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SOS – Tod auf dem Meer: Seenotrettung ist kein Verbrechen!

Täglich ertrinken Menschen im Mittelmeer. Die Regierungen von Malta und Italien verbieten, sie aus Seenot zu retten. Jetzt muss sogar das Such-Flugzeug der Hilfsorganisation Sea-Watch am Boden bleiben. Co-Pilot Ruben Neugebauer fordert Außenminister Maas auf, dem Sterben nicht länger zuzusehen. Bitte unterstützen Sie ihn jetzt.

Mindestens 483 Menschen sind zwischen dem 19. Juni und dem 4. Juli 2018 im Mittelmeer ertrunken. Viele haben die Fluten spurlos verschluckt, wenige Leichen konnten geborgen werden – darunter die von drei Babys. Dass sie starben hat eine so einfache wie schreckliche Ursache: Die Helfer vor Ort dürfen nicht mehr helfen! Die Regierungen von Malta und Italien haben die Boote der Hilfsorganisationen konfisziert, zuletzt auch das Flugzeug von Sea-Watch. Das eiskalte Kalkül der Regierenden: Wenn Flüchtende bei der Überfahrt zu Hunderten sterben, schreckt das weitere ab, Schutz vor Krieg und Vertreibung in Europa zu suchen. Das ist abscheulich. Das ist barbarisch. Etwas, was wir nicht zulassen dürfen.

Hallo liebe fav-report Leser,

 

drei winzige Körper treiben im Mittelmeer: Es sind Babys. Sie sind tot – ertrunken. Alle an einem einzigen Tag. Der Grund: Europäische Regierungen halten Seenotretter vom Retten ab. Insgesamt starben in den letzten zwei Wochen mindestens 483 Menschen im Mittelmeer. Malta und Italien erlauben den Booten der Hilfsorganisationen nicht mehr, den Hafen zu verlassen. Seit vorgestern darf auch das Flugzeug von Sea-Watch nicht starten – die Besatzung muss dem Sterben tatenlos zusehen.

„Es ist zum Verzweifeln. Dort draußen sterben Menschen. Wir haben alles da, um sie zu retten. Doch wir dürfen nicht.“ Ruben Neugebauer kann es nicht fassen. Als Co-Pilot navigierte er immer wieder das kleine Such-Flugzeug – die Moonbird – über das Mittelmeer. Schon 20.000 Menschen in Seenot hat die Moonbird aufgespürt und 1.000 vor dem sicheren Tod gerettet. Jetzt bleibt sie am Boden. „Weil Europas radikale Rechte die Regierungen vor sich her treibt und keine Zeugen für das Sterben will“, sagt Neugebauer.

Die deutsche Regierung schweigt zu diesem Sterben. Dabei sollte besonders einer jetzt das Wort ergreifen: Heiko Maas. Als Außenminister betont er immer wieder, dass ihm eine menschliche Asylpolitik wichtig sei.

Ruben Neugebauer fordert ihn deshalb ganz direkt mit einer Petition auf, bei seinen Amtskollegen in Malta und Italien die Freigabe der Rettungsboote und Flugzeuge zu verlangen. Er nutzt dafür WeAct, die Petitionsplattform von Campact. „Jetzt hilft nur noch, wenn wir Bürger/innen Europas gegen das fürchterliche Unrecht gemeinsam aufstehen“, betont Neugebauer.

Neugebauers Plan: Er will Maas 100.000 Unterschriften übergeben, so schnell wie irgend möglich – bevor noch mehr Menschen sterben. Dafür braucht er jetzt Sie, liebe fav-report Leser. Unterzeichnen auch Sie, damit wir Maas überzeugen.

Europas radikale Rechte hat die Debatte im Griff. Regierungen opfern für sie Menschenrechte. Das eiskalte Kalkül: Wenn Flüchtende bei der Überfahrt zu Hunderten sterben, schreckt das weitere ab, Schutz vor Krieg und Verfolgung in Europa zu suchen. Sie ertrinken zu lassen, ist abscheulich.

Das Recht auf Asyl wird in diesen Wochen und Monaten quer durch Europa ausgehöhlt. Ein Recht, das unser Land sehr bewusst nach den Gräueltaten der Nationalsozialisten einführte. Denn damals fanden viele Menschen keinen Schutz. Jetzt erstarkt die Rechte erneut – und verunsichert Bürger/innen, die sich fragen, wie Europa mit Flüchtenden umgehen soll. Es ist ein schwieriges Thema, einfache Antworten gibt es nicht. Doch eins ist klar: Bis eine politische Lösung steht, müssen Ruben Neugebauer und die anderen Helfer/innen weiter Menschenleben retten dürfen. 

In diesen Tagen müssen wir alle beweisen, dass wir noch auf der Seite der Menschenrechte stehen. Allen voran die SPD, die die Debatte um „Transitzentren“ und Abschottung nicht allein CSU-Innenminister Horst Seehofer überlassen darf. Für SPD-Außenminister Maas gilt eine klare Botschaft: Lassen Sie die Retterinnen und Retter weiter helfen! Damit diese Nachricht ankommt, brauchen wir Sie jetzt!

Mit hoffnungsvollen Grüßen
Lisa Reichmann, Teamleiterin WeAct
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

 

PS: „Wenn ich von folgenden Generationen gefragt werde, was ich getan habe, als die EU wissentlich und willentlich tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken ließ, dann möchte ich eine Antwort parat haben“, sagt Ruben Neugebauer. Positionieren auch Sie sich und stärken Sie Neugebauer den Rücken.

November 2018

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Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebühren-finanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

Deutschland

 

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Mehr Zeit zum Lesen

Lesen bildet, es regt unsere Fantasie an und fördert unsere Kreativität. Weil wir aus Geschichten lernen, steigert es unsere soziale Kompetenz – und unsere geistige Leistung: Menschen, die viel lesen, bleiben länger mental fit.

Zudem kostet lesen kaum etwas: Bücher kann man sich in Bibliotheken ausleihen, gebraucht kaufen oder aus einem öffentlichen Buchschrank holen. Und es ist minimalistisch – weil man nicht mehr als ein Buch braucht, um in eine fremde Welt einzutauchen.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

Klicken Sie auf die nachfolgenden Buchcover.

Sie kommen zur jeweiligen Webseite dieser Bücher und erhalten alle Infos über diese Werke.

ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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