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Businessplan schreiben:  Mit 10 Tipps zum erfolgreichen Gründer

Von Olaf Wittrock und Marvin Milatz

Auch wenn es mehrere Entwürfe braucht: Der Businessplan ist wichtig für eine erfolgreiche Gründung. © zettberlin / photocase.de

Worauf Gründer beim Schreiben eines Businessplans achten sollten: So überzeugen Sie nicht nur Investoren und Kreditgeber, sondern prüfen auch die Erfolgschance Ihrer Geschäftsidee.

 

Mega-nervig sei es gewesen, den Businessplan zu schreiben, erzählt Inga Koster. Trotzdem will sie die Erfahrung nicht missen. Sieben Jahre sind inzwischen vergangen, seit die Mitgründerin und Geschäftsführerin von True Fruits in Bonn den Grundstein für ihr Unternehmen legte: Sie schrieb ihren Businessplan nicht nur für die Firma, sondern auch noch als Diplomarbeit.

Dafür hatte Koster sich bei Verbänden und Unternehmen aus der Branche schlau gemacht, Zahlen eingeholt und daraus Prognosen über die Marktchancen ihres Startups abgeleitet. Das war mühsam und langwierig, doch es hat sich gelohnt: Am Ende hielt Koster die wirtschaftliche Blaupause für einen Fruchtsafthersteller in den Händen, die Essenz des eigenen Unternehmens auf dem Papier. „Einen Businessplan schreibt man vor allem einmal für sich selbst“, weiß die Gründerin inzwischen.

 

Woraus besteht ein Businessplan?

 

Ein Businessplan geht der Frage nach, die jeden Gründer umtreibt: Ist die eigene Geschäftsidee erfolgversprechend? Im Aufbau folgt er stets demselben Muster: Executive Summary, Produkt- und Geschäftsbeschreibung, Markteinschätzung und Vertriebsmodell, Chancen- und Risikoanalyse und – als wichtigster Punkt zum Schluss – die Finanzplanung.

Das klingt nach Schema F, ist aber ein kreativer Kraftakt. „Gründer müssen im Businessplan die Einzigartigkeit ihrer Geschäftsidee beweisen und eine verlässliche Zukunft vorhersagen“, sagt Jörg Püschel, Banker, Businessplan-Gutachter und Gründercoach beim Verein Neues Unternehmertum Rheinland (NUK). „Nur so können sie ihre Geschäftsidee auf Herz und Nieren prüfen.“

 

10 Tipps für einen überzeugenden Businessplan

 

1. Schon die Einleitung mit Fakten spicken
Wenn Gründer ihre Idee im sogenannten Executive Summary nicht kurz und knackig auf den Punkt bringen, liest ein möglicher Investor gar nicht erst weiter. „Schon die Zusammenfassung sollte mit Fakten gespickt sein“, rät Gutachter Püschel. Was kann das Produkt, das entwickelt wird, welche Zielgruppen spricht es an, auf welchen Kanälen wollen die Gründer ihre Kunden künftig erreichen? Welche Konkurrenten gibt es am Markt und wie werden sich die Gründer von ihnen unterscheiden? Diese Fragen interessieren Banker, Investoren und Wettbewerbsjuroren von Anfang an. Gründer sollten sie deshalb direkt beantworten.“

 

2. Mit Zahlen überzeugen
Der Umsatz eines Unternehmens ist die verkaufte Menge multipliziert mit dem Preis. Eine einfache Rechnung mit großer Wirkung. Doch für viele Business­plan-Schreiber ist schon das eine Herausforderung. Denn während die Gründer über ihrem Businessplan brüten, haben sie oft noch kein einziges Stück verkauft, auch Marketing- und Vertriebsstrategien existieren nur auf dem Reißbrett. „Ich erwarte, dass sich zukünftige Gründer auf plausible Zahlen festlegen“, sagt Gründertrainer Püschel.

Neben der Umsatzprognose legen Businessplan-Leser besonderen Wert auf:

  • eine Marktanalyse mit Absatzchancen,
  • eine Vorausschau auf Kosten für Entwicklung und Personal in den kommenden fünf Jahren und
  • eine Finanzplanung mit Cash-Flow-Analyse.
  •  

3. Kritikpunkte selbst ansprechen
Es muss nur ein großes Unternehmen die Idee kopieren, schon seid ihr weg vom Fenster, hieß ein häufig genannter Kritikpunkt an Inga Kosters Geschäftsidee, Säfte aus püriertem Obst in Glasflaschen zu verkaufen. Die True-Fruits-Gründerin recherchierte und diskutierte das vermeintliche Risiko in ihrem Businessplan; Lösung inklusive: Die Branchengrößen, so ihre Argumentation, hätten an einem so komplexen Produkt mit einer teuren und aufwendigen Verpackung wie Glas gar kein Interesse, sondern konzentrierten sich mehr auf preiswerte Massenprodukte. True Fruits hätte so eine gute Chance, sich gegen viel größere Konkurrenten durchzusetzen.

Mit dieser Erklärung wurde aus der Schwäche eine Stärke, Koster nahm Kritikern den Wind aus den Segeln. Und sieben Jahre, nachdem sie mit ihren Mitgesellschaftern die Geschäftsidee in ihrem Businessplan entwickelte, gehört True Fruits selbst zu den Branchengrößen.

 

4. Kompetenzen vereinen
Im Businessplan sollten Gründer deutlich machen, dass ihre Teammitglieder Experten auf unterschiedlichen Gebieten sind. So erscheinen sie nicht nur kompetent, sondern das Start-up kommt auch eher mit der Arbeit voran. Ein Vorteil gegenüber externen Mitarbeitern für bestimmte Arbeiten: Teammitgliedern zeigen häufig mehr Elan.

5. Hilfe annehmen
Das Schreiben eines Businessplans ist für Grün­der eine Herausforderung. Experten empfehlen deshalb, das breite Beratungsangebot zu nutzen. Businessplanwettbewerbe bieten Workshops und Fortbildungen an, sie stellen unerfahrenen Gründern gestandene Unternehmer und Manager als Berater zur Seite.

Feste Deadlines sorgen für den nötigen Zeitdruck. Die staatliche Förderbank KfW unterstützt Business­plan-Schreibhilfen außerdem mit dem Projekt „Gründercoaching Deutschland“.

 

6. Einfache Wörter wählen
Gründer sollten nicht erwarten, dass ein potenzieller Investor alle Gepflogenheiten der Branche kennt, selbst wenn er bereits ähnliche Start-ups finanziert. Geldgeber sind in der Regel Generalisten, die Gründer Experten auf einem ganz bestimmten Gebiet. Ein Businessplan sollte deshalb für Laien verständlich und logisch aufgebaut sein.

Fachwörter und komplizierte Technik sollten erklärt werden, zum Beispiel in einem Glossar im Anhang. „Schreibe deinen Businessplan so, dass ihn auch ein Kind versteht“, rät Uwe Twachtmann, Gründercoach aus Hamburg: „Vertiefende Details gehören ebenfalls in den Anhang.“

 

7. Die Finanzen im Griff haben
Experten raten, mehrere Finanzpläne aufzustellen. Dabei hilft ein Gedankenspiel: Wie kann sich das Geschäft entwickeln, wenn alles prima läuft? Was brauchen Gründer bei einem schlechteren Start mindestens, um über die Runden zu kommen? Mit einem Best- und Worst-Case-Szenario bekommen Gründer und Geldgeber ein Gefühl für das Unternehmen.

 

8. Ernstfall bedenken
Bei aller Euphorie sollten Gründer den Ernstfall nicht vergessen. Was tun bei Streit? Oder wenn die Chemie nicht stimmt? „Gründer sollten sich unbedingt auch über die Auflösungskonditionen des Gesellschaftervertrags einig sein“, rät Püschel. „Jede Gründung ist immer nur eine Partnerschaft auf Zeit.“

Machen angehende Unternehmer sich diese Gedanken schon im Businessplan, handeln sie nicht nur als kompetente Geschäftsleute, sondern erleichtern sich zudem das Leben nach dem Startschuss.

 

9. Vorlagen nutzen
Zwar ist beim Businessplan-Schreiben Kreativität gefragt, Businessplan-Profis empfehlen etwa kreative Denkmethoden wie das „Business Model Canvas“ von Alexander Osterwalder, bei dem Gründer ihre Geschäftsidee auf einer Leinwand entwerfen. Mit dieser Technik können Gründer das Executive Summary ihres Business­plans informativ und kreativ gestalten.

Doch Business­plan-Leser legen auch großen Wert auf Vollständigkeit. Gründer können dazu gut Gratis-Vorlagen aus dem Internet zurate ziehen, damit sie keine Rubrik vergessen. Die gibt es etwa von den Industrie- und Handelskammern oder bei der KfW-Förderbank.

 

10. Mit Herz und Seele Gründer sein
Neben den Zahlen wollen Investoren den Menschen hinter der Gründung kennen lernen. Sie fragen sich: Ist einer mit Herz und Seele dabei? Der Einsatz zählt, ihr Engagement müssten Start-ups unbedingt im Businessplan rüberbringen. Deshalb gehört auch immer eine Übersicht aller Teammitglieder samt ihrer persönlichen Stärken und Schwächen in den Plan, außerdem ein tabellarischer Lebenslauf – und Fotos.

Oktober 2018

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„Hass baut Mauern – Menschlichkeit reißt sie ein.“

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Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Mehr Zeit zum Lesen

Lesen bildet, es regt unsere Fantasie an und fördert unsere Kreativität. Weil wir aus Geschichten lernen, steigert es unsere soziale Kompetenz – und unsere geistige Leistung: Menschen, die viel lesen, bleiben länger mental fit.

Zudem kostet lesen kaum etwas: Bücher kann man sich in Bibliotheken ausleihen, gebraucht kaufen oder aus einem öffentlichen Buchschrank holen. Und es ist minimalistisch – weil man nicht mehr als ein Buch braucht, um in eine fremde Welt einzutauchen.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

Klicken Sie auf die nachfolgenden Buchcover.

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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