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15 Jahre Arbeit für die Tiere: Die Industriezweige, mit denen wir konfrontiert sind           

Liebe fav-report Leserinnen und Leser,

 

wie Sie wissen, dienen unsere Recherchen dazu, das zu zeigen, was die Industrie unbedingt verbergen will: Die grausamen Bedingungen für die Tiere in den Betrieben und Schlachthöfen überall auf dieser Welt.

 

Die Diskrepanz zwischen dem, was die irreführende Werbung mit ihren idyllischen Bildern von Weiden und glücklichen Tieren zeigt, und dem, was die von der Industrie ausgebeuteten Tiere tatsächlich erleben, ist immens.

Die Kühe, die für ihre Milch gezüchtet werden, werden nicht massiert, wie manche Werbung uns glauben machen will; die Schweine, die zu Schinken mit "geschützter Ursprungsbezeichnung" verarbeitet werden, können nicht frei herumlaufen und sich im Schlamm wälzen; die Hennen, die für ihre Eier ausgebeutet werden, dürfen nicht am Boden picken, wie es in der Fernsehwerbung gezeigt wird; die Fische in den Intensivtierhaltungsbetrieben schwimmen nicht frei; und den Hühnern, die für ihr Fleisch gezüchtet und getötet werden, wird sogar das Sonnenlicht verwehrt.

Wir wissen das, weil wir seit 15 Jahren an diese Orte gehen, um zu dokumentieren und Beweise zu sammeln, die zeigen, dass nichts in diesen Industrien etwas mit "Exzellenz" und "Qualität" zu tun hat.

Jeder dieser Industriezweige dient seinen eigenen Interessen auf seine eigene Weise und erreicht sie auf unterschiedlichen Wegen, aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind unglaublich grausam zu den Tieren, die sie ausbeuten.

Und beachten Sie, dass dies nicht bedeutet, dass die Unternehmen notwendigerweise gegen das Gesetz verstoßen – obwohl sie das sehr oft tun –, aber es bedeutet, dass selbst das, was durch die Gesetzgebung erlaubt ist, in der Tat von Natur aus grausam ist, weil es gegen die grundlegendsten Rechte verstößt. Rechte, die auch die Tiere verdient haben.

Die Schweinefleischindustrie hat sich so vieler Gewalttaten schuldig gemacht, dass es unmöglich ist, sie alle aufzuzählen; die Aquakulturindustrie lässt die Fische, die sie züchtet und schlachtet, genauso schrecklich leiden; die Hühnerindustrie ist diejenige, die weltweit die meisten Landtiere tötet.

Und dann gibt es noch die vermeintlich "nicht verdächtigen" Industrien, die einen harmlosen Anschein erwecken, hinter denen sich aber in Wirklichkeit enorme Missstände verbergen: Die Eierindustrie misshandelt Hühner und schlachtet männliche Küken, während die Milch- und Käseindustrie Kühe und Kälber enormen Qualen aussetzt, indem sie beispielsweise Mütter und Kälber bei der Geburt trennt.

Doch diese Grausamkeiten sind nur die Spitze des Eisbergs, denn jedes Tier, das in einem dieser Betriebe eingesperrt und aufgezogen wird, um die Nachfrage nach Fleisch und anderen tierischen Produkten zu befriedigen, leidet auf unvorstellbare Weise: Von Gänsen und Enten, die zwangsgefüttert werden, um Stopfleber zu erhalten, bis hin zu nur wenige Monate alten Lämmern, die Tausende von Kilometern durch Europa transportiert werden, ohne Futter oder Wasser.

Die Ermittler*innen von Animal Equality arbeiten seit 15 Jahren unermüdlich und haben bereits in über 800 Einrichtungen auf der ganzen Welt recherchiert. 

Unterschrift Andre Peters


ERFAHREN SIE MEHR ÜBER 15 UNSERER RECHERCHEN:

Seit 15 Jahren arbeitet Animal Equality unermüdlich daran, das Bewusstsein dafür zu schärfen, was mit Milliarden von landwirtschaftlich genutzten Tieren hinter den verschlossenen Türen der Betriebe und Schlachthöfe auf der ganzen Welt geschieht. Bis heute haben wir Recherchen in mehr als 800 Einrichtungen durchgeführt und waren eine der ersten Organisationen, die den Horror der Tierhaltungsindustrie aufgedeckt haben. 

Mit unserer investigativen Arbeit fordern wir mächtige Industrien und Unternehmen heraus, die mit ihren Milliardenbeträgen einen großen Einfluss auf institutionelle Entscheidungen in der ganzen Welt haben.

Heute möchten wir Ihnen die 15 Industriezweige vorstellen, auf die wir uns in den letzten 15 Jahren konzentriert haben. Zeitgleich möchten wir Ihnen zeigen, was wir dabei aufgedeckt und für die Tiere erreicht haben. 

 

 

1. Unsere Recherchen in Schweinemastbetrieben

Im Laufe der Jahre haben wir uns mehrfach auf das Leiden von Schweinen konzentriert, die für ihr Fleisch gezüchtet und getötet werden, und haben mehr als 20 Recherchen weltweit veröffentlicht, vom Vereinigten Königreich bis nach Brasilien.

Die allererste Recherche führten wir 2010 durch, um erstmals aufzudecken, was in 172 Betrieben in Spanien geschah. 60 Ermittler*innen von Animal Equality haben über zwei Jahre lang daran gearbeitet, die grausame Realität, der Schweine in der spanischen Fleischindustrie ausgesetzt sind, zu dokumentieren und aufzudecken.

 

 

Doch dies war erst der Anfang unserer Arbeit in den Schweinebetrieben. Im Februar 2012 veröffentlichte Animal Equality eine einzigartige Reportage über die Harling Farm im Vereinigten Königreich. Diese Recherche war das Ergebnis einer zweimonatigen verdeckten Ermittlung in einem landwirtschaftlichen Tierhaltungsbetrieb – etwas, das es zuvor noch nie gegeben hatte. Als Ergebnis unserer Ermittlungen wurden zwei Arbeiter wegen mehrfacher Tierquälerei verurteilt.

2019 wurde das Rechercheteam von Animal Equality in Italien von einem nationalen Fernsehsender in eine Schweinefarm in der Lombardei begleitet, wo unsere Kameras – wieder einmal – die entsetzlichen Lebensbedingungen dokumentierten, die die Tiere inmitten von Schmutz, mit unbehandelten Wunden und unter ständiger Misshandlung ertragen müssen.

 

 

 

2. Hühnerfleisch: Einblicke in die Industrie, die die meisten Landtiere der Welt tötet

Hühner sind die am meisten ausgebeuteten und missbrauchten Landtiere der Welt. Wir untersuchten unseren ersten Hühnerbetrieb im Jahr 2016. Doch das war nur der Anfang einer langen Reise, die uns im Jahr 2020 dazu führte, Recherchen in acht britischen Betrieben durchzuführen, die die große Fastfood-Kette McDonald’s beliefern.

2017 veröffentlichte unser Team mutiger Ermittler*innen in Indien – einem Land, in dem der Fleisch- und insbesondere der Hühnerfleischkonsum stetig zunimmt – eine schockierende Recherche, die die grausamen Praktiken und Misshandlungen aufdeckte, die Millionen von Hühnern ertragen müssen.

 

 

3. Unsere Recherchen in Schlachthöfen 

Seit über 13 Jahren dokumentiert unser Team, was in Schlachthöfen auf der ganzen Welt geschieht, und hat bisher 19 Recherchen veröffentlicht. Unsere erste Recherche fand 2008 in Spanien statt, als wir fünf Schlachthöfe im Norden des Landes besuchten und zum ersten Mal die systematische Grausamkeit und Misshandlung von Tieren an diesen schrecklichen Orten aufdeckten. 

Im Jahr 2017 dokumentierte Animal Equality die weit verbreitete Grausamkeit in Schlachthöfen im mexikanischen Bundesstaat Jalisco und sammelte Beweise für die schrecklichen Bedingungen, unter denen die Tiere in mehreren Einrichtungen gehalten und dann getötet wurden. Daraufhin starteten wir eine Kampagne, um die Kriminalisierung von Grausamkeiten gegenüber landwirtschaftlich genutzten Tieren zu fordern. Dank unserer Arbeit wurde eine historische Reform zur Einführung neuer Straftatbestände verabschiedet.

 

 

4. Der wahre Preis eines Eies

Das erste Mal betraten unsere Ermittler*innen 2015 einen Hühnerbetrieb in Deutschland, und wir führen seitdem weiterhin Recherchen durch, um die Grausamkeit der Eierindustrie weltweit aufzudecken.

Im Jahr 2017 veröffentlichten wir die erste italienische Recherche innerhalb der Eierindustrie. Diese Recherche markierte einen entscheidenden Meilenstein in der Tierrechtsbewegung, denn sie war der Beginn unserer Arbeit gegen Käfige. 2018 veröffentlichten wir schockierende Bilder vom Leiden der Hühner in Käfigen in Betrieben, die einigen der größten Eierproduzenten im Vereinigten Königreich und in Deutschland gehören.

 

 

Unsere Recherchen sind ein wichtiges Instrument für unsere Aufklärungsarbeit, da sie uns die Beweise liefern, die wir brauchen, um Unternehmen davon zu überzeugen, Maßnahmen zu ergreifen, die sich tatsächlich auf die Leben der Tiere auswirken. Dies war der Fall bei RBI (Restaurants Brand International) – Eigentümer der führenden Fast-Food-Kette Burger King – und anderen großen Ketten wie Yum!Brands, Subway, MD und LIDL, die alle beschlossen haben, eine globale käfigfreie Politik einzuführen.

 

5. Unsere Arbeit zur Aufdeckung der Grausamkeit der Milchindustrie

Wir haben die grausame Realität der Milchindustrie erstmals 2016 aufgezeigt, als wir eine verdeckte Ermittlung in einem Milchbetrieb in Großbritannien durchführten und die systematische Gewalt gegen Kälber dokumentierten. 

2019 veröffentlichte das Ermittler*innenteam von Animal Equality eine schockierende Recherche auf der Summit Calf Ranch in Nebraska – einer Anlage, in der 11.000 Kälber gehalten werden und die Tuls Dairy gehört, einem der Lieferanten der berühmten Käsemarke Bel Brands, die unter anderem Babybel produziert. 

 

 

6. Die Reisen in den Tod

Seit 2013 hat Animal Equality eine Reihe von Recherchen über die inakzeptablen Transportbedingungen für Tiere in Europa veröffentlicht. In unseren 10 Recherchen haben wir junge Lämmer und Kühe begleitet, die auf bis zu 2.000 km langen Strecken transportiert wurden, wobei die Transporte Stunden, Wochen und manchmal Monate dauerten.

“Das kurze Leben der Lämmer” war unsere erste Recherche über den Transport von Lämmern, die 2013 veröffentlicht wurde und in der wir die schrecklichen Reisen aufdeckten, die Lämmer auf dem Weg zum Schlachthof durchmachen müssen.

 

 

“The Journeys of Death”, das 2020 veröffentlicht wurde, erzählt die traurige Geschichte von drei Millionen Schafen, die jedes Jahr innerhalb der Europäischen Union transportiert werden.

Wir haben auch den Skandal um die Transportschiffe Elbeik und Karim Allah dokumentiert, die eine große Anzahl von Tieren in den Nahen Osten transportierten, aber monatelang im Mittelmeer trieben. Der Fall führte zu einer Beschwerde Spaniens bei der Europäischen Kommission.

Im Jahr 2020 stimmte das Europäische Parlament der Einsetzung eines Untersuchungsausschusses für den Transport lebender Tiere zu, der nach 18 Monaten Arbeit feststellte, dass die bestehenden Gesetze Lücken aufweisen, die es zu schließen gilt.

 

7. Die Mission zum Verbot von Foie Gras

Seit 2012 setzt sich Animal Equality weltweit für ein Verbot von Stopfleber ein, einer sogenannten “Delikatesse”, die durch Zwangsfütterung von Enten und Gänsen hergestellt wird.

Von unseren fünf in Frankreich und Spanien durchgeführten Ermittlungen wurde die erste verdeckt in Katalonien, Spanien, durchgeführt. Nach unseren Beschwerden wurden Disziplinarmaßnahmen gegen den Besitzer eines der berühmtesten Restaurants der Welt, Mugaritz, eingeleitet.

2018 schlossen sich der Schauspieler und Tierschützer Peter Egan und die TV-Tierärztin Emma Milne Animal Equality an, um die grausame Praxis der Zwangsfütterung in einem Stopfleberbetrieb in Frankreich zu dokumentieren.

 

 

Dank unserer Recherchen in Frankreich und Spanien und der international geleisteten Arbeit kann Indien eine bemerkenswerte Bilanz vorweisen: 2014 war es das erste Land der Welt, das die Einfuhr von Stopfleber auf nationaler Ebene verbot.

Und jetzt könnte es soweit sein, dass das Vereinigte Königreich die Zwangsfütterung vollständig verbietet. Wir führen seit 2017 eine Kampagne zu diesem Thema und fordern die britische Regierung auf, ein Verbot der Einfuhr von Stopfleber durchzusetzen, und das Verbot könnte tatsächlich schon bald in Sicht sein.

 

 

8. Der Handel mit Hunde- und Katzenfleisch auf Lebendtiermärkten

Zwischen 2014 und 2019 führte Animal Equality seine ersten Recherchen auf Märkten durch, auf denen lebende Tiere verkauft und brutal geschlachtet werden. Das Team von Animal Equality nahm schockierende Bilder von Märkten in China, Vietnam und Indien auf.

Mitten in der Covid-19-Pandemie beschlossen wir im April 2020, diese erschreckende Realität der Öffentlichkeit zu zeigen und starteten eine internationale Kampagne, um die sofortige Schließung der grausamen und gefährlichen Lebendtiermärkte auf der ganzen Welt zu fordern.

 

 

Es ist bekannt, dass Hunde und Katzen auf Lebendtiermärkten verkauft werden, aber sie leiden auch in den Betrieben, die wir seit 2013 untersucht haben. Im Laufe der Jahre hat unser Rechercheteam sechs verschiedene Undercover-Recherchen durchgeführt. Unsere Arbeit in China im Jahr 2013 führte zu verschiedenen lokalen Beschwerden, die die Behörden dazu veranlassten, 33 Händler und einen Schlachthof zu schließen.

 

 

9. Der Zusammenhang zwischen Entwaldung und Landwirtschaft

Die landwirtschaftliche Tierhaltung ist die Hauptursache für illegale Abholzung und Brände im Amazonasgebiet und in den Sumpfgebieten des Pantanal in Brasilien.

In den Jahren 2019 und 2021 führte Animal Equality Recherchen in diesen Gebieten durch und veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel “Warum brennt Brasilien?”, in dem dokumentiert wird, wie die Fleischindustrie die Zerstörung des brasilianischen Ökosystems verursacht und einer großen Zahl von Tieren unermessliches Leid zufügt.

 

Mit Hilfe der Drohnentechnologie konnte unser Rechercheteam Luftaufnahmen von zwei Betrieben im mexikanischen Bundesstaat Jalisco machen, in denen mehr als 89.000 Schweine eingesperrt sind.

Neben dem Sammeln von Videomaterial über die extremen Bedingungen, unter denen diese Tiere leben, führte unser Team eine geografische Analyse des Gebiets durch, um die verheerenden Auswirkungen dieser Betriebe auf das Ökosystem zu dokumentieren, die in einem kurzen Dokumentarfilm mit dem Titel “Der Feind des Planeten” vorgestellt werden.

Außerdem meldeten wir 44 Betriebe bei den Behörden und verlangten, dass sie für die verursachten Umweltschäden zur Rechenschaft gezogen werden, und drängten auf die Schließung dieser Anlagen.

 

10. Das stille Leiden der Fische

Animal Equality hat drei Recherchen über die intensive Fischzucht durchgeführt, die erste davon im Jahr 2021 im Vereinigten Königreich.

Die von uns veröffentlichten Bilder und Filmaufnahmen wurden in einem Schlachthof der Scottish Salmon Company aufgenommen, einem Unternehmen, das einige der größten Supermärkte im Vereinigten Königreich beliefert und in über 20 Länder weltweit exportiert.

Die Recherche war die erste ihrer Art, die im Vereinigten Königreich veröffentlicht wurde, und sie zeigte zahlreiche Lachse, die geschlachtet wurden, während sie noch deutliche Anzeichen von Bewusstsein zeigten.

 

 

Indien trägt sechs Prozent zur weltweiten Fischproduktion bei und ist nach China der zweitgrößte Produzent der Welt.

Animal Equality veröffentlichte eine Recherche über die Fischerei-Industrie in Westbengalen, Andhra Pradesh, Tamil Nadu und Telangana, Gebiete, die für ihre Aquakultur bekannt sind. Die Recherche zeigte die schrecklichen Bedingungen, denen die Fische in den dortigen Intensivfarmen ausgesetzt sind.

 

 

11. Die Schlachtung männlicher Küken

Unsere erste Recherche in der Eierindustrie wurde 2016 in Spanien durchgeführt. Unsere Aufnahmen zeigten, dass die Hälfte aller Küken systematisch geschlachtet wird, nur weil sie in den Augen der Industrie das “falsche” Geschlecht haben. Da sie nicht in der Lage sind, Eier zu produzieren, werden männliche Küken, die in der Eierindustrie geboren werden, wie ein Abfallprodukt behandelt und bei lebendigem Leib geschreddert oder erstickt, während sie bei Bewusstsein sind. 

Dank unserer Arbeit und unserer Kampagne “Stoppt das Schlachten männlicher Küken” hat sich nun auch Italien Ländern wie Deutschland und Frankreich angeschlossen und einen historischen Schritt unternommen, um das selektive Töten männlicher Küken bis 2026 zu verbieten. In Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträger*innen reichte Animal Equality einen Änderungsantrag bei der Regierung ein.

 

 

12. Gadhimai, das Fest der Tieropfer

Alle fünf Jahre fordert das Opferfest zu Ehren der hinduistischen Göttin Gadhimai – das größte Tieropfer der Welt in Nepal – Tausende von Opfern. Büffel, Schafe, Ziegen und Vögel werden von den Gläubigen brutal abgeschlachtet und enthauptet. Im Jahr 2014 hat das Rechercheteam von Animal Equality mit Hilfe von Drohnen und versteckten Kameras Bilder von dem Massaker aufgenommen und diese Bilder in die ganze Welt gesendet. 

 

 

Nach ausführlichen Gesprächen mit Animal Equality beschloss die indische Regierung, den Transport von Tieren nach Nepal während des Gadhimai-Festes zu verbieten. Diese Entscheidung trug entscheidend dazu bei, die Zahl der geopferten Tiere im November 2014 um etwa 70 Prozent zu reduzieren.

Im Jahr 2019 wurde die Veranstaltung wiederholt, und unsere Ermittler*innen waren vor Ort, um die Gewalt gegenüber den Tieren zu dokumentieren, die einem langsamen und qualvollen Tod überlassen wurden.

 

 

In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz organisierte das Team von Animal Equality India eine alternative Kampagne zum Fest, bei der die Gläubigen ihr eigenes Blut spenden konnten, um der Göttin zu huldigen, anstatt Tiere zu opfern. Dank dieser Initiative konnten die Tötungen um fast 80 Prozent reduziert werden.

 

13. Thunfischschlachtung in Italien 

Im Jahr 2012 führte Animal Equality in Italien eine verdeckte Recherche über das Abschlachten von Tausenden von Thunfischen im Mittelmeer durch. Der Film “Das brutale Schlachten von Thunfischen” zeigt schockierende Bilder von der brutalen Tötung des Roten Thunfischs, die jedes Jahr stattfindet.

Nachdem sie gefangen wurden, werden sie in einer sogenannten Todeskammer gesammelt, bis sie zusammengetrieben werden und das Schlachten beginnt. Dazu werden die Thunfische harpuniert und auf Boote gezogen, wo sie qualvoll ersticken oder an Blutverlust sterben.

 

 

14. Entenquälerei in Deutschland

Intensive Landwirtschaft ist auch für Enten grausam. Deshalb beschloss Animal Equality, ab 2014 gegen einige der größten deutschen Entenfleischproduzenten zu ermitteln. Dank dieser ersten schockierenden Recherche, die in zahlreichen Betrieben durchgeführt wurde, konnte Animal Equality diese Unternehmen für mehrere Monate lahmlegen.

Im Mai 2017 besuchte unser Rechercheteam zum zweiten Mal eine der größten Entenfarmen in Deutschland, und unsere Aufnahmen zeigten, dass den Enten – die zu den Halbwassertieren gehören – ihre natürlichen Verhaltensweisen wie Schwimmen oder ein Aufenthalt im Freien verwehrt wurden.

 

15. Die Hölle der Kaninchen in Betrieben und Schlachthöfen

Von 2012 bis 2014 untersuchte Animal Equality 70 Kaninchenbetriebe und 4 Schlachthöfe in Spanien und lieferte umfangreiches Beweismaterial über die Misshandlungen und Grausamkeiten, denen diese Tiere in der Fleischindustrie ausgesetzt sind. 

Daraufhin leitete Animal Equality rechtliche Schritte gegen die Betriebe ein, um die Beendigung dieser Missstände zu fordern.

Und unsere Arbeit hört damit nicht auf. In den Jahren 2015 und 2018 arbeitete unser Ermittler*innenteam daran, Filmmaterial in italienischen Kaninchenbetrieben und Schlachthöfen zu sammeln.

Im Jahr 2018 teilten wir unsere Undercover-Recherche “Grausame Kaninchen-Schlachtung aufgedeckt” mit der Welt.

 

 

Dies sind nur einige unserer Recherchen aus den letzten 15 Jahren, die sich auf die Leben von Millionen von Tieren ausgewirkt haben. Nur durch investigative Arbeit können wir weiterhin ans Licht bringen, was die Industrie verzweifelt vor der Öffentlichkeit zu verbergen versucht.

Wir müssen den Stimmen der wehrlosen Tiere Gehör verschaffen und werden weiterhin diejenigen unterstützen, die jeden Tag an vorderster Front für die Tiere kämpfen.

Sophie Lemcke
Dezember 19, 2021 

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