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Bitte helft mir, meine Tochter zu befreien

Liebe Avaaz-Gemeinschaft,

vor einigen Wochen stürmten Soldaten mitten in der Nacht mein Haus und zerrten meine 16-jährige Tochter ins Gefängnis. Jetzt sitzt sie in einer kalten Zelle.

Ich habe mein Leben dem zivilen Widerstand gewidmet. Deswegen hält die Armee mein Kind fest: Sie wollen unseren Willen brechen. Doch ich bin seit acht Jahren Avaaz-Mitglied und habe gesehen, was diese Gemeinschaft alles erreicht, wenn wir gemeinsam gegen Ungerechtigkeiten aufstehen.

Am 6. Februar geht der Fall meiner Tochter vor Gericht. Doch Israels Militärgerichte verurteilen 99% der Palästinenser, selbst wenn sie Kinder sind. Bitte unterzeichnet meinen dringenden Aufruf -- wir überreichen ihn direkt an Entscheidungsträger aus aller Welt:


Helft mir, meine Tochter Ahed zu befreien

An Entscheidungsträger aus aller Welt:

„Wir fordern die Freilassung Aheds und aller palästinensischen Kinder, die zu Unrecht in Militärgefängnissen sitzen.

Die internationale Gemeinschaft muss der Inhaftierung und der schlechten Behandlung von Kindern in diesen Gefängnissen ein Ende setzen. Wir haben genug.

An Ahed und all die Kinder in israelischen Militärgefängnissen: Wir stehen euch zur Seite und tragen euch im Herzen. Wir geben nicht auf, bis ihr frei seid. Ihr seid nicht allein."


Helft mir, meine Tochter Ahed zu befreien

Als ich sie im Gerichtssaal sah, war sie blass, gefesselt und zitterte. Sie hatte offensichtlich Schmerzen. Ich wollte weinen, aber ich konnte nicht. Ich muss stark bleiben, damit sie stark bleibt.

Dann weigerte sich der Richter, sie gegen Kaution freizulassen, und nun könnte meine Tochter mehrere Monate oder Jahre hinter Gittern verbringen, bevor sie überhaupt einen Prozess bekommt. Es gibt keinen Grund, sie so festzuhalten! Sie haben sie mitgenommen, weil sie einen schwer bewaffneten Offizier geschlagen hat, nachdem seine Soldaten ihrem 15-jährigen Cousin ins Gesicht geschossen und seinen Schädel zertrümmert hatten. Doch anstatt sich darauf zu fokussieren, dass ein Minderjähriger angeschossen wurde, richten sie das Augenmerk auf meine Tochter und lasten ihr zwölf Straftaten an.

Seit dem Jahr 2000 sind über 12.000 palästinensische Kinder verhaftet worden! Egal wie man zu diesem Konflikt steht: Wir können uns darüber einig sein, dass kein Kind ohne einen fairen Prozess in ein Militärgefängnis gesteckt und Misshandlungen ausgesetzt werden soll.

Ich habe mich persönlich an Diplomaten gerichtet. Doch meine Stimme ist allein nicht stark genug. Deswegen bitte ich euch, mir jetzt zur Seite zu stehen. Wir wissen, dass die Militärrichter keine weltweite Aufmerksamkeit wünschen. Und Israels Politiker möchten nicht, dass inhaftierte Kinder zu einem riesigen öffentlichen Skandal werden. Unterschreibt hier -- uns bleiben nur wenige Tage:


Helft mir, meine Tochter Ahed zu befreien
 
Es inspiriert mich zu sehen, wie sich diese Bewegung mit aller Kraft und Leidenschaft für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzt, um eine bessere Welt für künftige Generationen zu schaffen. Deswegen wende ich mich an euch -- denn ich weiß, dass wenn irgendjemand meine Tochter und die anderen Kinder befreien kann, dann ist es die Avaaz-Gemeinschaft.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit

Bassem Al-Tamimi mit dem Avaaz-Team

PS: Das Avaaz-Team hat 
dieses Merkblatt angefertigt, mit mehr Informationen über Israels Umgang mit palästinensischen Kindern. 

Weitere Informationen:

16-jährige muss weiter in Haft bleiben (Taz)

http://www.taz.de/!5477172/

Von Ohrfeigen und Gefängnis (Frankfurter Rundschau)
http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/israel-palaestina-von-ohrfeigen-und-gefaengnis-a-1429780

Und auf Englisch:

Palestinian teen activist could face years in prison after slapping an Israeli soldier (ABC News) 

http://abcnews.go.com/International/palestinian-teen-activist-face-years-prison-slapping-israeli/story?id=51913049

Palestinian Ahed Tamimi arrested by Israeli forces (Al Jazeera) 
http://www.aljazeera.com/news/2017/12/palestinian-ahed-tamimi-arrested-israeli-forces-171219174834758.html 

Ahed Tamimi to be held in prison throughout her trial (DW)

http://www.dw.com/en/ahed-tamimi-to-be-held-in-israeli-detention-throughout-her-trial/a-42193150

Palestinian minors arrested by Israel 'suffer abuse' (Al Jazeera) 
http://www.aljazeera.com/news/2017/10/palestinian-minors-arrested-israel-suffer-abuse-171024215105404.html
Rights groups say Israel has escalated targeting and arresting children in occupied East Jerusalem [File: AFP]

Avaaz Infoblatt
Kinder in israelischer Haft


Wie viele Kinder sind inhaftiert worden?


In den letzten fünf Jahrzehnten sind schätzungsweise 45.000 palästinensische Kinder vom Militär festgenommen worden (Quelle: MCW ) .

Seit dem Jahr 2000 sind geschätzte 12.000
palästinensische Kinder von israelischen Streitkräften aus dem besetzten Westjordanland festgenommen und in israelischen Militärhaftanstalten festgehalten worden. Viele der Kinder sind gerade einmal zwölf Jahre alt. In einigen Fällen sind sogar Sechs- und Siebenjährige vom Militär festgenommen worden. Israel bringt jedes Jahr 500 bis 700 palästinensische Kinder vor
Militärgerichtshöfe und hunderte weitere werden inhaftiert und später ohne Anklage wiederfreigelassen.
Monatlich befinden sich im Durchschnitt 200 bis 300 Kinder in israelischer Haft.


Quellen: No Way to Treat a Child , Military Court Watch , Save the Children , Addameer
 

Wie werden die Kinder bei der Festnahme behandelt?


Befragungen von Kindern, die festgenommen wurden, sowie Videomaterial und Berichte von Rechtsanwälten zeigen, dass israelische Sicherheitskräfte bei der Festnahme und Inhaftierung von Kindern unnötige Gewalt anwenden. In einigen Fällen werden die Kinder geschlagen und oftmals werden sie unter unsicheren und missbräuchlichen Bedingungen festgehalten.
Quelle: HRW


Gewaltsame Festnahmen:


Viele Kinder werden mitten in der Nacht von schwer bewaffneten Soldaten in ihren Häusern
geweckt und festgenommen. Viele wachen von dem Lärm der Soldaten auf, die auf ihre
Haustür einschlagen, Blendgranaten einsetzen und der Familie schreiend Anweisungen geben, das Haus zu verlassen.
Kinder berichten, dass sie Angst vor den Soldaten haben, die ihre Häuser stürmen. Dabei gehen manchmal Möbel und Fenster kaputt, es werden schreiend Anschuldigungen und verbale Drohungen gemacht und die Familienmitglieder müssen in ihrer Nacht-kleidung draußen stehen, während das beschuldigte Kind gewaltsam aus dem Haus geholt und mitgenommen wird. Das geht mit vagen Erklärungen einher, wie zum Beispiel „er kommt mit uns mit und kehrt später zurück” oder einfach nur, dass das Kind “gesucht” werde. Nur wenige Kinder oder Eltern
werden darüber informiert, wo das Kind hingebracht wird, weshalb oder für wie lange.
Quelle: UNICEF
Er (der Soldat, der unser Haus überfiel) sagte meinem Vater: „Bring ihn herein oder wir
erschießen ihn”
Y.H., mit 17 Jahren festgenommen
Quelle: Save the Children


Andere Kinder wurden beim Spielen festgenommen oder vor dem Schulgebäude vor den Augen all ihrer Freunde. Sie werden dabei manchmal getreten, geschlagen und sogar gewürgt.
Oftmals werden ihnen Plastikhandschellen so eng angelegt, dass sie Wunden erleiden können. Den meisten Kindern werden während des Transports die Augen verbunden und die Hände gefesselt und die Mehrheit von ihnen berichtet, während der Festnahme geschlagen worden zu sein (Quelle: DCI ) . Zum Beispiel beschreibt ein Bericht von Human Rights Watch die Geschichte von Rashid S., einem Elfjährigen, der sagt, dass israelische Grenzpolizisten ihn bei seiner Festnahme im Würgegriff gehalten und eine Blendgranate auf ihn geworfen hätten (einen
nicht-tödlichen Sprengkörper, der mit einem hellen Licht und einem lauten Knall explodiert und einen Gleichgewichtsverlust auslöst).
Quelle: Human Rights Watch


Traumatisierende und rechtswidrige Vernehmungen


Israelische Sicherheitskräfte setzen Kinder routinemäßig gewaltsamen, wochenlangen
Vernehmungen ohne Anwesenheit der Eltern aus. Sie wenden Einschüchterungstaktiken an,
machen Drohungen und üben körperliche Gewalt aus, mit dem klaren Ziel, das Kind zum
Geständnis zu zwingen. Kinder werden während des Verhörs fixiert, in einigen Fällen an den Stuhl auf dem sie sitzen. Dies kann mehrere Stunden am Stück dauern und Schmerzen an  ihren Händen, Rücken und Beinen sowie allgemeine Erschöpfung zur Folge haben.
Kindern ist der Tod, körperliche Gewalt, Isolationshaft und sexueller Missbrauch an ihnen oder einem Familienmitglied angedroht worden. Die Vernehmungsbeamten werfen ihnen manchmal eine lange Liste von Straftaten vor. Die meisten Kinder gestehen, unter Druck, am Ende des Verhörs.

Der Vernehmungsbeamte druckt ein paar Formulare aus und befiehlt dem Kind, sie zu
unterschreiben, obwohl das Kind oftmals den Inhalt nicht ausreichend versteht. In den meisten Fällen sind die Formulare auf Hebräisch, was die überwältigende Mehrheit der palästinensischen Kinder nicht versteht.

Es werden auch Kinder aus den besetzten Gebieten heraustransportiert und in Gefängnisse in Israel gebracht, was ein Verstoß gegen Artikel 76 der Genfer Konvention darstellt und es ihren Eltern erschwert, sie zu besuchen.
Quelle: UNICEF


Isolationshaft


Einige Kinder werden in Isolationshaft gehalten, sowohl vor dem Gerichtstermin als auch nach der Urteilsverkündung. Dabei kann es sich um eine Zeitspanne von zwei Tagen bis zu einem Monat handeln. Isolation ist eine weitere Taktik mit der die Kinder dazu gedrängt werden, nachzugeben und ein Geständnis zu machen. Oftmals gestehen sie dabei Dinge, die sie nicht getan haben, weil sie sich gezwungen fühlen, sie zu sagen, um nicht alleine in Isolationshaft gelassen zu werden. Einige Kinder sagen, sie bezweifeln am Ende sogar was sie getan und nicht getan haben und leiden aufgrund dieser Erfahrung an Traumata und psychischen Schäden.
Quelle: UNICEF


Andere Arten der Misshandlung, von denen berichtet wurde:


Aus Zeugenberichten gehen viele andere Arten der Misshandlung hervor, die während der Haft stattfanden. Unter anderem:


● Entzug von Nahrung und Wasser
● 60 % der Kinder berichten von Leibesvisitationen (Quelle: MCW )
● Halbnackt draußen in der Kälte verweilen müssen
● Von einem Gefängnis zum nächsten gebracht zu werden, damit sie müde werden und die Angehörigen sie nur schwer finden können
● Stromschläge (Quelle: The Guardian )
● Sexuelle Drohungen
● Strangulierung
● Mutwilliger Schlafentzug


Quelle: UNICEF
Quelle: Delegation of British Lawyers funded by the United Kingdom Foreign & Commonwealth Office


Warum inhaftiert Israel diese Kinder?


Israel führt eine militärische Besetzung
palästinensischer Gebiete im
Westjordanland und dem Gazastreifen
durch -- und verhängt ein
Militärregierungssystem mit einem
separaten Rechtssystem für
Palästinenser, die aktiv werden und zum
Beispiel Proteste organisieren, Brunnen
graben oder sogar illegal in bestimmte
Zonen vordringen. Diese Gesetze gelten
nur für Palästinenser, die im
Westjordanland und im Gazastreifen
leben, aber nicht für israelische Siedler,
obwohl Siedler in der gleichen Gegend leben. Die Siedlungsausweitung und das zweigeteilte
Rechtssystem sind eine Verletzung des humanitären Völkerrechts und mehrerer Resolutionen der Vereinten Nationen.
Quelle: UN


Menschenrechtsorganisationen haben berichtet, dass das israelische Militär eine starke Präsenz in und um die Siedlungen hat, die es auf Palästinensergebieten baut, um die Siedler zu schützen, die in besetzten Gebieten leben. Dies führt zu Spannungen, Protesten und Gewalt.


Zum Beispiel dokumentierte Military Court Watch im Jahr 2016 Folgendes: Von den 127 Fällen, in denen Kinder verhaftet wurden, leben 125 Kinder, die von Israel verhaftet wurden (98 Prozent) im Durchschnitt 1,02 Kilometer von einer Siedlung oder einer Straße, die von Siedlern benutzt wird, entfernt.
Quelle: MCW


Israels Militär ist dafür verantwortlich, die Besetzung dieser Gebiete aufrechtzuerhalten. Das bedeutet oftmals, dass es den Menschen seine Regeln mit Gewalt aufzwingen muss, insbesondere wenn diese Menschen den Befehlen der Besetzer trotzen. Das hat dazu geführt, dass seit Beginn der Besetzung im
Jahr 1967 etwa 800.000 Palästinenser festgenommen worden sind -- im Durschnitt bedeutet das, dass aus jeder palästinensischen Familie mindestens eine Person von Israel festgehalten worden ist.

 

In diesem Zusammenhang ist Israels Militärgefängnissystem Teil einer größeren, systematischen Politik ist, die militärische Kontrolle über die palästinensische Bevölkerung aufrechtzuerhalten.


Quelle: Institute for Palestine Studies


Israels Argument ist, dass die verhafteten Kinder israelische Soldaten angegriffen oder
provoziert haben - sei es verbal oder körperlich - indem sie an Protesten teilgenommen oder Steine geworfen haben. Manchmal wird den Kindern auch vorgeworfen, verbotenen
Aktivistenbewegungen anzugehören oder Brände gelegt zu haben.
Doch angesichts der Tatsache, dass die Verurteilungsrate bei 99 Prozent liegt und die Kinder intensiv verhört werden, existiert kein faires Prozesssystem.
Wenn ein Kind für schuldig befunden wird, muss es unter dem Völkerrecht mit extremer Vorsicht behandelt werden und es müssen einige besondere Schutzmechanismen eingehalten werden.
Die Notwendigkeit, Ordnung zu bewahren oder andere Segmente der Gesellschaft zu schützen, rechtfertigt unter keinen Umständen die Anwendung solcher Gewalt und solch extremer Bestrafung von Kindern.
Auch wenn die israelischen Behörden solche von ihnen als kriminell eingeschätzten
Handlungen bestrafen wollen, sollte das selbe Rechtssystem in gleichem Maße für alle Kinder
gelten -- ob Palästinenser oder Israelis. Stattdessen leiten das israelische Militär und die Regierung ein getrenntes Rechtssystem, das diese Kinder nicht gleich behandelt.
Palästinensern stehen keine demokratischen Mittel zur Verfügung, um israelische Militärgesetze zu ändern.


Welche Konsequenzen hat dies für die Kinder?
 

Abgesehen von den unmittelbaren Konsequenzen der körperlichen und psychischen Gewalt sowie der verlorenen Zeit aufgrund der Festnahme, haben diese Gefangenschaften oft langfristige traumatische Auswirkungen auf das psychische Wohlergehen der Minderjährigen.
Gemäß Zeugenaussagen leiden die Betroffenen an Folgen wie Schlafstörungen, Bettnässe, sozialen Angststörung und dem Scheitern bei Schulprüfungen.
Seit 2015 können Kinder, die bei Protesten mit Steinen werfen, zu einer Haftstrafe von bis zu 20 Jahren verurteilt werden. Die Regierung kann außerdem die Sozialleistungen an die betroffenen Familien einstellen.
Quellen: HRW , Addameer


Ist Israels Behandlung der Kinder legal? Warum wird das Verhalten international verurteilt?


Das Militärrecht wird Palästina seit 1967 durch Israel auferlegt. Alle festgenommenen Kinder
werden auch durch Israels Soldaten und Militärpersonal verhört, festgehalten und verurteilt -- und nicht nach dem israelischen Zivilrecht. Das verstößt gegen das Völkerrecht, welches vorsieht, dass Zivilpersonen nur vorübergehend durch Militärgerichte strafrechtlich verfolgt werden dürfen.
Obwohl Israel sowohl das 4. Genfer
Abkommen über den Schutz von
Zivilpersonen in Kriegszeiten als auch
das UN Übereinkommen über die
Rechte des Kindes unterzeichnet hat,
welches inhaftierten Kindern besonderen Schutz bietet, ist Israel das einzige Land, vor Militärgerichten den Prozess macht, ohne entsprechende Schutzmaßnahmen

(Quelle: DCI , UNICEF ).

 

James Heenan, Vorsitzender des OHCHR in den besetzten palästinensischen Gebieten, kritisiert Israels Festnahme von Ahed Tamimi und sagte: „Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes ist klar. Freiheitsberaubung von Kindern soll nur als allerletztes Mittel eingesetzt werden und nur für die kürzeste angemessene Zeit. Das Kindeswohl ist vorrangig zu berücksichtigen.”
Viele Berichte über die Verhaftungs-, Haft- und Verhör-Bedingungen von palästinensischen
Kindern weisen auf direkte Verletzungen beider Konventionen hin. Zum Beispiel: Die
Verhaftung eines Kindes soll nur als allerletztes Mittel zum Einsatz kommen -- und nur dann,
wenn das Kind eine unmittelbare Gefahr für sich selber oder für andere darstellt. Ein Anwalt
und/oder ein Elternteil müssen bei den Verhörungen anwesend sein und Vorkehrungen müssen getroffen werden, dass die Kinder nicht dazu gezwungen werden, sich schuldig zu bekennen.


Die Festnahme darf nur für den kurzmöglichsten Zeitraum gelten
Die internationale Gemeinschaft hat seit Jahren ihre Bedenken über diese Situation geäußert und der UN-Ausschuss gegen Folter hat angeraten, dass die Befragungen auf Video aufgenommen werden sollen (dies trifft jedoch auf die meisten nicht zu).

Das Vereinige Königreich
und UNICEF haben Missionen durchgeführt, um die Misshandlungen zu dokumentieren und Empfehlungen zu erarbeiten. Die israelischen Regierung hat einige Bemühungen unternommen, aber jüngsten Berichten zufolge reichten diese nicht aus, um das Problem zu beheben.


Die Nichtregierungsorganisation “Defense for Children” ermittelte Ende 2017 in ihren
Beobachtungen eine Zunahme der Festnahmen von Kindern . Die Organisation “ Military Court Watch” berichtet, dass die Befunde von UNICEF aus dem Jahr 2013 ihre Gültigkeit behalten, nämlich dass die Festnahme und schlechte Behandlung von Kindern in den Haftanstalten

“weit verbreitet, systematisch und institutionalisiert” ist.
Quellen: MCW , HRW

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Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Mehr Zeit zum Lesen

Lesen bildet, es regt unsere Fantasie an und fördert unsere Kreativität. Weil wir aus Geschichten lernen, steigert es unsere soziale Kompetenz – und unsere geistige Leistung: Menschen, die viel lesen, bleiben länger mental fit.

Zudem kostet lesen kaum etwas: Bücher kann man sich in Bibliotheken ausleihen, gebraucht kaufen oder aus einem öffentlichen Buchschrank holen. Und es ist minimalistisch – weil man nicht mehr als ein Buch braucht, um in eine fremde Welt einzutauchen.

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

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