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Der König der Tiermörder  und Multimillionär "Clemens Tönnies" wird von der Corana-Krise erschüttert

Die Tönnies-Holding ist Marktführer in Deutschland im fleischverarbeitenden Bereich und beliefert neben den Discountern Aldi und Lidl auch die REWE-Märkte mit ihren Produkten. Am Hauptstandort in Rheda-Wiedenbrück können nach Unternehmensangaben dabei bis zu 20.000 Schweine täglich geschlachtet werden. Daneben hat die Tönnies Holding in Deutschland noch weitere Betriebe in Sögel, Wilhelmshaven, Kellinghusen, Beckum, Badbergen, Kempten, Weißenfels und Brandenburg an der Havel. Hinzu kommen Produktionsstandorte in Dänemark, Polen, Großbritannien und Frankreich. Tönnies machte 2019 über sieben Milliarden Euro Umsatz.

Wie Corona Clemens Tönnies' Fleischimperium erschüttert

 

Von

Markus Bosch

Aktualisiert am 19. Juni 2020, 19:09 Uhr

 

Der Name Tönnies tauchte schon vor Corona in der Berichterstattung gerne weit oben auf. Neu ist, dass es dieses Mal auf den ersten Blick nur indirekt um Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, geht, sondern um sein Unternehmen, die Tönnies Holding.

 

Das Unternehmen der Lebensmittelindustrie, vor allem durch die Schlachtung von Tieren bekannt, steht im Fokus, weil im Werk in Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen) mindestens 730 Mitarbeiter (Stand 19.6.2020) positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 7.000 weitere Menschen befinden sich in Quarantäne. In Folge dessen wurden im Landkreis Gütersloh Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten wieder geschlossen. Das Werk in Rheda-Wiedenbrück wurde vorübergehend ebenfalls vorübergehend dicht gemacht und die Fleischindustrie steht während der Corona-Pandemie ein weiteres Mal am Pranger.

Die Tönnies-Holding ist Marktführer in Deutschland im fleischverarbeitenden Bereich und beliefert neben den Discountern Aldi und Lidl auch die REWE-Märkte mit ihren Produkten. Am Hauptstandort in Rheda-Wiedenbrück können nach Unternehmensangaben dabei bis zu 20.000 Schweine täglich geschlachtet werden. Daneben hat die Tönnies Holding in Deutschland noch weitere Betriebe in Sögel, Wilhelmshaven, Kellinghusen, Beckum, Badbergen, Kempten, Weißenfels und Brandenburg an der Havel. Hinzu kommen Produktionsstandorte in Dänemark, Polen, Großbritannien und Frankreich.

 

Tönnies machte 2019 über sieben Milliarden Euro Umsatz

 

Dabei ist das Unternehmen in sieben Sparten unterteilt: Meat, Convenience, Sausages, Ingredients, Logistics, International und Central Services. Im Jahr 2018 hatte die Tönnies Holding etwa 9.000 Mitarbeiter in Deutschland, davon 6.000 in Rheda-Wiedenbrück. Weltweit sind es 16.000 Menschen, die für den Betrieb arbeiten. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von über sieben Milliarden Euro.

Unter anderem wurden allein rund 16,7 Millionen Schweineschlachtungen im Unternehmen durchgeführt, was bei etwa 55 Millionen geschlachteten Schweinen in Deutschland einem Marktanteil von etwa 30 Prozent für die Tönnies Holding auf diesem Sektor in Deutschland entspricht. Weltweit ist das Unternehmen laut eigener Aussage der viertgrößte Schlachtbetrieb. Pro Tag werden 750 Tonnen Fleisch für die Kühltheken der Supermärkte und 100 Tonnen an fleischhaltigen Fertiggerichten produziert.

 

Heftiger Konflikt zwischen Clemens und Robert Tönnies

 

Gigantische Zahlen aus einem Unternehmen, das sich noch immer im Familienbesitz befindet. So besitzen Clemens Tönnies und sein Neffe Robert Tönnies zu gleichen Teilen das Unternehmen. Geleitet wird es allerdings von einem vierköpfigen Gremium um den Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden. Dies führte in der Vergangenheit zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Onkel und Neffe.

So hatte Robert sich stets für bessere Arbeitsbedingungen im Unternehmen eingesetzt, wie zum Beispiel die Abschaffung von Werkverträgen, die zumeist ausländische Arbeitskräfte zu maximal dürftigen Bezügen über Sub-Unternehmer die Schlachtarbeiten ausführen lassen. Dies sei auch 2017 in den Unternehmensleitsätzen festgehalten worden, doch der 64-jährige Clemens Tönnies wehrte sich bislang dagegen. Doch spätestens 2021 muss diese Regelung umgesetzt werden, das hat der Bund im Zuge der häufigen Coronaausbrüche in Schlachthöfen beschlossen.

Nachdem zwischenzeitlich Friede zwischen den Parteien herrschte, reichte Robert im September 2019 Klage vor einem Schiedsgericht ein. Es geht ihm darum, festzustellen, dass das Verhältnis zu seinem Onkel Clemens zerrüttet sei. Denn eine Zerrüttung löst laut Einigungsvertrag einen Mechanismus aus, der einen geregelten und offenen Verkaufsprozess in Gang setzen soll. Der Streitwert beläuft sich auf 600 Millionen Euro.

 

"Clemens Tönnies ist ein Machtmensch"

 

Im Zuge des Coronaausbruchs bei der Tönnies Holding in Rheda-Wiedenbrück verlangte Robert, der im Beirat des Unternehmens sitzt, dass die Unternehmensführung umgehend einem "erfahrenen und verantwortungsbewussten Krisenmanagement übertragen wird". Das berichtet das "Handelsblatt". Das Unternehmen stehe vor einem "Scherbenhaufen", so Robert Tönnies. Onkel Clemens Tönnies wies die Vorwürfe als haltlos zurück und erklärte, dass sein Neffe mit solch geschäftsschädigenden Äußerungen seine Gesellschafterpflichten verletze.

"Clemens Tönnies ist ein Machtmensch, der mit allen Mitteln versucht, seine Interessen gegenüber Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Behörden durchzusetzen", konstatierte Gewerkschafter Armin Wiese von der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) im "Handelsblatt". Die Zwangsschließung des Werks sei ein herber Schlag für Clemens Tönnies.

Erst im August 2019 war der 64-Jährige mit rassistischen Äußerungen in die Negativschlagzeilen geraten. Doch nach einer recht kurzen, selbst verordneten Zwangspause als Aufsichtsratsboss von Schalke 04 war er wieder in sein Amt zurückgekehrt.

Doch diesmal droht ihm neben negativer Berichterstattung auch noch ein wirtschaftlicher Schaden, denn die Tönnies Holding und wohl die gesamte Fleischindustrie befindet sich mutmaßlich in der größten Krise ihrer Geschichte.

 

Regionaler Lockdown möglich

 

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) schließt nach dem massiven Corona-Ausbruch beim Tönnies mit Hunderten Infizierten einen regionalen Lockdown nicht mehr aus. Das Infektionsgeschehen könne noch lokalisiert werden. "Sollte sich dies ändern, kann auch ein flächendeckender Lockdown in der Region notwendig werden", sagte Laschet am Freitagabend.

 

Quelle: gmx

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