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Sexuelle Traumatik und das Machtmissbrauchszentrum im Dreiländereck Deutschland - Schweiz - Österreich

Was die Autoren in den vergangenen Monaten zu hören bekamen, stellt alles in den Schatten, was uns bisher über sexuellen Missbrauch bekannt geworden ist.

fav-report und die Autoren weißen darauf hin, dass sich sämtliche Tonträger, schriftliche Aufzeichnungen und Recherche-ergebnisse nicht in unserer Redaktion befinden, sondern an gesicherter und geheimer Stelle aufbewahrt werden. Dies betrifft auch dreifach angefertigte Duplikate.

Jede Art von Versuchen, fav-report und/oder die Autoren zur Herausgabe dieser Unterlagen zu zwingen, schlagen fehl.

fav-report wird konsequent die Informanten (=Informantenschutz) Opfer, Interviewpartner und Geschädigte schützen und den Aufbewahrungsort der Unterlagen und Dokumente auch nicht unter Androhung von Gewalt und/oder Todesdrohungen preisgeben.

 

 

Sexuelle Traumatik und das Machtmissbrauchszentrum

 

Den Autoren und Journalisten Shane J. Pearson und Dennis Brendan gelang es nach extrem schwierigen und umfangreichen Bemühungen sowie detaillierten Recherchen seit 2012 bis zum jüngsten Tag, vertrauliche Gespräche mit fünf sexuell missbrauchten Menschen zu führen. Sie sind heute erwachsen und weit über 30 Jahre alt.

 

Diese Opfer erzählten den Autoren von sexuellen Übergriffen, Machtmissbräuchen, Geschehnissen und Brutalitäten, die unser Vorstellungsvermögen überschreiten. Wenn sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der Presse häufig thematisiert wurde und wird, heißt das noch nicht, dass die Tabus, die den Problemkreis lange Zeit umgaben, endgültig gebrochen sind.

 

Die Autoren recherchierten in Heppenheim, Mindelheim, St. Gallen, Lindau am Bodensee, Feldkirch, München und Ottobeuren. 

 

fav-report und die Autoren behaupten, dass die Art der Berichterstattung darüber entscheidet, ob die Leserschaft die Informationen erhält, die eine rückhaltlose und ehrliche Auseinandersetzung mit dieser und auch anderen Formen sexueller Gewalt ermöglichen.



Durch die Medien erfuhren wir staatstreuen Untertanen in den vergangenen Jahren immer wieder von neuen Skandalen in Heppenheim und anderen Anstalten. Unsere moderne Gesellschaft wurde und wird weiterhin von Enthüllungen und Schockwellen erreicht. In den vergangenen Jahren hörten und lasen wir von den Skandalen in Kirchen, Eliteschulen, Heimen, Jesuitengymnasien usw. Die Enthüllungen wollten kein Ende nehmen. Auch im Jahr 2012 bis zum jüngsten Tag ging und geht der sexuelle Missbrauch vorrangig von Jungs, aber auch von Mädchen weiter. Sexueller Missbrauch ist nicht nur ein Problem in Deutschland. Auf der ganzen Welt werden Kinder und Jugendliche täglich Opfer eines brutalen sexuellen Übergriffs und/oder Machtmissbrauchs.

 



Die Autoren dieser Reportage mussten erkennen, dass hinter dem Eingang zur sexuellen Missbrauchshölle noch viel Unentdecktes liegt. Unter der Spitze des Eisbergs ist in Heppenheim noch sehr viel „hartes Eis“. Und wenn dies an das Tageslicht kommt, werden wir erkennen, dass unsere ach so heile Odenwald-Welt nur eine Illusion war und ist. Sexueller Missbrauch vor allem von pubertären Jungs hat sich zu einem „Verbrechen“ etabliert, über das man keinesfalls sprechen sollte.

 

Doch was die Autoren in den vergangenen Monaten zu hören bekamen, stellt alles in den Schatten, was uns bisher über sexuellen Missbrauch bekannt geworden ist. Der dunkle Schatten sexueller Missbrauchsorgien ist noch länger geworden. Das Eis unter der Spitze des Eisberges beginnt zu bröckeln.

 

Die Autoren mussten folgendes zur Kenntnis nehmen:

 



13 bis 16jährige Jungs wurden nicht nur in katholischen Heimen, sondern auch in weltlichen Lehranstalten unter Androhung von Gewalt gezwungen, mit Frauen unterschiedlichen Alters Kinder zu zeugen. Nach Aussagen der Missbrauchsopfer sind ihnen mindestens 18 „Fälle“ bekannt, die ihr Dasein einer sexuellen Missbrauchsprozedur verdanken. Mit anderen Worten: Heute leben unter uns in Deutschland mindestens 18 Menschen, die seinerzeit von 13/14/15 und 16jährigen Jungs in einer „wäldlichen“ Schule und hinter Klostermauern gezeugt wurden. Die Dunkelziffer ist weit höher. Auch wurden die befragten Personen als Samenspender missbraucht.

 

Klaus-Dieter B. erzählte:

 

„...dass mich viele Jahre Verunsicherung, Schuldgefühle, Scham und Wut plagten. Wir Jungs wurden manipuliert und wie eine Schafsherde von den Lehrern über eine sexuell verseuchte Straße des Schreckens getrieben“.

 

Manfred K. sagte:

 

„Jeder bekam von seinem „Priester“ drohend den Ratschlag, alles zu vergessen und zu vergeben und niemals darüber zu reden“.

 

Peer S. sagte:

 

„In dem Internat wurden den Tätern sogar längere Urlaube und andere Wohnsitze besorgt. Die Typen bekamen eine neue Arbeitsstelle. Die Spuren der Täter wurden raffiniert verwischt. Wir als Missbrauchsopfer wurden uns selbst überlassen. Wenn wir geredet hätten, wurden uns und unseren Eltern massive Repressalien angedroht, ja sogar mit brutaler Gewalt...“.

 

So ist es:

 

Die deutschen Bischöfe und Direktionen der weltlichen Lehranstalten reagierten wirklichkeitsfremd oder mit einer beispiellosen Ignoranz. Gespielt zeigten sich manche zwar „fassungslos oder betroffen“ und machten, wie der im April 2010 zurückgetretene Augsburger Bischof Walter Mixa, eine sexuelle Revolution für den Missbrauch verantwortlich.

 

Den Tätern war ihr Handeln bewusst, wie uns die Missbrauchsopfer erzählten. Die Oberhirten der katholischen Kirche tun sich schwer mit klaren Aussagen, eindeutigen Schuldbekenntnissen und nachvollziehbaren Reaktionen. Viele Eltern blendeten einfach die Vorstellung aus, dass sich nicht nur der nette Gitarrenlehrer, der sorgende Stiefvater, der liebe Onkel, sondern auch der Priester an einem Schulkind oder Jugendlichen vergreifen könnte. Dieses Tabu betrifft hunderttausende Menschen. Die Gesellschaft hat eben weggeschaut. Es wurde Gewalt in Verbindung mit Sexualität benutzt. Der Machtmissbrauch hat eine Dimension von sexuellem Missbrauch vor allem an pubertären Jungs erreicht, die unser Vorstellungsvermögen übersteigt. Experten und Vereine gegen sexuellen Missbrauch schätzen, dass allein in Deutschland jedes Jahr weit über 100.000 Kinder und vor allem Jugendliche Opfer von sexueller Gewalt und/oder Missbrauch werden. Man bräuchte Beweise, um Anzeige erstatten zu können.

 

Aber würde dies nicht die gesamte Familie schwer belasten? Man geht also besser nicht zur Polizei.

Eben: Die „Wegschaudemokratie“. Und wer glaubt schon einem Kind?

 

Ist es nicht absurd, wenn ein Kind oder Jugendlicher vielleicht nach dem 8.ten Mal gnadenhalber „erhört“ wird und man seine stummen Schreie wahrnimmt? Bei einer Strafermittlung können die Betroffenen absolut nichts mehr steuern. Ermittlungstechnische notwendige Vorgehensweisen werden zwar durchgeführt, die aber vom Betroffenen nicht kontrollierbar sind.

 

Wie die missbrauchten Opfer berichteten, war und ist es vor allem heute eine straff durchstrukturierte Geheimorganisation, die über Internate und katholische Heime, aber auch über Privatleute Kontakte zwischen allein- stehenden Frauen sowie abartig veranlagten Männern und zeugungsfähigen Jungs vermittelt. Anhand von Fotos konnten und können sich die Frauen ihren hübschen Wunschjungen aussuchen. In einem Profi-Fotostudio in Lindau/Bodensee wurden umfangreiche und „aussagekräftige(!)“ Farbfotos von den Jungs hergestellt. Das Ganze wurde und wird heute noch derart perfekt inszeniert, dass die Frauen keine Probleme bekamen und/oder jemals bekommen werden. Der jugendliche Vater war und bleibt unbekannt.


Nach Aussage eines Lehrers werden heute europaweit Millionen Euro mit der Zeugung von Kindern durch pubertäre Jungs sowie durch deren pubertären Samenspenden erwirtschaftet.

 

 

Daniel M. sagte, dass:

 

„...im katholischen Maristen-Internat im bayrischen Mindelheim und in der damaligen Odenwaldschule im hessischen Heppenheim bis weit in die neunziger Jahre 13-bis15-jährige gutaussehende Jungs nachts in ein speziell eingerichtetes „romantisches Dienstleistungs-zimmer" gebracht wurden. Dieses Zimmer befand sich in der Nähe von den Schlaftrakten der Schüler. Den Jungs wurde die zu schwängernde Frau vorgestellt. Dann bekamen wir ein Getränk. Auf einer Leinwand wurden stimulierende Sexfilme gezeigt. Dadurch wurden wir Jungs schnell scharf. Irgendwie waren wir total high und euphorisch. Die Wirkung von dem Getränk trat meist schon nach wenigen Sekunden ein, nachdem wir das Glas leer getrunken hatten. Die Täter hatten da was reingemacht. Wir waren willenlos geworden. Danach wurden wir entkleidet und manche Frauen fielen wie wilde Tiere über uns Jungs her. Es gab aber auch Frauen, die waren richtig nett und zärtlich zu uns. Der Missbrauch und die Vergewaltigung endete erst, wenn wir gezeugt hatten. Immer war ein Lehrer oder Priester dabei und half nach, wenn es nicht so richtig klappen wollte. Die drückten von hinten und ..."

 

(Anmerkung der Autoren: Von einer Wiedergabe der nachfolgenden Sätze des Daniel M. nehmen wir bewusst Abstand, da es dem Leser nicht zuzumuten ist, diese Sätze zu lesen)

 

 

Peer S. fügte hinzu:

 

„Geld bekamen wir nur, wenn es geklappt hatte. Es war ein grausamer Stress. Wir Jungs hatten Angst, zu versagen. Wenn eine Frau total scharf nach einem Jungen war, haben die dem Jungen ein Medikament verabreicht. Erst später erfuhren wir durch einen Zufall, dass die Typen uns Scopolamin verabreicht hatten. Man wird zum Sklaven, ohne es zu merken. Dann war der Junge wieder fit, war wie danebengetreten und die Vergewaltigung ging weiter. Oftmals hat der anwesende männliche Täter auch mitgemacht. Wenn es bei einem Jungen nicht klappen wollte, wurde er brutal bestraft. Er musste im Beisein eines anderen Jungen, der die Frau ersatzweise schwängerte, den anwesenden Lehrern und Pfarrern einen abblasen und alles runterschlucken. Aber viel schlimmer waren sehr oft die Frauen. Die waren auf uns minderjährige Jungs regelrecht süchtig“.

 

René D. ergänzte:

 

„Manchmal bekamen wir von den Frauen ein Trinkgeld oder ein Geschenk. Einige Frauen waren aber auch zärtlich und einfühlsam. Einmal war da eine junge Frau. Also die war höchstens 25. Die leckte und knutschte meinen Körper mindestens eine Stunde lang. Ich sah damals echt gut und sexy aus. Die Frau war total verknallt in mich. Sowas war zu ertragen, denn die Frau war wenigstens zärtlich. Und dann ging das mit dem Kind machen auch viel besser. Ich kann mich noch erinnern, dass ich von dieser Frau einen Hundert-D-Mark-Schein als Trinkgeld bekommen hatte. Aber dann gab es eben auch die anderen Frauen. Mir kam das manchmal vor, als wären diese Frauen wilde Tiere. Die waren regelrecht süchtig und geil nach uns Jungs. Die wollten lieber lutschen als sonst was. Für einige Jungs war das aber eher erträglich. Schlimm waren immer die brutalen Vergewaltigungen, bei denen auch ein oder zwei Lehrer oder Pfarrer mitgemacht haben. Mein Freund ich ekelten uns, wenn wir das Glied des Peinigers in unsere Münde stecken mussten. Mir wurde es immer schlecht und ich konnte zwei Tage nichts essen, nur trinken. "Nein" konnten wir nicht sagen, denn die Typen haben uns dann die gleichzeitige brutale Vergewaltigung durch mehrere Lehrer und Pfarrer angedroht“.

 

Daniel M. fügte hinzu:

 

"Ich empfand es immer so schlimm, wenn die Männer mich stundenlang küssten. Dann nahmen die meinen Kopf in ihre Hände und drückten ihre Lippen auf meine. Oftmals wurden uns Jungs die Lippen mit dem Samen anderer Jungs eingeschmiert. Und dann küsste mich der Typ wie ein wildes Tier. Meistens endete das damit, dass mir die Glieder von den Typen der Reihe nach in meinen Mund geschoben wurden und ich stundenlang diese bestialische Befriedigung erledigen musste. Anschließend musste ich mit den Typen Champagner trinken. Sicher können Sie sich denken, was die Typen in die Sektgläser reingespritzt haben und...".

 

Die Missbrauchsopfer erzählten den Autoren von in Heppenheim, Mindelheim, Lindau, St. Gallen, Ottobeuren, München und Feldkirch durchgeführte Vergewaltigungs- und Missbrauchspraktiken, die wir uns als normale und gesunde Menschen überhaupt nicht vorstellen können. Es ist absolut unmöglich, in dieser Reportage die Aussagen der Missbrauchten detailliert wiederzugeben. Die Jungs mussten ein Leid extremsten Ausmaßes erdulden.

 

So wurde ein interviewtes Opfer in einem Jahr 427 mal vergewaltigt. 365 Tage hat ein Jahr. Was hat dieser junge Mensch ertragen müssen! Wie er den Autoren erzählte, führte er eine sogenannte Strichliste, in die er genau die Daten und seine erbrachten "Leistungen" eingetragen hatte und in einem Versteck aufbewahrte. Die deutsche Sprache hat keine Worte, um diese Hölle sexuellen Missbrauchs auch nur annähernd beschreiben zu können. Insbesondere die sexuellen Handlungen, die Männer an den Jungs begingen, lassen sich eher mit dem Wort „Ephebophilie“ beschreiben. Man bezeichnet hiermit die homosexuelle Neigung zu pubertären Jungen. Der Unterschied zwischen der vielleicht verspotteten oder missbilligten, aber meist tolerierten Ephebophilie bzw. Neoterophilie zur Pädophilie ist die Pubertät der begehrten Zielgruppe.

 

In Deutschland spricht man von sexuellem Missbrauch von Kindern, wenn sexuelle Kontakte mit Kindern unter 14 Jahren (Schutzalter) stattfinden. Leider haben die Medien in den vergangenen Berichterstattungen sehr viel verschwiegen:

 

Es wurde den pubertären Jungs die Droge Scopolamin verabreicht (siehe auch Beitrag am Ende dieser Reportage). Scopolamin wird aus den Blüten der südamerikanischen Borrachero-Pflanze gewonnen und ist geruchs- und geschmacklos. In Südamerika ist Scopolamin schon weit verbreitet und wird besonders von Kriminellen genutzt, um ihre Opfer willenlos oder gefügig zu machen. Im dritten Reich bedienten sich die Hitler-Schergen der Droge Scopolamin. In Europa tauchte diese Droge erneut in den 80er Jahren auf und befindet sich weiter auf dem „Vormarsch“. Nur eingeweihten Kreisen sind die „Bezugsquellen“ bekannt. Ein Gramm reines Scopolamin kostet nur wenige Euro, also nur einen Bruchteil der örtlichen Kokainpreise. Bereits wenige Milligramm, oft ohne Wissen des Opfers in einen Drink gekippt, reichen aus, um das Gehirn eines Betroffenen so zu manipulieren, dass dieser in wenigen Sekunden seinen Willen verliert. Manchmal reicht sogar ein tiefes Einatmen, man wird in der Folge zum willenlosen Menschen und macht alles, was einem befohlen wird. Über die körperlichen Langzeitfolgen von Scopolamin ist wenig bekannt. Tatsache ist aber, dass es Nervenzellen abtötet, die Schleimhäute austrocknen lässt und Gedächtnisstörungen verursacht. Die Scopolamin-Opfer spüren keine berauschende Wirkung – obwohl sie vollkommen willenlos werden. Diese außergewöhnliche Eigenschaft von Scopolamin nutzten die Vergewaltiger, um ihre jugendlichen Opfer rücksichtslos "auszubeuten“.

Das Erlebte hat im Leben der Missbrauchsopfer etwas grundlegend verändert. Die Täter haben zwangsläufig in den jungen Menschen extrem viel kaputtgemacht.

 

Manfred K. meinte:

 

„...dass unsere Seelen gestorben sind. Wir wurden als Jungs bereits seelisch umgebracht. Heute leben wir zwar noch. Aber wir haben ein Leben mit wahnsinnigen seelischen Schmerzen und sind einfach anders als die anderen“.

 

Peer S. fügte hinzu:

„Wir durften nicht reden. Denn nur wir waren die Schuldigen. Das hat man uns eingeredet. Meine Kumpels und ich - wir als 13, 14 oder 15-jährige Jungs hatten Kinder gezeugt, die nie wissen werden, dass wir ihre Väter sind“.

 

Die Aussagen der heute erwachsenen Missbrauchsopfer wurden von den Autoren mit Erlaubnis digital aufgezeichnet und präzise protokolliert. Die Opfer gaben ihr Einverständnis, dass diese grausamen Schilderungen nur in dem Roman „13 und ein Tag“ vollständig widergegeben und im Rahmen dieser Reportage lediglich auszugsweise zitiert werden dürfen.

 

Die Tonaufnahmen und Protokolle befinden sich an gesicherter Stelle außerhalb unserer Redaktion und/oder Privaträumen. Sie können der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden. Die den Missbrauchsopfern gegebenen verbindlichen Versprechungen und Zusagen müssen von den Autoren unter Einhaltung sämtlicher journalistischer Gepflogenheiten strikt eingehalten werden.

Die Autoren berufen sich in diesem Zusammenhang auch auf den Informantenschutz. Dies dient nicht nur dem Schutz der Missbrauchsopfer, sondern ebenso den Menschen, die von den heute erwachsenen, damals 13 bis 16jährigen gezeugt werden mussten.

 

Auch gelang es den Autoren, nach zähen Verhandlungen und Geheimgesprächen, Kontakte zu drei Tätern zu bekommen. Mit einem Lehrer und zwei Priestern führten die Autoren ausführliche Gespräche an geheim gehaltenen Orten. Die Aussagen dieser Täter wurden ebenfalls digital aufgezeichnet und protokolliert. Ein Lehrer sowie zwei Priester bestätigten den Autoren die Angaben der Opfer. Sie sprachen allerdings von einer weitaus höheren Zahl der durch Jugendliche gezeugten Kinder. Die Jungs bekamen seinerzeit zwischen DM 50,00 und DM 200,00 je Zeugung. Welchen Betrag die Empfängerin bezahlte, konnten die Täter nicht genau beziffern. Sie schätzten, dass es ein Betrag von etwa DM 2.000,00 gewesen sein könnte. Also ein weitaus höherer Betrag als eine damals kostenübliche Samenspende von ca. DM 1.000,00 bis DM 1.500,00.

 

Ein Täter erklärte,

 

"...dass es manchen Frauen vorwiegend darum ging, ein Erlebnis mit einem hübschen, pubertären Jungen zu haben. Da wären manchmal Frauen dabei gewesen, die konnten nicht genug kriegen. Dann haben wir eben einen anderen Jungen aus dem Schlaftrakt geholt, der weitermachen musste".

 



Ein Deutschlehrer bestätigte den Autoren, dass

 

"...oftmals die Frauen sogar drei bis fünf hübsche Jungs in einer Nacht verbrauchten. Es waren nicht nur Männer, die hübsche Jungs missbrauchten, sondern auch Frauen unterschiedlichen Alters waren unter den Besuchern. Sie wollten unbedingt ein Sexerlebnis mit einem pubertären Jungen im Alter von 13 bis höchsten 16 Jahren haben. Je jünger der Bursche war, desto wilder waren die Frauen und...".

 

Es ist dem Leser nicht zumutbar, hier die Aussagen der Täter in voller Länge zu zitieren.

 

Auch in den vergangenen Jahren gingen der sexuelle Missbrauch und die Zeugung von Kindern durch minderjährige Jungs weiter. Die geheimen Strukturen und Verbindungen der „Zeugungsmafia“ tangieren zwar weiterhin in einem kleinen Rahmen konfessionslose und katholische Internate, reichen aber seit einigen Jahren mit steigender Tendenz bis in die Kreise von ALG-II–Beziehern hinein, die durch Vermittlung ihrer Söhne das monatliche Einkommen notgedrungen auffüllen müssen und/oder können.

 

Leider lebt immer noch die Ansicht, dass es sich bei den sexuellen Übergriffen um Einzelfälle handeln könnte. Es handelt sich nicht nur um traurige Verfehlungen verirrter Brüder, fehlgeleiteter Priester, gefühlskalter Christen und falsch genesierter Lehrer, sondern es ist unter dem Strich das Werk einer Missbrauchs-Organisation, die von der Schweiz aus nicht nur in Deutschland agiert, sondern bisher und auch weiterhin äußerst erfolgreich in Europa widerliche Geschäfte macht. Eine der Hauptzentralen hat ihren "Sitz" in St. Gallen. Die deutsche "Haupt-Filiale" befindet sich in einem Vorort von Lindau am Bodensee. Weitere Kontaktfilialen befinden sich in Ottobeuren und München. Im Odenwaldgymnasium wurde die Spuren geschickt "verwischt". Nur über ganz spezielle Geheimcodes und Vertrauensleute kann man an einem streng geheimen Ort Einsicht in die Fotoalben nehmen, worin hübsche und zeugungsfähige Jungs im Alter von 12 bis 16 in Form von professionellen Porträtfotos sowie nackt, jeweils mit Buchungsnummern und Honorarangaben abgebildet sind.

 

In dem Roman "13 und ein Tag" ist mehr über diese Organisation, die ihre "Fänge" auch in Österreich und anderen europäischen Ländern ausgelegt hat, zu lesen.

 

Halten wir fest:

Wenn ein Kind oder Jugendlicher missbraucht oder sogar ermordet wurde, dann ist das Entsetzen und der Aufschrei in der Bevölkerung groß. Nur wenige Tage später „erfreuen“ bereits andere Sensationsnachrichten das Herz. Aber wir vergessen, dass das Leid weitergetragen wird, also kein Ende hat. Wenn der sexuelle Missbrauch aufhört, ist es für den Missbrauchten nicht vorbei. Er trägt den Missbrauch sein ganzes Leben in sich. Das Erlittene ist in seinen Hirnzellen und in sämtlichen Körperzellen eingebrannt. Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist Mord bevor dieser Mensch stirbt. Mord an seiner Seele. Körperliche Verletzungen verheilen, seelische Verletzungen nie. Wir sind noch weit davon entfernt, das Kartell des Schweigens zu vernichten. Zwar ist das Ende des großen Schweigens über den sexuellen Missbrauch durch katholische Priester und Lehrer in weltlichen Internaten eingeleitet, aber die Vermittlung von pubertären Jungs an Menschen beider Geschlechter ist die "Aufgabe" einer kriminellen „Firma“, zu der man nur mit bestimmten Zugangscodes und durch Geheimkontakte Zugang bekommt. Schweigen ist offensichtlich kein Problem, da sich „Ephebophilie-Täter“ sehr sicher fühlen können. Die ganze Organisation ist wie eine große familiäre Firma aufgebaut. Es sind Gleichgesinnte, die nur einen Wunsch haben, nämlich sich an jugendlichen
pubertären Jungs zu vergehen.

 

Fazit:

 

Die Thematik sexuellen Missbrauchs ist nicht nur in Internaten verankert, sondern hat vor allem seine Wurzeln in der armen Familie, alkoholisierten Vätern, lieblosen Müttern und/oder alleinstehenden Hartz-4-beziehenden Arbeitslosen.

 

„Zeugungsgeld stinkt nicht“, sagte uns eine Mutter aus Lindau am Bodensee und fügte hinzu: „Meinem Sohn macht das sogar Spaß, weil ich ihm Sachen kaufen kann, die er sonst nicht bekommt. Kürzlich kriegte er den ersehnten Laptop. Und die paar Jahre bis er 18 wird, was soll´s! Dann weiß er früher eben, wie man Kinder produziert. Er kriegt viel früher jede Menge Erfahrungen und verdient richtig Kohle dabei“.

 

Die Autoren wollen diese Sätze einer Lindauer Onkel-Hartz-Mutter nicht kommentieren. Es soll dem Leser überlassen bleiben, solche Worte zu beurteilen.

 

Bleibt letztlich nur die Frage:

Wann hat diese grausame Missbrauchshölle keine Chance mehr?

 

Shane J. Pearson

Dennis Brendan

Investigativ-Journalisten

 

 

Hinweis:

Die Autoren bekamen von den Interview-Opfern und Tätern die Genehmigung, auszugsweise in dieser Reportage einige ihrer Sätze aus den Interviews zu veröffentlichen.

 

Die vollständigen Aussagen der Interviewpartner und die Ergebnisse der Recherchen werden in dem Roman „13 und ein Tag“ ungekürzt veröffentlicht.

Zombie-Droge Scopolamin betäubt den freien Willen

 
 

 

 

  • Wir kennen die Folgen von Drogenkonsum jeglicher Art aus den Medien und vielleicht auch aus der Biologieklasse in der Schule. Manche Drogenerfahrungen enden in stundenlangen Junkfood-Sessions, Trägheit und der Angewohnheit, nichts so wirklich zu Ende zu bringen. Andere lassen ihre “User” mit faulenden Zähnen und Parkinson-ähnlichen Störungen des Nervensystems zurück, die sich in unkontrollierten Zuckungen äußern.

Menschen vergiften sich bereits seit Jahrtausenden recht erfolgreich, beispielsweise um in den Genuss von “Visionen” zu kommen, die eigene Potenz oder Libido zu steigern, die subjektive Vitalität zu erhöhen, länger wach zu bleiben oder um den Alltag auszublenden und Operationsschmerzen zu überstehen. Leider werden Drogen nicht immer unter Einwilligung konsumiert, sondern manchmal auch zu Zwecken einer Vergewaltigung oder finanzkrimineller Aktivitäten eingesetzt. Diverse Betäubungsmittel werden zum Einschläfern oder Semi-Hypnotisieren von Opfern eingesetzt, darunter wohl am bekanntesten “Rohypnol”, ein Benzodiazepin namens Flunitrazepam von Roche.

Außerdem als “Date rape drug” eingestuft werden Alkohol und GHB (auch als Liquid Ecstasy bekannt). Ab einer bestimmten Dosis wird es für die Opfer schwierig, sich an den Tathergang oder überhaupt einen Teil ihres Abends zu erinnern, was die Substanz für Triebtäter besonders attraktiv macht. Alle Vergewaltigungsdrogen teilen sich ein bestimmtes Risiko: Bei einer Überdosis wird das Opfer mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr aufwachen und sterben, je nach Substanz aus unterschiedlichen Gründen.

 

 

So auch bei Scopolamin, der kolumbianischen Wahrheits- und Hypnosedroge Nummer eins. Die in dort stämmischen und weit verbreiteten Nachtschattengewächsen enthaltene Substanz ähnelt dem giftigen Atropin, welches aus ähnlichen Pflanzen extrahiert werden kann. In der nachfolgenden Vice-Dokumentation sehen wir, dass chemisch veränderte Extrakte aus bestimmten Pflanzen dort für kriminelle Zwecke genutzt werden. Als letale Dosis für Scopalamin gibt Wikipedia etwa 100 Miligramm an, es genügt also lediglich ein Zehntelgramm um mit dem weißen, kokainähnlichen Pulver jemanden umzubringen. Doch die Einheimischen nutzen die Droge weniger als biochemischen Kampfstoff – zumindest wird Scopalamin dort meist nicht absichtlich zur Tötung anderer eingesetzt.

 

 

Stattdessen dient das Hypnosepulver dazu, die Opfer gänzlich willenlos zu machen. Mit der richtigen Dosis wirkt ein Scopolamin-Trip wie eine tiefe Trance, die äußerlich praktisch nicht auszumachen ist. Der “Patient” spricht ganz normal, sieht wach und unbetrübt aus. Trotz des normalen Erscheinungsbilds und der klaren Sprache ist ein Scopalamin-User seinen Mitmenschen völlig ausgeliefert, denn er befolgt jeden Befehl mit höchster Zuwendung. Mit größter Hilfsbereitschaft räumen dort Betrugsopfer ihre Wohnungen aus, laden einen halben Tag lang einen Transporter mit ihrem Hab und Gut voll und antworten sogar dem Vermieter auf Rückfragen, ob das denn alles so gewollt sei. Einfacher lässt sich wohl eine Wohnung nicht ausrauben. Am nächsten Morgen wachen die Opfer meist in einem Park (oder schlimmer, in einer Badewanne voll Eiswasser ohne Niere) auf und wissen nicht, was mit ihnen geschah.

Juli 2020

Reporter ohne Grenzen (RSF) ist äußerst besorgt über die wiederholten Angriffe auf die Pressefreiheit in Deutschland in den vergangenen Wochen. Mehrmals wurden Journalistinnen und Journalisten unter anderem am Rande von Protesten gegen Corona-Maßnahmen und Versammlungen zum 1. Mai attackiert. In sozialen Medien berichteten Medienschaffende von Drohungen und Einschränkungen bei der Arbeit. Mehrere Redaktionen haben laut einem Zeitungsbericht Morddrohungen erhalten.

„Wer Journalistinnen und Journalisten angreift, greift das Grundrecht auf Pressefreiheit an. Gerade in Zeiten einer Pandemie müssen Medienschaffende frei und ohne Angst vor Gewalt berichten können, um die Bevölkerung zu informieren und eine freie Meinungsbildung zu ermöglichen“, sagte Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen.

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Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

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