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Israelische Truppen haben 60 unbewaffnete Demonstranten in Gaza getötet und auf weitere 1300 geschossen. Es bricht einem das Herz. (17.05.2018)

Palestinian paramedics evacuate an injured man on the Gaza side of the Israel-Gaza border, as seen from the Israeli side of the border, during March 30 Land Day demonstrations. © 2018 Reuters

Zwei der unehrlichsten und gefährlichsten Politiker sind heute Donald Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu. Wie Extremisten überall träumen sie von einer Welt, in der vernünftige Menschen ihr Urteilsvermögen verlieren und in zwei verfeindete Lager gezogen werden, von denen eines von ihnen geführt wird. Zeigen wir Israel, dass dies nicht funktioniert: Bürger wie wir werden nicht in diesen Hass und diese Propaganda hineingezogen. Und wir erkennen Rassismus und Brutalität immer noch als das, was es ist -- auch um darauf reagieren zu können.

Liebe Freundinnen und Freunde,

israelische Truppen haben soeben 60 unbewaffnete Demonstranten in Gaza getötet und auf weitere 1300 geschossen. 1300. Es bricht einem das Herz.

Was dort passiert gleicht einem Massaker -- ein weiteres, in diesen 50 Jahren brutaler rassistischer Repression gegen das palästinensische Volk. 

Gegen andere Staaten sind Sanktionen für weit Weniger verhängt worden. In Südafrika haben diese vor vielen Jahren dazu beigetragen, die schwarze Bevölkerung zu befreien. Es ist an der Zeit, dass die Welt geschlossen hinter Sanktionen gegen Israel steht, um die Palästinenser zu befreien:


Petition unterzeichnen: Palestinian Lives Matter!

Israel ist kontinuierlich von der Vernunft und dem Frieden weg nach ganz rechts gerückt. So forderte ein israelisches Parlamentsmitglied, dass Ahed Tamimi, das junge palästinensische Mädchen, welches einem Soldaten eine Ohrfeige gegeben hatte, nachdem ihrem kleinen Cousin ins Gesicht geschossen wurde, geschlagen werden solle -- und der Verteidigungsminister selbst drohte, ihre ganze Familie zu bestrafen!

Israels Militär bezeichnet die Proteste als eine von der Hamas organisierte Invasion, und beteuert, dass einige der Demonstranten bewaffnet waren. Diese Behauptungen werden sowohl von palästinensischen Quellen als auch der internationalen Zivilgesellschaft bestritten, und Israel hat regelmäßig gelogen um sein Handeln zu rechtfertigen. Selbst wenn es wahr sein sollte: Warum wurden 1300 Menschen mit Schüssen verletzt, hunderte Meter vom Zaun entfernt? Und warum wurde scharfe Munition eingesetzt?

Israel kontrolliert den Luftraum und verschanzt sich, oft mit Kilometern von Wüste hinter sich -- welche Gefahr ging da tatsächlich von den Demonstranten aus?! Die nahezu hysterische Angst und Opferrolle des israelischen Regimes kennt keine Grenzen und dient dazu, Grausamkeiten zu rechtfertigen.

Gaza ist das größte Open-Air-Gefängnis. Abgeschnitten von der Welt werden Gaza seit Jahren lebensnotwendige Güter verwehrt. Genau das mündet in der Verzweiflung, die die Menschen dazu bringt, im Protest ihr Leben zu riskieren. Doch als die Gefangenen es gewagt haben, sich den Mauern ihres Gefängnisses zu nähern, haben die Gefängnisaufseher sie aus der Sicherheit von hunderten Metern Entfernung ins Ziel genommen.

Die vielen Unterstützer Israels werden Avaaz und unsere zahlreichen jüdischen Teammitglieder reflexartig beschuldigen, Juden zu hassen. Doch unser Team und unsere Mitglieder lieben Menschen jüdischen Glaubens genauso wie wir alle Menschen lieben. Der Holocaust hat stattgefunden, Juden wurden lange Zeit schrecklich unterdrückt und sind weltweit immer noch mit Antisemitismus konfrontiert.

Die Gründer Israels wollten ein Symbol der Hoffnung schaffen. Aber ihre Vision wurde verraten, und Israel wird nun von einem rassistischen und repressiven Regime geführt -- dieses verdient die Verurteilung der Welt. Nicht nur durch Worte, sondern auch durch konkrete Taten:  


Palestinian Lives Matter - Sanktionen gegen Israel!

 

Jahrzehntelang wurde praktisch alles probiert, um das israelische Regime zu ermutigen, die Palästinenser besser zu behandeln. Doch sie behandeln sie schlechter und schlechter. Gezielte Sanktionen, z.B. gegen israelische Blutdiamanten, ein Boykott der Waffenverkäufe (Israel verkauft Waffen an einige der brutalsten Regime der Welt) sowie HighTech- und Kultur-Sanktionen (wie etwa das Teilnahmeverbot Israels an Sportveranstaltungen und dem Eurovision Song Contest) könnten endlich Wirkung zeigen -- und das Kalkül der israelischen Regierung ändern. 

Zwei der unehrlichsten und gefährlichsten Politiker sind heute Donald Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu. Wie Extremisten überall träumen sie von einer Welt, in der vernünftige Menschen ihr Urteilsvermögen verlieren und in zwei verfeindete Lager gezogen werden, von denen eines von ihnen geführt wird. Zeigen wir Israel, dass dies nicht funktioniert: Bürger wie wir werden nicht in diesen Hass und diese Propaganda hineingezogen. Und wir erkennen Rassismus und Brutalität immer noch als das, was es ist -- auch um darauf reagieren zu können. Sie können uns unsere Menschlichkeit nicht nehmen. Und wir werden nicht zulassen, dass es Israel gelingt, dem palästinensischen Volk die Freiheit und Würde zu rauben. 

Mit Hoffnung und Entschlossenheit

Ricken, Christoph, Emma, Fadi, Pascal, Rewan, Elana, Diego und das ganze Team von Avaaz

PS: Über 75% der Avaaz-Mitglieder haben für diese Kampagne gestimmt und nur 8% waren dagegen. Ob Sie es glauben oder nicht: Die israelische Lobby der extremen Rechten ist so bizarr mächtig, dass man in vielen Ländern dafür bestraft werden kann -- an gewissen Orten in den USA und Deutschland, über Frankreich bis nach Israel selbst -- wenn man einen Boykott oder Sanktionen gegen Israel fordert. Mit einem überwältigenden Votum unserer Mitgliedschaft weigert sich Avaaz zum ersten Mal offen und stolz, diesen Gesetzen zu gehorchen, da sie unsere grundlegenden menschlichen und verfassungsmäßigen Rechte auf freie Meinungsäußerung und Demokratie verletzen. Wir werden diese Rechte vor unseren Gesetzgebern herausfordern und sie vor unseren Gerichten verteidigen.

Weitere Informationen:

„Schlimmer als im Krieg“ (Welt.de)

https://www.welt.de/politik/ausland/article176395213/Palaestinenser-Proteste-gegen-Israel-Schlimmer-als-im-Krieg.html

US-Botschaft in Jerusalem: Mehr als 50 Tote am Eröffnungstag (Tagesschau.de)
https://www.tagesschau.de/ausland/israel-botschaft-107.html

Und auf Englisch:

The Guardian view on Gaza shootings: stop killing unarmed civilians (The Guardian)

https://www.theguardian.com/commentisfree/2018/may/14/the-guardian-view-on-gaza-shootings-stop-killing-unarmed-civilians

Israeli forces caught in video shooting Palestinian man then whooping (Independent)
https://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/israel-palestine-shoot-video-gaza-shooting-video-sniper-protests-a8298196.html

How are Palestinians reacting to the US embassy in jerusalem and violence in gaza (CBS)
https://www.cbsnews.com/video/how-are-palestinians-reacting-to-the-u-s-embassy-in-jerusalem-and-violence-in-gaza/

It's Not a 'Hamas March' in Gaza. It's Tens of Thousands Willing to Die (Haaretz)
https://www.haaretz.com/middle-east-news/palestinians/.premium-to-call-gaza-protests-hamas-march-understates-their-significance-1.6091833

Israel: Gaza Killings Unlawful, Calculated (Human Rights Watch)
https://www.hrw.org/news/2018/04/03/israel-gaza-killings-unlawful-calculated

Es bricht einem das Herz. Israelische Truppen haben soeben 60 unbewaffnete Demonstranten in Gaza getötet. Und auf weitere 1300 geschossen. 1300. Israel wird zurzeit von einem der brutalsten Regimes auf dieser Erde geführt. Es ist an der Zeit, dass die Welt sich hinter Sanktionen gegen Israel stellt, um die Palästinenser zu befreien.

Juni 2018

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Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebühren-finanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

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Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut.

Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten.

Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen.

Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück.

Der Zugang zu Behörden-informationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden.

Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Dummheit, Unzufriedenheit, Rache- und Bereicherungssucht waren schon immer ein guter Nährboden für Hass und Leid, die Hexenjagd im Mittelalter, das systematische Ermorden der Juden usw.

Ich habe eigentlich geglaubt wir wären schon weiter und fallen nicht in die grausame Vergangenheit zurück.

Unsere wunderbare Bewegung wurde von all denjenigen aufgebaut, die unterzeichnen -- und dann wieder unterzeichnen, eine Kampagne teilen, eine Nachricht versenden, vielleicht einen Anruf tätigen, spenden, oder bei einer Demo mitmachen.

Doch was bringt uns dazu? War es eine Erfahrung, die wir gemacht haben, oder jemand bestimmtes in unserem Leben?

 

Teilen wir unsere Geschichten darüber, was oder wer uns dazu inspiriert hat, zu hoffen und zu handeln.

Die Zeit in der wir leben verlangt von uns, dass wir für unsere Gemeinschaften und unsere Welt da sind. Inspirieren wir einander, genau das zu tun.

Mehr Zeit zum Lesen

Lesen bildet, es regt unsere Fantasie an und fördert unsere Kreativität. Weil wir aus Geschichten lernen, steigert es unsere soziale Kompetenz – und unsere geistige Leistung: Menschen, die viel lesen, bleiben länger mental fit.

Zudem kostet lesen kaum etwas: Bücher kann man sich in Bibliotheken ausleihen, gebraucht kaufen oder aus einem öffentlichen Buchschrank holen. Und es ist minimalistisch – weil man nicht mehr als ein Buch braucht, um in eine fremde Welt einzutauchen.

Ein Buch von Jayden T. Barrier in den Händen zu halten und es zu lesen gleicht immer wieder einer wunder-baren und traumhaft schönen Reise.             

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Wer das Recht bricht, kann es nicht schützen.

 

Wenn sich eine Rechtsprechung entwickelt, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürgerinnen und Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile “Im Namen des Volkes” zu sprechen.

 

Neben den REPORTERN OHNE GRENZEN gibt es nun eine äußerst interessante Gesellschaft für Bürger - die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Sie schreibt:

 

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen Eingriffe und Verletzungen seitens des Staates. Jeder Mensch hat zum Beispiel das Recht darauf, dass seine vertrauliche Kommunikation geschützt wird. Die Überwachung unverdächtiger Menschen und Datensammeln im großen Stil sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar".

 

Die GFF betreibt strategische Prozessführung mit einem klaren Fokus: Wir stärken die Freiheitsrechte gegen staatliche Verletzungen.

Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf

Einreiseverbote, hetzerische Parolen, Hass und Ablehnung: Willkürlich werden Menschen beurteilt, ausgegrenzt und gebrandmarkt.

Eine schreckliche Erfahrung. Vor allem für diejenigen, die vor Diskriminierung, Krieg und Gräueltaten fliehen und Schutz verdienen. Wir geben den Glauben an Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit nicht auf.

Das schlimmste, was Dir passieren kann, ist an einen Menschen zu geraten, der durch seinen Egoismus andere Menschen verletzt, verarscht und kaputt macht, sich dabei gut fühlt und sich keiner Schuld bewußt ist - Menschen dieser Art, kann man nur wünschen, dass sie an einen noch egoistischeren Menschen kommen, um das zu erfahren, was sie anderen damit antun.

Wichtiger Hinweis:

Klicken Sie auf die nachfolgenden Buchcover.

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ISBN-Nr.: 978-3-86461-030-1, 106 Seiten,  Hochglanz-Cover,

EUR  17,70

 

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