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Dieser Film geht ans Herz "Kleine große Stimme": Vom Traum, ein Sängerknabe zu sein. Mit dem 13-jährigen Wainde Wane und David Rott in den Hauptrollen

Mit einer Melodie im Herzen und einer fixen Idee im Kopf macht sich der 13-jährige Wainde alias Benedikt auf den beschwerlichen Weg zu den Wiener Sängerknaben.

Wie wird man eigentlich ein Sängerknabe? Und das noch als Besatzungskind in Wien im Jahre 1955? Das zeigte ein Familienfilm am Mittwoch, 23.12.2015 in der ARD. Eine Kritik.

 

Wien, im Jahr 1955. Der zehnjährige Benedikt Thaler ist ein Besatzungskind. Seine Mutter, eine Österreicherin, ist gestorben. Seinen Vater, einen afroamerikanischen Soldaten, hat er nie kennengelernt. Er wächst bei den Großeltern in einem heruntergekommenen österreichischen Landgasthaus auf und hat alles andere als ein leichtes Leben. Wegen seiner Hautfarbe wird er von den Klassenkameraden gehänselt, Anfeindungen gehören zu seinem trostlosen Alltag, selbst von seinem eigenen Opa wird er schikaniert. Als er es nicht mehr aushält, packt er Speck und Schnaps als Tauschration in einen Rucksack und flüchtet auf eigene Faust, mutterseelenallein nach Wien. Dort will der Bub seinen Traum verwirklichen: Sängerknabe werden – und auf der großen Tournee durch die USA nach seinem Vater suchen.

Das ist die Geschichte des Films Kleine große Stimme, den die ARD am 23.12.2015 ausstrahlte. Eigentlich sollte es ein Musical werden, doch dann entschieden sich der ORF, der BR und die ARD Degeto zur Produktion fürs Fernsehen. Als Regisseur konnte Wolfgang Murnberger gewonnen werden, der zuletzt Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit sehr überzeugend inszeniert hat und auch hier mit viel Liebe zum Detail arbeitet. Vor allem wird das Wien der 50er-Jahre aufwendig zum Leben erweckt.

 

Wainde Wande eine große Entdeckung

 

Eine richtige Entdeckung ist Wainde Wane in der Hauptrolle als Benedikt. Der Zwölfjährige, Sohn einer Wiener Bühnenbildnerin und eines Eventmanagers, der aus dem westafrikanischen Senegal stammt, stand zum ersten Mal für einen Film vor der Kamera, sein Spiel geht einem wirklich ans Herz. Allein: Singen wollte und durfte er nicht selbst. Diesen Part hat ein „echter“ Sängerknabe übernommen – und das mit Erfolg.

 

Der kleine Benedikt mogelt sich nämlich nicht nur in das Auswahlverfahren des berühmten Wiener Chores, zu dem er sich eigentlich hätte anmelden müssen. Er überzeugt beim Vorsingen mit glockenheller Stimme und einem Lied, das er früher schon im Dorfgasthof der Großeltern zum Besten gegeben hat. Der junge jüdische Chorleiter Max Goldberg (David Rott) ist beeindruckt vom Mut und Können des Kleinen, er will ohnehin frischen Wind in die altehrwürdigen Hallen des 500 Jahre alten Traditionschores bringen und nimmt Benedikt schließlich auf. Doch damit sind die Probleme nicht vorbei.

 

"Kleine große Stimme" ein gelungener Familienfilm

 

Der Konkurrenzdruck unter den Sängerknaben ist enorm, der „Neger“, wie einige Kollegen den Neuen nennen, muss sich einmal mehr durchkämpfen. Gut nur, dass der Junge in Siegfried Goldberg (Karl Merkatz) einen Freund und Unterstützer gefunden hat. Der alte Mann, Vater des Chorleiters, baut ihn nicht nur immer wieder auf, sondern hilft ihm auch bei der Suche nach seinem Vater. Doch den beiden läuft die Zeit davon: Die letzten Amerikaner ziehen aus Wien ab...

 

Kleine große Stimme ist ein gelungener Familienfilm, sehr passend programmiert in den Tagen zwischen den Jahren, getragen durch die Musik, berührend durch die Darsteller.

 

Quellen: Mona-Film /  ard / tz

Kleine große Stimme

Kleine große Stimme: Benedikt Thaler (Wainde Wane) kommt allein in Wien an.
Bildunterschrift: Benedikt, ein verwaistes, ungeliebtes Besatzerkind, wächst bei seinen Großeltern auf dem Land auf. Er will ein Wiener Sängerknabe werden. Doch für seinen Traum muss er gegen die harten Widerstände der Nachkriegszeit kämpfen.

Fernsehfilm Deutschland 2015

 

1955. Benedikt, ein nach dem Tod seiner Mutter ungeliebtes Besatzerkind, wächst bei seinen Großeltern auf dem Land auf. Er träumt von der Aufnahme bei den Wiener Sängerknaben.

 

Eine Tournee mit den Sängerknaben wäre seine Chance, seinen Vater, einen amerikanischen Besatzungssoldaten, der nichts von ihm wissen kann, zu finden. Alles, was Benedikt von ihm hat, ist eine Melodie, die seine Mutter ihm damals vorgesungen hat.

 

Mit der Hilfe des Kapellmeisters Max, eines aus den USA nach Wien zurückgekehrten Juden, schafft Benedikt das Unmögliche. Doch bei den Sängerknaben gerät er vom Regen in die Traufe. Der Konkurrenzkampf unter den Jungen ist hart, Neulinge werden grob behandelt. Talent allein genügt nicht, um in den Chor für die Amerikatournee aufgenommen zu werden.

 

Benedikt freundet sich mit Max' Vater Siegfried an, der die schrecklichen Zeiten des Nationalsozialismus überlebt hat. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Familie, die Benedikt seit dem frühen Tod seiner Mutter nicht mehr hatte.

 

Mehr zu "Kleine große Stimme"

 

Unter der Regie von Wolfgang Murnberger wurde in Wien der Film "Kleine große Stimme" gedreht. In der ORF/BR/ARD Degeto-Koproduktion will sich ein kleiner Junge in der Nachkriegszeit – allen Widerständen zum Trotz – seinen großen Traum, ein Wiener Sängerknabe zu werden, erfüllen.

 

Besetzung und Stab

Besetzung

Rolle

Darsteller
Benedikt Wainde Wane
Kapellmeister Max David Rott
Siegried Karl Merkatz
Elsa Brandl Miriam Stein
Jerry Delgado Tyron Ricketts
Direktor Erwin Steinhauer
Hans Roschek Philipp Hochmair
Großvater Thaler Branko Samarovski
Großmutter Thaler Margarethe Tiesel
Stab
Funktionsbereich Name des Stabmitglieds
Musik: Roman Kariolou
Funktionsbereich Name des Stabmitglieds
Kamera: Peter von Haller
Funktionsbereich Name des Stabmitglieds
Buch: Ruppert Henning
Funktionsbereich Name des Stabmitglieds
Regie:

Wolfgang Murnberger

 

 

Interview mit Wainde Wane:

 

Mit einer Melodie im Herzen und einer fixen Idee im Kopf macht sich der 13-jährige Wainde alias Benedikt auf den beschwerlichen Weg zu den Wiener Sängerknaben.


Der Ottakringer (Vater kommt aus dem Senegal, Mutter ist Kärntnerin) spielt Basketball und Schlagzeug. Beim Dreh hatte er zum ersten Mal eine Lederhose an – uns verrät er weitere Geheimnisse: warum er ungerne G’stanzln trällert, reich werden will und seine Schwester nervt.

"Heute": Besatzerkind Benedikt will zu den Sängerknaben, um durch sie seinen Vater in den USA zu finden. Was willst du selber?
 
Wainde: Ich will viel Geld verdienen. Weil viel Geld bedeutet viel Einfluss und damit kann ich Dinge richten, die falsch laufen.

"Heute": Wofür würdest du deine Stimme dann erheben?
 
Wainde: Für den Tierschutz, einen besseren Umgang mit Flüchtlingen und vieles mehr.

"Heute": Ausgrenzung ist ja auch das große Thema im Film. Hast du damit selbst Erfahrung?
 
Wainde: Zum Glück nicht. Nur meine Schwester wollte mich früher nie dabei haben, wenn sie Freundinnen dahatte.

"Heute": Bist das wirklich du, der im Film so schön singt?
 
Wainde: Nein, das ist ein echter Sängerknabe. Ich singe nur leise, außer beim G’stanzl. Da musste ich voller Freude mitgehen, das war ein bissi peinlich.
 
"Heute": Deine erste TV-Rolle?
 
Wainde: Ja. Ich hab zwar einmal beim "Sommernachtstraum" mitgespielt, da bin ich aber nur über die Bühne gelaufen und hab mir die Ohren zugehalten.

Mit Karl Merkatz und David Rott. Regie: W. Murnberger.
ARD, Film, "Kleine große Stimme"
Jerry Delgado (Tyron Ricketts) verabschiedet sich von Großvater Thaler.
© Mona Film / Petro Domenigg
ARD, Film, "Kleine große Stimme"
Nachdem er aus der Chorprobe geflüchtet ist, sucht Benedikt Thaler (Wainde Wane, rechts) Trost bei Siegfried Goldberg (Karl Merkatz).
© Mona Film / Petro Domenigg
ARD, Film, "Kleine große Stimme"
Max Goldberg (David Rott) und Elsa Brandl (Miriam Stein) tanzen während der Chorprobe zu einem Rock 'n' Roll Song.
© Mona Film / Petro Domenigg
 
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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

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