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Insgesamt waren über 36.000 Menschen am 1.12.2018 auf der Straße. Die Botschaft hat niemand überhört: Raus aus der Kohle, Klimaschutz jetzt!

Hallo liebe Fans von fav-report,

 

was für ein Tag! Zu Tausenden sind wir heute (1.12.2018)  vors Kanzleramt in Berlin gezogen, zu Tausenden säumten wir das Rheinufer in Köln: Insgesamt waren über 36.000 Menschen auf der Straße.

 

Die Botschaft hat niemand überhört: Raus aus der Kohle, Klimaschutz jetzt! 

Das Zeichen war nötig.

 

Anfang 2019 soll die Kohle-Kommission den Ausstiegsplan vorlegen, kurz danach schreibt die Regierung die Gesetze dazu. Dass die Regierung nach Jahren des Nichtstuns überhaupt handelt, liegt an unserer beharrlichen, wachsenden Klimabewegung. Nur, wenn wir weiter darauf drängen, gibt es bei Kohleausstieg und Klimaschutzgesetz brauchbare Ergebnisse.

 

Daher bitten wir Sie:

 

Bringen Sie die Botschaft der Demos in Berlin und Köln auch zu Ihren Abgeordneten von SPD und Union. 

 

Mit einer persönlichen E-Mail machen Sie klar: Daheim im Wahlkreis engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für den Klimaschutz – und erwarten, dass sich ihre Abgeordneten dafür einsetzen. Die Unterstützung aus dem Wahlkreis ist entscheidend: Letztlich stimmen ja die Abgeordneten des Bundestags über das Klimaschutzgesetz ab.

Die Kontaktdaten Ihrer Abgeordneten sowie Stichpunkte für eine Mail haben wir für Sie vorbereitet. Bitte nutzen Sie jetzt die Chance, die Klimabewegung auch in Ihren Wahlkreis zu tragen:

 

Schreiben Sie jetzt Ihren Abgeordneten eine persönliche E-Mail!

Wir wissen: Abgeordnete sind besonders beeindruckt, wenn sich Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis direkt an sie wenden. Wichtig: Das Anliegen sollte persönlich formuliert sein. Als Beispiel hier das Schreiben einer Campact-Unterstützerin aus Berlin, das wir mit Ihnen teilen dürfen:

 

„Guten Tag,

ich lebe seit 15 Jahren hier in Ihrem Wahlkreis, seitdem ich 2003 zurück nach Berlin gezogen bin. Ich gehe immer wählen und verfolge die Politik, so gut ich kann (manchmal ärgere ich mich auch). Geschrieben habe ich Ihnen noch nie. Aber nun muss ich das mal machen. Mir geht es ums Klima. Seit es diesen Sommer so heiß war, dass um Berlin die Wälder gebrannt haben, ist der Klimawandel doch auch bei uns angekommen. Aber ich habe Sorge, dass er in der Politik noch nicht angekommen ist. Beispiel Kohleausstieg: Seit Jahren wird das Problem verschoben, noch immer laufen die Kohlekraftwerke, der Ausbau von Windstrom und Solarenergie geht nicht richtig voran. 

Ich kann aus gesundheitlichen Gründen am Samstag nicht auf die Demo für den Klimaschutz gehen. Aber ich wollte Ihnen schreiben, denn ich weiß, dass Sie im Bundestag nächstes Jahr ein Klimaschutzgesetz verabschieden. Ich möchte Sie bitten, dafür zu sorgen, dass dieses Gesetz wirklich wirkt und dazu führt, dass wir als reiches Industrieland alles tun, um den Klimawandel aufzuhalten. Den Preis dafür zahlen schon jetzt Menschen in anderen Ländern. Und auch meine Enkel werden mit den Folgen unserer (und das heißt: Ihrer) politischen Entscheidungen leben müssen. 

Auf mein Schild für die Demo wollte ich eigentlich schreiben: „Oma für den Klimaschutz!“ Vielleicht können Sie stattdessen ein „Abgeordneter für den Klimaschutz“ sein? Ich hoffe das sehr. 

Mit freundlichen Grüßen“

 

Ob Oma, Eltern, Kinder – die Zerstörung unseres Klimas trifft uns alle.

 

Aber wir können etwas dagegen tun – das gilt vor allem für die Abgeordneten, die 2019 ein Klimaschutzgesetz verabschieden. 

Bitte fordern auch Sie Ihre Abgeordneten im Wahlkreis auf, für ein starkes Gesetz zu sorgen: mit einer persönlichen Mail. 

 

Alle Infos und Stichpunkte gibt es hier.

 

Herzliche Grüße
Katrin Beushausen, Campaignerin

 

PS: Die Zeit fürs Klima ist knapp. Ein Sonderbericht des Weltklimarates aber zeigt: Durch „schnelles und weitreichendes Handeln“ kann die Politik die Erderwärmung noch auf 1,5 Grad Celsius begrenzen.

Dazu müssen die Abgeordneten handeln – fordern wir sie dazu auf!

So einfach geht’s:

 

Toll, dass auch Sie an Ihre Abgeordneten aus SPD und Union schreiben. Es sind nur drei kurze Schritte nötig:

 

1.  Abgeordnete finden

Welche Abgeordneten der SPD und/oder der Union für Ihren Wahlkreis zuständig sind, können Sie auf den Abgeordneten-Seiten des Bundestags herausfinden – geben Sie dazu einfach unter „PLZ/Ort“ Ihre Postleitzahl an. Im Profil der Abgeordneten finden Sie Kontaktdaten oder Links zu ihrer Website mit Kontaktdaten. Wichtig: Sie sollten sich mit Ihrer Mail an das Büro im Wahlkreis wenden – nicht an das Bundestagsbüro.

 

2. Persönliche Mail verfassen

In der Mail sollten Sie sich als Bürger/in aus dem Wahlkreis vorstellen und schreiben, warum Ihnen das Thema Klimaschutz persönlich wichtig ist. Sie können natürlich auch auf inhaltliche Punkte eingehen – dazu finden Sie unten einige Anregungen. In jedem Fall sollten Sie klar machen, was Sie erwarten: Dass sich Ihr/e Abgeordnete/r im Bundestag für ein starkes Klimaschutzgesetz einsetzt.

 

3. Mail absenden – und bitte eine Kopie an Campact

Wir möchten gerne wissen, welche Abgeordneten Post bekommen – und wie viel. Das hilft uns bei der weiteren Arbeit. Bitte senden Sie Ihre Mail als Blindkopie (BCC) auch an bcc@campact.de .

 

Vielen Dank, dass Sie die Forderung nach einem starken Klimaschutzgesetz auch in Ihren Wahlkreis tragen!

Zum Argumentieren: Infos zum Thema Kohleausstieg und Klimaschutzgesetz

 

Der Kohleausstieg muss schnell kommen – wird von der Bundesregierung aber seit zehn Jahren verschleppt. Derzeit berät eine Kommission über einen Ausstiegsplan und den Strukturwandel in den Kohle-Regionen. Doch auch diese Kommission wurde von der Bundesregierung noch einmal ausgebremst. Dabei muss der Kohleausstieg jetzt rasch eingeleitet werden – und nachhaltige Arbeitsplätze, etwa in den erneuerbaren Energien, müssen geschaffen werden.

Der Klimaschutz hat in der Großen Koalition bislang keine Priorität. Das Klimaziel für 2020 hat die Koalition sogar bereits aufgegeben. 2019 will die Bundesregierung den Entwurf für ein Klimaschutzgesetz vorlegen, das dann im Bundestag verhandelt und verabschiedet wird. Damit könnten Maßnahmen zum Klimaschutz erstmals gesetzlich festgeschrieben werden. Wichtig ist aber, dass die Maßnahmen ambitioniert und bindend sind – und nicht vertagt werden.

Dazu müssen die deutschen Klimaziele unbedingt nachgeschärft werden. Denn nach dem Bericht des Weltklimarates IPCC müssen die Emissionen rascher gesenkt werden, um eine gefährliche Erwärmung von über 1,5 Grad Celsius noch zu verhindern. Dazu sind Industriestaaten wie Deutschland in besonderer Weise verpflichtet: Länder im globalen Süden leiden schon heute massiv unter den Folgen unserer CO2-Emissionen seit Beginn der Industrialisierung.

Eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich mehr Klimaschutz: 84 Prozent wollen laut einer aktuellen Umfrage, dass die Bundesregierung mehr für den Klimaschutz tut.

Mehr Informationen und Quellen zum Thema finden Sie hier: www.campact.org/klima2019

April 2019

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Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebühren-finanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Mehr Zeit zum Lesen

Lesen bildet, es regt unsere Fantasie an und fördert unsere Kreativität. Weil wir aus Geschichten lernen, steigert es unsere soziale Kompetenz – und unsere geistige Leistung: Menschen, die viel lesen, bleiben länger mental fit.

Zudem kostet lesen kaum etwas: Bücher kann man sich in Bibliotheken ausleihen, gebraucht kaufen oder aus einem öffentlichen Buchschrank holen. Und es ist minimalistisch – weil man nicht mehr als ein Buch braucht, um in eine fremde Welt einzutauchen.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

Klicken Sie auf die nachfolgenden Buchcover.

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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