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Grundwasser immer stärker mit Nitrat belastet: Gülle im Glas

Das Grundwasser in Deutschland ist immer stärker mit Nitrat belastet - und gefährdet damit auch das Trinkwasser. Das belegen Zahlen, die dem NDR und WDR vorliegen. Schuld ist die Massentierhaltung. Die Politik reagiert nur zögerlich.

 

Von Claudia Plaß, NDR

 

Immer mehr Grundwasser-Messstellen weisen eine Nitratbelastung über den gültigen Grenzwerten auf. Betroffen ist laut Bundesumweltministerium ein Viertel der Grundwasservorkommen in Deutschland. Hier werden Werte über 50 Milligramm Nitrat pro Liter nachgewiesen. Zum Vergleich: 2011 war die Belastung des Wassers noch geringer, damals war jedes sechste Vorkommen betroffen.

 

Das Nitrat-verunreinigte Grundwasser dehnt sich zudem aus. Mittlerweile ist das Wasser in einem Drittel der Fläche Deutschlands in einem schlechten ökologischen Zustand. Die Belastung sei, so das Bundesumweltministerium, in mehreren Regionen deutlich zu hoch. Sie führe "zu deutlichen Auswirkungen bei der Trinkwassergewinnung und verursacht vermehrte Anstrengungen zum Schutz der Trinkwasserressourcen."

"Der Preis für das Billigschnitzel"

 

Bärbel Höhn, stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, nennt die Zahlen besorgniserregend. Sie betont: Das Problem sei seit Jahren bekannt, hauptverantwortlich dafür sei die Landwirtschaft. "Die Massentierhaltung versaut uns das Grundwasser. Auch das ist ein Preis für das Billigschnitzel." Immer mehr Tiere, die in Großställen gehalten würden, produzierten mehr Gülle, die auf den Feldern praktisch entsorgt werde und zu mehr Nitrat im Grundwasser führe.

 

Vor allem in landwirtschaftlichen Gebieten ist das Grundwasser großflächig mit Nitrat belastet. So sind in Nordrhein-Westfalen 40 Prozent der Landesfläche betroffen, in Schleswig Holstein 50, in Niedersachsen sogar 60 Prozent. In diesen Bundesländern werden besonders viele Schweine und Rinder, wird besonders viel Geflügel auf engem Raum gehalten.

Bauernverband sperrt sich gegen Düngeverordnung

 

Die EU-Kommission hat wegen zu hoher Nitrat-Belastung des Grundwassers bereits zwei Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Die Bundesregierung verweist auf die geplante Novellierung der Düngeverordnung. "Die Landwirtschaft hat einige Schlüssel in der Hand, deswegen sind wir ja auch seit längerer Zeit dabei, eine neue Düngeverordnung auf den Weg zu bringen", erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt von der CSU.

 

Künftig soll unter anderem strenger geregelt sein, wann die Landwirte Gülle auf ihre Felder ausbringen dürfen und wie viel. Noch aber ist die neue Verordnung nicht in Kraft getreten. Der Deutsche Bauernverband kritisiert die Regelungen. Er erklärte schriftlich auf Anfrage von NDR und WDR, der Nitratbericht aus dem Jahr 2012 zeige eine deutliche Verbesserung der Grundwasserqualität. Weiter heißt es: "Darüber hinaus problematisch ist, dass die Düngeverordnung viele detaillierte Regelungen vorsieht, die zu starr und nicht praxistauglich sind."

 

Klage der EU-Kommission droht

 

Die Agrarminister der Grünen, darunter in Nordrhein Westfalen und Niedersachsen, machen seit Monaten Druck auf Berlin. Sie werfen dem Bund wegen mangelnder Kontrollen von Gülle Versagen vor. Auch die Grünen-Politikerin Höhn betont: "Angesichts dieser Riesenprobleme bin ich wirklich fassungslos, dass die Bundesregierung nicht handelt." Sie fordert einen Neustart in der Landwirtschaft. "Es gibt zu viele Tiere. Zudem ist der Preis für Fleisch eingebrochen, was noch mehr Druck bedeutet, noch mehr Tiere intensiv zu halten." Dieser Trend müsse gestoppt werden.

Auch die EU-Kommission macht Druck. Noch in diesem Monat will sie ihre Klage wegen Nicht-Einhaltung der Nitrat-Richtlinie beim Europäischen Gerichtshof einreichen. Nitrat selbst ist ungiftig, kann aber vom Körper in gesundheitsschädliches Nitrit umgewandelt werden. Vor allem für Säuglinge ist zu viel Nitrat gesundheitsgefährdend, deswegen gelten seit Mitte der 90er-Jahre EU-weit strenge Grenzwerte für Nitrat im Grundwasser.

Dezember 2017

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Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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