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DGHS und Dignitas Deutschland stellen gemeinsame kostenfreie Beratungs-Hotline zu Fragen am Lebensende vor

Ludwig A. Minelli, Gründer von DIGNITAS, Prof. Robert Roßbruch, Vizepräsident der DGHS, Sandra Martino, Erste Vorsitzende von DIGNITAS-Deutschland beim Verkünden der neuen Beratungs-Hotline. (Foto: Oliver Kirpal)

Unter dem Namen "Schluss.PUNKT" haben die beiden Vereine DGHS und DIGNITAS gemeinsam eine niederschwellige Beratungsstelle gegründet. Dabei soll Menschen, die eine Beendigung des eigenen Lebens in Betracht ziehen, ergebnisoffen und unvoreingenommen umfassende Informationen als Entscheidungs-grundlage zur Gestaltung des weiteren Lebens bis zum Lebensende vermittelt werden. Ziel dieser Beratungsstelle ist, kurzschlüssige und riskante Suizidversu-che zu verringern und wohlerwogene Suizide zu ermöglichen.


Das Bundesverfassungsgericht das Recht eines jeden freiverantwortlichen Menschen, selbst über Zeitpunkt und Umstände des eigenen Lebensendes entscheiden zu können, bestätigt. Damit hat es einen wichtigen Beitrag geleistet, kurzschlüssige und riskante Suizidversuche zu verringern. Denn nur schon das Wissen um die Möglichkeit eines selbstbestimmten Lebensendes gibt betroffenen Menschen Sicherheit, um in Ruhe sämtliche Optionen, deren Risiken und Konsequenzen in Ruhe zu reflektieren.


Jedes Jahr sterben weltweit mehr als 800.000 Menschen durch Suizid. In Deutschland nahmen sich im Jahr 2017 9.235 Menschen das Leben (Statistisches Bundesamt (Destatis), 2019). Die zurückhaltenderen Schätzungen gehen davon aus, dass auf jeden erfolgten Suizid 20 Suizidversuche kommen, die nicht mit dem Tod enden (Weltgesundheitsorganisation, „Preventing suicide: A global imperative“, 2014).

 

Das bedeutet, dass im Jahr 2017 in Deutschland wahr-scheinlich 184.700 Menschen einen Suizidversuch überlebt haben – oft körperlich und seelisch schwer verletzt und von der Gesellschaft stigmatisiert. Suizide und Suizidver-suche haben aber auch auf weitere Personen eine schädigende Auswirkung, wie zum Beispiel Angehörige, Freunde, Lokomotivführer, usw. Das Tabu der Selbsttötung, welches durch Inkrafttreten des § 217 StGB noch wesentlich verstärkt wurde, führt dazu, dass sich Menschen mit Suizidgedanken nicht trauen darüber zu sprechen und in der Not zu riskanten Suizidmethoden greifen.

Solange Suizidprävention Angelegenheit von Menschen und Gruppen darstellt, welche den Suizid ablehnen und unbedingt ver-hindern wollen, wird sich daran nichts ändern.
Bei Schluss.PUNKT ist Selbsttötung kein Tabu. Über Suizid und Suizidgedanken kann offen und ohne Angst vor Repressalien gesprochen werden. Die Entscheidung, seinem Leben ein Ende zu setzen, soll wohlüberlegt sein. Das bedeutet, dass alle Hand-lungsoptionen, deren Risiken und zu erwartenden Konsequenzen durchdacht und an-schließend miteinander verglichen werden. Im Gespräch mit Schluss.PUNKT werden die dazu benötigten Informationen zur Verfügung gestellt. Dabei ist die Selbsttötung eine von mehreren Optionen. Denn das Wissen um die Möglichkeit einer selbstbe-stimmten und begleiteten Lebensbeendigung, gibt den Betroffenen Sicherheit, um in Ruhe die notwendigen Überlegungen anzustellen.


Die Beratungsstelle Schluss.PUNKT ist unter der 

Telefonnummer 0800 / 80 22 400 

jeweils von Montag bis Freitag zwischen 12.00 und 14.00 Uhr erreichbar. Die Dienst-leistungen der Beratungsstelle sind kostenlos und nicht an eine Mitgliedschaft gebunden.

 

hier geht es zur: DGHS Webseite

Petitionsgründer bei change.org:

Wolfgang Obermüller
St. Johann in Tirol, Kitzbühel, Österreich
Juni 2020

Reporter ohne Grenzen (RSF) ist äußerst besorgt über die wiederholten Angriffe auf die Pressefreiheit in Deutschland in den vergangenen Wochen. Mehrmals wurden Journalistinnen und Journalisten unter anderem am Rande von Protesten gegen Corona-Maßnahmen und Versammlungen zum 1. Mai attackiert. In sozialen Medien berichteten Medienschaffende von Drohungen und Einschränkungen bei der Arbeit. Mehrere Redaktionen haben laut einem Zeitungsbericht Morddrohungen erhalten.

„Wer Journalistinnen und Journalisten angreift, greift das Grundrecht auf Pressefreiheit an. Gerade in Zeiten einer Pandemie müssen Medienschaffende frei und ohne Angst vor Gewalt berichten können, um die Bevölkerung zu informieren und eine freie Meinungsbildung zu ermöglichen“, sagte Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen.

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Lindau im Bodensee / Lindau-Insel
Blick vom Pfänder zum Bodensee mit Lindau-Insel (Aufnahmedatum 16.10.2019)

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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