haben, vergessen immer dazu zu sagen, dass sie seit 2009 auf Facebook sind. Damals war das eben noch recht einfach.“

Wer als Unternehmen auf Facebook Erfolg haben will, muss Geld in die Hand nehmen. (Wie das funktioniert und worauf es ankommt, lesen Sie hier). „Ich muss Fan-Anzeigen schalten, um mir eine Zielgruppe aufzubauen, also Facebook-Fans“, erklärt Holze. Denn ohne Fans kann ein Unternehmen noch so viele relevante Inhalte posten – sie werden von niemandem gesehen. „Im zweiten Schritt kann ich dann Anzeigen schalten, die meine Fans animieren, auf meine Produktseite zu gehen oder sich für meine Veranstaltung anzumelden.“

Doch nicht nur für Facebook-Anzeigen sollten Unternehmer ein Budget einplanen. „Um auf Facebook erfolgreich zu sein, muss ich ständig relevante Inhalte posten: Fotos, Tipps, Heiteres, Inspirierendes, was auch immer.“ Viele Unternehmer hätten nicht im Blick, dass auch das Geld kostet. „Denn vermutlich kann ich meine Grafiken und Anzeigen ja nicht selbst bauen – ich brauche einen Grafiker, der das für mich macht.“

Das machen erfolgreiche Unternehmen auf Facebook anders: Sie planen ein Budget ein und nutzen strategisch gut durchdacht Facebook-Anzeigen.

 

Mit Facebook-Anzeigen kann man zielgenau seine Wunschkunden ansprechen. Trotzdem erzielen viele Unternehmer damit kaum Erfolge. Diese 10 Regeln zeigen, worauf es bei Facebook-Anzeigen ankommt.© nanomanpro / fotolia

Tipps für Facebook-Werbung 10 Tipps für erfolgreiche Anzeigen auf Facebook                 

Viele Unternehmer verzweifeln an Facebook-Werbung. Social-Media-Expertin Sandra Holze gibt Tipps, was man vor dem Anzeigenschalten wissen muss, um mit wenig Geld gute Ergebnisse zu erzielen.

Für manche Unternehmer scheint Facebook-Werbung ein wahres Wundermittel zu sein. Andere geben nach einiger Zeit resigniert auf. Dann heißt es: „Das ist viel zu teuer.“ Oder: „Das funktioniert doch gar nicht.“ Was machen also die einen besser als die anderen? Die Antwort:  Sie haben verstanden, wie Facebook-Anzeigen funktionieren, und diese zehn Regeln beachtet.

 

1. Prüfen Sie, ob Facebook-Werbung für Ihr Geschäft der richtige Weg ist.

Nicht für jedes Geschäftsmodell sind Facebook-Anzeigen sinnvoll. „Als regional arbeitender Bäcker würde ich zum Beispiel nicht in Facebook investieren“, rät Online-Marketing-Expertin Sandra Holze. „Dann optimiere ich lieber meine Website für Suchmaschinen – und zwar so, dass ich ganz oben lande, wenn die Leute bei Google zum Beispiel ‚Hochzeitstorte Magdeburg‘ eingeben.“

Viele regionale Ladengeschäfte übernähmen sich mit Facebook. „Da sind die Unternehmer ohnehin oft schon überlastet, weil die alles alleine machen. Die gehen mit der Einstellung ran: ‚Dann schalte ich mal Anzeigen auf Facebook.‘“ Aber so funktioniere Facebook nicht.

Wer auf Facebook erfolgreich sein wolle, müsse sich darüber klar sein, dass damit viel Arbeit verbunden sei. Es sei nicht damit getan, ein paar Anzeigen zu schalten. Damit mögliche Kunden einem auf Facebook folgen, müsse man attraktive Inhalte bieten, ständig schöne oder interessante Fotos posten, Tipps geben, spannende Angebote machen. „Als Café würde das heißen, dass ich nicht nur schreibe: ‚Sonntag ist Brunch‘. Ich muss jeden Tag etwas teilen oder Veranstaltungen erstellen für Events“, erklärt Holze. „Das ist eine kontinuierliche Arbeit. Das unterschätzen viele.“

 

2. Machen Sie in Facebook-Anzeigen keine Produkt-Werbung.

„Für mich ist Facebook keine Plattform, um in Anzeigen Produkte zu bewerben“, sagt Facebook-Profi Sandra Holze. „Warum nicht? Man muss überlegen: Wie sind die Leute auf Facebook unterwegs? Die wollen Spaß haben, Videos gucken, schauen, was ihre Freunde im Urlaub machen, was die essen. Mein Erfahrung ist, dass da reine Produktanzeigen nicht funktionieren.“

Wofür kann man also dann Anzeigen schalten? Zur Leadgenerierung, sagt Holze: also um die Kontaktdaten potenzieller Kunden zu gewinnen. „Ein Onlineshop kann zum Beispiel über eine Facebook-Anzeige die Kunden auf eine Seite locken, wo sie sich für einen Newsletter anmelden können.“ Damit sie dies tun, müsse man dem Facebook-Nutzer jedoch ein echtes Angebot machen, etwa dass er bei der ersten Bestellung X Prozent Rabatt bekommt oder exklusive Informationen.

Warum ist es so wichtig, E-Mail-Adressen von Zielkunden einzusammeln? „Für Onlineshop-Besitzer, Coaches oder Dienstleister funktioniert Verkaufen immer noch am besten über E-Mail-Marketing“, erklärt Holze.

E-Mail-Marketing hat darüber hinaus einen entscheidenden Vorteil: Man hat selbst in der Hand, wann und wie man sich an seine Zielkunden wendet, während man bei Anzeigen auf Google oder Facebook von Algorithmen abhängig ist, die häufig geändert werden.

„Daher ist es für mich am sinnvollsten, Facebook zu nutzen, um einen E-Mail-Verteiler aufzubauen – anstatt direkt Produkte zu bewerben“, sagt Holze.

 

 3. Fangen Sie mit einer Fan-Anzeige an.

„Ich empfehle immer, als erstes Fan-Anzeigen zu schalten. Fans sind wichtig, um auf Facebook Reichweite zu erhalten“, sagt Sandra Holze. „Viele Unternehmer warten darauf, dass sie Fans gewinnen, in dem sie schöne Inhalte posten. Das ist für mich aber unrealistisch.“

Um eine Anzeige zu schalten, mit der man Fans gewinnt, wählt man im Facebook-Anzeigen-Manager das Kampagnen-Ziel „Hebe deine Seite hervor“ aus. Dann erscheint unter der Anzeige automatisch der Button „Gefällt mir“.

Manche Unternehmer sind abgeschreckt, wenn sie hören, dass sie für Fans Geld zahlen sollen. Gekaufte Fans, haben sie gehört, seien doch etwas Schmuddeliges. Das stimmt auch. Nur: Durch Anzeigen gewonnene Fans sind keine gekauften Fans!

Wenn windige Anbieter einem 5000 Fans anbieten, sollte man davon tatsächlich die Finger lassen. „Das ist erstens nicht legal und zweitens bringen solche gekauften Fans tatsächlich gar nichts. Das sind Roboter-Accounts. Die werden nie etwas bei mir kaufen, sie schaden mir sogar“, sagt Sandra Holze.

Warum manche Unternehmen dann trotzdem Fans gekauft haben? Es war ihnen peinlich, nur eine mickrige Zahl an Fans zu haben. „In Social-Media-Kreisen munkelt man aber, dass die Gefällt-mir-Anzeige ganz verschwinden wird. Spätestens das würde den Fankauf irrelevant machen“, erklärt Sandra Holze.

Fans, die man durch eine Anzeige gewinnt, sind dagegen echte Menschen, die ein Unternehmen oder ein Produkt so gut finden, dass sie auf „Gefällt mir“ klicken, die also wirklich Interesse haben und eventuell zu Kunden werden.

 

4. Stellen Sie im Facebook-Anzeigen-Manager die richtige Zielgruppe ein.

„Der allergrößte Fehler ist, dass die Unternehmen ihre Zielgruppe nicht kennen“, sagt Sandra Holze. „Und das ist wirklich ein gravierender Fehler.“

Das Problem bei einer ungenauen Zielgruppenbeschreibung: Die Anzeige wird auch an jede Menge Leute ausgespielt, für die der Inhalt überhaupt nicht interessant ist. Wer etwa eine Anzeige schaltet, die darauf ausgerichtet ist, Fans zu gewinnen, diese aber an die falschen Leute ausspielt, der wird am Ende sehr viel Geld für einen neuen Fan bezahlen.

Wie es auf Facebook gelingt, die Zielgruppe zielgenau einzustellen, lesen Sie in unserer Anleitung „Zielgruppen bei Facebook-Werbung“.

 

5. Spielen Sie Ihre Werbung an warme Kontakte aus.

Facebook-Anzeigen erreichen eine viel größere Wirkung, wenn sie an Menschen ausgespielt werden, die schon einmal mit einem in Kontakt waren.

Warme Kontakte sind zum Beispiel:

  • Nutzer, die die Facebook-Seite des Unternehmens mit „Gefällt mir“ markiert haben
  • Nutzer, die schon einmal auf der Unternehmensseite waren
  •  

6. Nutzen Sie das Facebook-Pixel.

Wie findet man nun heraus, ob jemand schon einmal auf der eigenen Website war? Hier hilft das Facebook-Pixel: ein Stück Code, das man im Facebook-Anzeigen-Manager erstellen kann (Wie Sie das Facebook-Pixel erstellen, lesen Sie hier).

„Diesen Code kann man auf seiner Website einbauen“, erklärt Online-Marketing-Profi Sandra Holze. „Er registriert dann die Besucher, die auf meiner Website waren. Im nächsten Schritt kann ich dann auf Facebook Anzeigen ausspielen, die nur Leuten gezeigt werden, die in den letzten 90 Tagen meine Seite besucht haben.

 

7. Erstellen Sie Lookalike-Audiences.

Gerade kleinere Unternehmen werden das Problem haben, dass nur wenige Tausend Menschen ihre Website besuchen. Eine Facebook-Anzeige nur an diese Leute auszuspielen, wäre daher wenig sinnvoll. Vielmehr ist es sinnvoll, so genannte Lookalike-Audiences zu erstellen, also eine Zielgruppe, die den Menschen ähnelt, die auf der Unternehmenswebsite waren. Facebook schaut sich dafür die Profile der Menschen an, die auf einer Unternehmensseite waren: Wie alt sind sie? Wo kommen sie her? Für was interessieren sie sich? Wie viel verdienen sie? Dann sucht Facebook nach Personen, die den Webseitenbesuchern ähnlich sind, und erstellt daraus eine Zielgruppe.

Dasselbe funktioniert auch mit Facebook-Fans. Das heißt: Man kann seine Anzeige nicht nur an die eigenen Fans ausspielen, sondern auch an Menschen, die ähnliche Merkmale haben. „So hat man meist ein genaueres Zielgruppenprofil, als wenn man versucht, die Zielgruppe über Interessen festzulegen“, so Holze.

 

8. Schalten Sie Anzeigen, die eine konkrete Handlung auslösen.

Im Facebook-Anzeigen-Manager kann man mittlerweile 15 verschiedene Kampagnenziele definieren. Etwa: „Markenbekanntheit steigern“. Das mag für große Konzerne Sinn ergeben. „Ich persönlich bevorzuge aber Anzeigen, die eine konkrete Handlung hervorrufen sollen: etwa eine Seite zu liken, einen Newsletter zu abonnieren, an einem Gewinnspiel teilzunehmen oder ein Webinar zu besuchen“, sagt Sandra Holze. „Denn nur dann ist das Ergebnis gut messbar und man kann es durch Ausprobieren immer weiter verbessern.“

 

9. Seien Sie geduldig und halten Sie durch.

„Man kann nicht davon ausgehen, dass man jeden Facebook-Euro sofort als Return-on-Investment wieder raushat“, sagt Sandra Holze. Sie empfiehlt, Facebook-Anzeigen als langfristiges Investment zu sehen. Gerade wer teure Produkte anbiete, könne nicht erwarten, dass seine Zielgruppe sofort zugreift. Oft finde der eigentliche Kauf erst Monate später statt.

 

10. Glauben Sie an Ihre Strategie und setzen Sie genügend Geld ein.

„Wie viel Geld muss ich denn in Anzeigen investieren?“ Das ist eine beliebte Frage, die nicht pauschal zu beantworten ist. „Wenn ich mir einen E-Mail-Verteiler aufbauen will, weil ich darüber meinen Onlineshop promoten will, dann sind die E-Mails viel wert“, sagt Sandra Holze. „Da würde ich mir alles, was ich mir leisten kann, in Facebook-Anzeigen stecken.“

Zielgruppen bei Facebook-Anzeigen:  So bringt Ihre Facebook-Werbung mehr – für weniger Geld                                    

Volltreffer! Wer mit Facebook-Anzeigen Erfolg haben will, muss seine Zielgruppe genau kennen - nur so weiß er schließlich, wen seine Annoncen erreichen sollen.© psdesign1 / Fotolia.com

Ihre Facebook-Anzeigen bringen nichts? Das hat vermutlich folgenden Grund: Sie definieren Ihre Zielgruppen nicht richtig. So machen Sie‘s besser.

Da hat man viel Zeit und Mühe in eine tolle Anzeige auf Facebook gesteckt – und am Ende bringt sie kaum messbaren Erfolg. Niemand liked die Anzeige, niemand teilt sie, die Reichweite ist mager. Woran liegt’s?

 

„Der allergrößte Fehler, den Unternehmen bei Facebook-Anzeigen machen ist, dass sie ihre Zielgruppe nicht kennen“, sagt Online-Marketing-Expertin Sandra Holze, die Unternehmer und Selbstständige ich Sachen Social Media coacht. „Dieser Fehler ist wirklich fatal, denn: Ohne eine genaue Definition der Zielgruppe können Facebook-Anzeigen nicht funktionieren.“

Warum die genaue Zielgruppenbeschreibung so wichtig ist? Wer die Zielgruppe zu weit fasst, riskiert, dass die Anzeige auch an jede Menge Leute ausgespielt wird, für die der Inhalt überhaupt nicht interessant ist.

 

Ein Beispiel: Ein Hersteller von biologischem Hundefutter wählt im Facebook-Anzeigenmanager als Zielgruppe Menschen aus, die sich für Hunde interessieren. Das sind in Deutschland rund 3,8 Millionen. Diese Zielgruppe ist aber viel zu groß. Denn die Anzeige wird auch jenen Facebook-Nutzern gezeigt, die sich Bio-Hundefutter nicht leisten können oder denen der biologische Landbau egal ist. Diese werden die Anzeige aber wohl kaum liken oder teilen. War die Anzeige darauf ausgerichtet, Fans für die Facebookseite des Unternehmens zu gewinnen, dann wird der Futtermittelhersteller sehr viel Geld für einen neuen Fan bezahlen.

 

Ohne genaue Zielgruppe kein Erfolg

 

Es geht also darum, die eigene Zielgruppe sehr gut zu kennen und zu wissen, was sie mag. „Die meisten machen den Fehler, viel zu groß zu werden“, erklärt Facebook-Profi Sandra Holze. „Wenn ich frage: ‚Wer sind Deine Wunschkunden?‘ Dann erhalte ich als Antwort: ‚Frauen zwischen 20 und 50.‘ Und wenn ich nachhake: ‚Gibt es da noch eine Einschränkung?‘ ‚Ach ja: Gut verdienend.‘“

 

So eine Zielgruppenbeschreibung sei viel zu schwammig, die Streuverluste zu hoch. Wichtig ist es, die eigene Wunschzielgruppe möglichst genau anzugeben, dazu gehört die Angabe von:

  • Wohnort (vor allem relevant, wenn man ein lokales Geschäft hat),
  • Alter (auch hier möglichst genau werden),
  • Geschlecht (selbst wenn man beide Geschlechter als Zielgruppe hat, kann es durchaus sinnvoll sein, Männern und Frauen verschiedene Anzeigen auszuspielen. Ein Goldschmied etwa kann Männern einen Ring als potenzielles Geburtstagsgeschenk für die Gattin präsentieren – und Frauen direkt als Kundinnen ansprechen),

Die Interessen der Wunschkunden sind am wichtigsten, um tatsächlich genau die Menschen anzusprechen, die man erreichen möchte. Facebook gibt bereits zahlreiche Interessen zur Auswahl vor, etwa: Kartenspiele, Kindererziehung oder Yoga. Je genauer man die Interessen angibt, desto besser. „Kinder“ ist also besser als „Familie“ und „Kindererziehung“ besser als „Kinder“.

 

Welche Magazine lesen Ihre Kunden? Welche Filme schauen sie?

 

Facebook bietet darüber hinaus noch eine zweite Möglichkeit, die Wunschzielgruppe zu definieren. So kann man sich überlegen, welche anderen Seiten der eigene Wunschkunde wohl geliked haben könnte, und daraus eine Zielgruppe erstellen. Unternehmen sollten sich daher überlegen:

  • Welche Zeitschriften liest mein Wunschkunde?
  • Welchen Prominenten folgt er?
  • Zu welchen Veranstaltungen ist er gegangen?

All dies kann man im Facebook-Anzeigen-Manager definieren und so genau die Menschen erreichen, die der eigenen Zielgruppe entsprechen.

 

Keine Angst vor einer kleinen Zielgruppe

 

Wer seine Zielgruppe genau definiert, wird feststellen, dass seine Anzeige am Ende nur an wenige Zehntausend Menschen ausgespielt wird. „Das ist ok“, sagt Online-Business-Expertin Holze. „Man will schließlich die richtigen Leute erreichen.“ Wer etwa ein regionales Geschäft betreibe, zum Beispiel Hochzeitstorten verkaufe, der habe in seinem Einzugsgebiet schlichtweg eine begrenzte Anzahl von Menschen. „Wieso soll ich dann Anzeigen ausspielen an Leute, die 300 Kilometer weit weg wohnen? Für die ist meine Anzeige nicht relevant – und Relevanz ist bei Facebook-Anzeigen das Wichtigste.“

Quelle: impulse (30.01.2017)

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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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